Freitag, Mai 15, 2009

ein (p)fund mp3 (194)

gehört natürlich an erste stelle (inkl. des aufregenden covers), der frühe auswurf vom neuen album "upper air" (ich weiß, dass viele andere blogs und seiten schneller waren, aber he, das zeichnet uns ja auch aus, oder, diese relaxeness):
Bowerbirds - Northern Lights
der 19.05. ist stichtag für ihn und ich wünsche ihm mehr erfolg, als ihm mit den letzten, sehr guten alben beschieden war:
John Vanderslice - Fetal Horses
John Vanderslice - Too Much Time
ebenfalls am 19.05. fällt der hammer für "still night, still light", wir berichteten:
Au Revoir Simone - All or Nothing
ebenfalls teil unserer jüngsten berichterstattung war er, "posthumous success" (fat cat) ist auf den 23.06. datiert, nicht vergessen:
Tom Brosseau - You Don't Know My Friends
"My Guilty Pleasure" kommt im sommer, am 16.06. die single als appetizer, auf paper bag:
Sally Shapiro - Miracle
hat auf the secret stereo eine superbe session hingelegt:
Jason Anderson - Ro Ro Rosey
Jason Anderson - To And Fro
muss man mal gehört haben, eine legende an vielen fronten, hier zunächst feiner folk, das album heißt "I Was Just Comforting Her" und erschien im februar auf seasick sailor records:
gretchen phillips - burning inside
das album "Our Temperance Movement" ist schon ein weilchen am start, wir erinnern gern daran:
cats on fire - horoscope
spannendes aus dem electronic bereich, "white noise/black music" heißt das am 12.05. erschienende album des multiinstrumentalisten Adam Sarmiento:
i and i - the bottom
i and i - the top
auf applehouse records erschien am 11.05. "piggy & cups", der bandname ist programm:
Alligators - Where Does It Hide?
Alligators - If You Want To
Alligators - Conqueror
abschließend noch ein tipp, das album heißt "jokeland" und ist aus 2008:
Ball Of Flame Shoot Fire - Mugs

Kommentare:

oliver r. hat gesagt…

Man kann auch relaxt bleiben und muß nicht am Wettbewerb "ich habe auf meinem Blog am frühesten darüber berichtet" teilnehmen. Denn seien wir mal ehrlich: Die Bowerbirds kennt keine Sau, obwohl sie natürlich toll sind! Wenn die Band auch nur einen einzigen ihrer wunderbaren Songs für einen Werbeclip, der im Fernsehen läuft, zur Verfügung stellen würde, würde ihnen das 1000 mal mehr Bekanntheit einbringen, als eine hektische Berichterstattung auf Blogs, die eh kein Mensch liest.

Musikblogs werden nur von anderen Musikbloggern gelesen, so ist das nun einmal. Am 25. Mai spielen die Bowerbirs in Paris und ich kann mir das Szenario schon wieder genau ausmalen: Da kommen dann unzählige Leutchen über Einladungen rein, die irgendeine Musikseite betreiben, schießen hunderte von tollen Fotos, die keiner anguckt, malen in schillerndsten Farben aus, wie wundervoll die Bowerbirds sind, aber erzielen damit kaum Wirkung. Die Band wird zufrieden sein, wenn sie 4 CDs und 2 T-Shirts verkaufen und wenn 20 Leute ihren Eintritt bezahlt haben.

Manchmal kotzt mich die ganze Bloggerscheiße sowas von an!

Sorry, wollte dich nicht demotivieren. Vielleicht brauche ich mal Urlaub...

