Sonntag, Juli 05, 2015

neue töne (1551): hillfolk noir


erstmals schrieben wir 2009 über die band und das u.a. so: "vorstand der kapelle ist travis, der ein erstes bandgefüge in den späten 90igern auf die beine stellte, damals noch unter travis ward and junkyard bandstand. sobald eine halbwegs vollständige band beisammen war, tourte man und nahm einige alben als selfrelease auf. einige zeit später gründete man hillfolk noir." weiter heißt es in sachen musik: "sie dürften in ihrer heimat zum tanz aufspielen, wäre da nicht diese anarchistische note, die ich ihnen keineswegs übel nehme. das schmutzige des fleißigen, der schweiß nach getaner arbeit, aber auch das sonnengebräunte des müßiggangs, all das findet sich wieder im rauhen folk und blues von hillfolk noir. die bühne geteilt haben sie bereits mit james mcmurtry, built to spill, bonnie prince billy, gerald collier, heroes and villains, train, jesse dayton, the dusty 45's, neva denova, neko case..." 2012 nahmen wir neuerlich anlauf: "die raue, unbelassene und zugleich jugendlich erfrischende art, mit der die truppe ihren oldtyme zelebriert, geht einen echt an. sie nennen ihre mischung aus country, folk und rock 'n' roll selbst junkerdash. darin enhalten soll auch die psychedelische note sein."


heuer, um genau zu sein im juni, wurde ein neues werk auf den markt geworfen. unter "pop songs for elk" greift der auf eine dreiergemeinschaft geschrumpfte sympathische haufen aus idaho (travis ward: guitar, suitcase and singing; alison ward: musical saw, washboard, banjo and singing; mike ´waite: double bass) erneut an. stets begleitet von einem gerüttelt maß an stomp, assistiert von einer blechernen note und immer wieder angeheizt von freundlicher verrücktheit, hier ist der punk im folk-blues-gewand daheim. die sich gegenseitig übertreffen wollenden gesänge aus männlicher wie weiblicher kehle versetzen dem ganzen dann den letzten kick. hillfolk noir sind auch in 2015 der startplatz auf den man setzen sollte, will man mit dem sieger in sachen folkabenteuer als erster ins ziel sausen.


Samstag, Juli 04, 2015

neue töne (1550): lau nau


es ist wahrlich schwierig, sich in "hem. någonstans" hineinzudenken. zu filigran, oft zu minimalistisch ist der soundtrack, den lau nau für den dokumentarfilm "home. somewhere" von lotta petronella eingespielt haben. es ist ein andauerndes soundwabern, durchsetzt mit saitenspiel, für das pekko käppi mit seiner jouhikko verantwortlich zeichnete. so entstehen klänge, die weite implizieren und fremde und die suche nach einem platz, auf dem die seele ruhe kann. abgesehen von einiger stimmakrobatik im hintergrund bleibt lau naus viertes album instrumental, es trägt cinematoskopische gewichtung in sich und zeichnete einen stoff nach, der fragt: "will the human soul ever find a home?" elektroakustische zierart in teilweise orchestraler aufblähung, manchmal meint man hörner murren oder streicherwellen vorbeiziehen zu hören. doch getragen bleibt es, melancholisch zuweilen, schlicht stets. magisch wird es, wenn sich das traditionelle, finnische musikinstrument in den vordergrund lehnt und zwischen auflehnung und katharsis oszilliert. singuläre pianotöne kontern das spiel. im film treten wohl drei hauptcharaktere zu tage, die musik lau naus würde den vierten charakter abbilden, heißt es: "it's born with a soul." das können wir nur unterstreichen. das album unterscheidet sich dabei doch zum teil deutlich von früheren aufnahmen der laura naukkkarinen, die zuvorderst hinter dem projekt lau nau zu finden ist. vor allem "fehlt" der eindringliche gesang, der hier allerdings durch die präzision, die zu hochwertigkeit dekliniert wird, wett gemacht wird. "hem. någonstans" erscheint im laufenden juli auf fonal records.
tracklist: 1. metsä ja meri / 2. genesis / 3. koti / 4. luotsilaiva / 5. kuun mustelmat / 6. maininki / 7. jäämies / 8. hyönteispöly / 9. kiikarit / 10. kuoleman laiva / 11. pianosatu / 12. haihtuminen
das klienicum zu "valohiukkanen", november 2012: klick

Freitag, Juli 03, 2015

glotzt nicht so romantisch (632): tops


eine schön verhuschte nummer ist "sleeptalker", die der vierer aus montreal hier mit ein paar bildern unterlegt hat. der track gehört auf das aktuelle album "picture you staring", welches auf arbutus records erschienen ist. auch live ist die band sehr aktiv, nur aktuell nicht bei uns. gönnt tops ein ohr und vielleicht nehmt Ihr Euch der restlichen songs an, die die truppe fast in solomanier eingespielt hat.

glotzt nicht so romantisch (631): petula


eine neue ep namens "one last note before the rapture erscheint am 10. juli auf analogsoul. die begleitende single hört auf "better" und wird zudem in visueller form dargestellt. petula, der urheber meint zum track:
"Bevor hier vielleicht alles endet, umkippt, auffährt, anders wird, lass mich noch diese Gedanken festhalten. Gedanken an Jugendgeister, Naturverachtung, viele Küsse und reichlich Reue. Formuliert in verwaschenen Klaviertönen, schlenkernden Gitarrenfiguren und dezent fordendem Beat. Aufgenommen und gemischt von Oliver Stangl, gemastert von Freddy Knop, gestaltet von Martina Hoffmann und begleitet von Analogsoul, weil Konstanten und Freundschaft wichtig sind. Und man nicht alles ändern soll, wenn's gerade läuft."  