E. hat gesagt…

ach mensch, oliver, ich schrieb doch relaxeness. den schuh ziehen wir uns doch nicht an.
ein gewisses maß an aktualität ring ich mir schon selber ab. aber unter druck setzen lassen? nö. von wem auch?
was dich ankotzt, vermag ich aber zu ahnen. es ist ein bißchen schreiben wie im vakuum. vielleicht aber auch wie fernsehen machen. da kriegt man selten direktes feedback und kann nur anhand windiger zahlen erahnen, was wie beim publikum ankommt.
ich habe mich in gewisser weise von diesem druck befreit. der mittlerweile recht große fundus ist ein nicht zu unterschätzender schatz.
und unter den von mir beäugten musikalischen helden sind die bowerbirds schon eher die großen...

oliver r. hat gesagt…

Ha ha, mein Kommentar war in der Tat nicht relaxt! Aber ich bin halt aus Gründen, die Du schon richtig erahnst, manchmal frustiert. Du nie? Gestern war dies besonders akut. Aber es kam hilfe von oben: Mein Computer wollte circa ab 18 Uhr abends nicht mehr anspringen, es öffnete sich keine einzige Anwendung. Das Signal, den Kasten mal auszulassen und durchzuatmen!

Heute morgen läuft er wieder und nun geht es mit neuer Motivation weiter. Mit riesiger Motivation sogar, denn man munkelt, daß Simone White (Beep Beep Beep) eine Oliver Peel Session spielen möchte!

Bezüglich des Klienicums gilt ja ohnehin: Genauso großartig fortfahren wie bisher und den enormen Fundus weiter nähren!

Beste Grüße!

E. hat gesagt…

frustriert? na klar, häufig und zum teil ausgewachsen. aber es ändert ja nichts am verhalten der konsumenten. die geringe beteiligung ist sicher einerseits ausdruck gesamtgesellschaftlichen verhaltens, aber auch teilweise unsere eigene schuld. die aufforderung zum mittun ist nicht verständlich genug?

oliver r. hat gesagt…

Och , man kann schon anhand der Zahlen bei Sitemeter erahnen, was wie beim Publikum ankommt. Mein Metallica Bericht wurde hunderte, vielleicht sogar 1000 mal gelesen und wird uns in diesem Monatt ein neues Rekordergenis bescheren.Alleine die Fotos wurden bereits über 2500 mal angeklickt. Der von dir anstelle von Metallica energisch eingeforderte Bericht über Kaki King wurde höchstens 5 mal gelesen. So sieht die Realität aus. Aber das wird natürlich nicht dazu führen, daß wir von den Indiebands abkommen und auf Mainstream umsatteln.

Das Angebot an Blogs, die über kleinere Acts berichten, ist erfreulicherweise hoch, die Nachfrage aber, nun ja, enttäuschend dürftig! Und das nervt mich schon gewaltig!

E. hat gesagt…

meine zugriffdaten derart zu sezieren, wie du es machst, also je artikel, käme mir nicht in den sinn. nicht nur weil es so manche illusion zerstören würde, sondern auch weil der damit verbundene aufwand in keinem verhältnis zur erkenntnis stehen kann. die motive bleiben doch unklar, der nutzen ebenfalls und das ge- oder mißfallen sowieso. also, entweder der leser kommentiert und nimmt selbst stellung oder er muss mit dem angebot zufrieden sein. von letzterem geh ich solange aus, wie sich die zugriffswerte die waage halten.
dass metallice für das gros interessanter ist als kaki king, ist schon klar. warum es an der neugier mangelt, um den kaki king artikel überhaupt zu lesen, das bleibt auch mir ein rätsel.

oliver r. hat gesagt…

Ich habe nur ein Beispiel gegeben. Aufwändiges Sezieren war in diesem Falle gar nicht nötig, das ergab sich schon aus einem flüchtigen Überfliegen der Daten, die ich mir im Übrigen nie im Detail ansehe.Analysiert wird da nix, ich bin ja kein Mathematiker und lese auch nicht im Kaffeesatz.

Hinsichtlich dessen, was wir anbieten,ist die Linie ohnehin klar: Wir schreiben über Bands, auf die wir persönlich Bock haben und wir berichten stilistisch und inhaltlich, wie es uns gefällt.

Bei Dir ist es ja ähnlich, du postest über Bands, die Deinem Geschmack und Interesse entsprechen. Genauso soll es sein!