können wir nur unterstreichen, vor allem im gedenken an das 2013er "don’t forget me, petula! don’t forget everything, petula!“, wir formulierten in etwa: "fragmentarisches beleben, unterkühltes abebben. wirkungen. treffer. cleemann gelingt, nicht zuletzt mit unterstützung seines aufnahme sideparts oliver stangl (clickclickdecker, missouri), ein album, bei dem immer der wahnwitz um die ecke lugt, das dich jedoch immer wieder einfängt, weil, die charme grinsende maske übergezogen, immer wieder eine attraktion gelingt. das drumming fegt die zweifel weg, die gitarre storniert die fragezeichen und die harmonien sind wurmstichig, wie sie das misstrauen bearbeiten. und wenn es hakt und klemmt und sich maßlos zu den seiten wendet, dann folgt garantiert ein einflüsterer. wegweiser. wir sprechen über eine griffige kunst, identifizierbar, der elenden zauberei enthoben. stück für stück nur der eigenen magie erlegen. ernsthaft. immer den blick auf ein ziel gerichtet. zweifel löschend. vertrauen schindend."



Donnerstag, Juli 02, 2015

eingestreut (824): alela diane / ryan francesconi


die zwischendurchnachricht für die aufgeweckten unter Euch. alela diane schickt mal wieder ein lebenszeichen! und was für eines, gemeinsam mit ryan francesconi wird sie ein neues album veröffentlichen. "cold moon" heißt es und erscheint am 16. oktober auf believe recordings in europa und via rusted blue records im rest der welt. über ryan hatten wir einige male berichtet, der in portland beheimatete komponist und gitarrist machte sowohl in solo von sich reden, live wie auch auf alben, als auch in der zusammenarbeit z.b. mit mirabai peart, kane mathis oder als mitstreiter von joanna newsom. neben seiner aktivität im dunstkreis von alela diane arbeitete ryan zuletzt auch mit einer band, die mirabai peart, tobias roberson und paul brown integriert sieht. 
von alela diane wissen wir alles und doch so wenig, ihr letztes album "about farwell" hatte sie bereits auf dem eigenen label veröffentlicht, wie auch "cold moon" auf rusted blue erscheinen wird. ein erstes tonales zeichen setzen wir hiermit ab.

eingestreut (823): oliver peel session nr. 100


wirft man selbst nur einen unterkühlten blick auf die pariser musikszene, kommt man an ihm nicht mehr vorbei. seit etlichen jahren organisiert oliver reimer aka oliver peel, wie er sich ganz im gedenken des über allem ruhrenden djs nennt, kleine, aber ausgesuchte konzerte. zunächst noch im heimischen rahmen praktizierend, wo er solch ausnahmekönner wie laura gibson, arborea oder simone white empfangen durfte und gleichzeitig der heimischen kreativkultur eine plattform gab, sprengte der wahlpariser irgendwann das enge geviert und begab sich tiefer in das nachtleben der französischen hauptstadt. dort buchte er nun clubs, schnuckelige läden, in die er neben den künstlern auch ein hellwaches, dankbares publikum einlud. dass sich seit ca. 2007 mehr als neunzig veranstaltungen organisieren ließen, hätte sich oliver sicher auch nicht vorstellen können. wer etwas mehr über die außergewöhnliche tätigkeit zu gunsten der tief unter dem mainstream schippernden künste wissen will, der möge ins konzerttagebuch schauen, in dem oliver peel immer wieder zeugnis davon ablegte, was wann wo geschah.

am 17. juli nun steht die 100. session an, die einer besonderen würdigung bedarf. nicht nur des jubiläums wegen, auch weil dem connoisseur ganz besondere gäste ins netz gegangen sind. hier muss zuvorderst david gedge nennen, den kopf von the wedding present, der sowohl unter diesem namen, als auch unter dem pseudonym seines "zwischendurchprojekts" cinerama (in einem "8-piece ensemble with trumpet & flute") auftreten wird. letztere aufstellung wird die hauptattraktion sein, während the wedding present das vorprogramm gestalten werden, indem sie ihr album "saturnalia" von 1996 darbieten.
wer bei diesem außergewöhnlichen ereignis dabei sein möchte, sollte also am 17.07. in paris weilen, um sich dann dort an bord des petit bain zu begeben. alle infos für und um die örtlichkeit findet Ihr hier: klick.

um die vorfreude vielleicht etwas anzukurbeln, schieben wir diese info noch nach. im vergangenen mai haben cinerama das 2012er album "valentina" von the wedding present neu interpretiert herausgebracht (scopitones). daraus wird es sicher einiges zu hören geben.  

VENDREDI 17 JUILLET OLIVER PEEL SESSION #100 CINERAMA [THE "OTHER" BAND OF DAVID GEDGE] + THE WEDDING PRESENT PLAY "SATURNALIA" 
Indie Pop 19h / 19€ en prévente*, TR, habitants du 13eme / 22€ sur place *hors frais de location

Mittwoch, Juli 01, 2015

konzert: julie doiron, 29.06.15


der laue sommerabend lud zum entspannten cruisen ein. die saftigen wiesen zogen in endlosen quadraten rechts und links der b15 vorbei, lediglich unterbrochen von sich grau abhebenden, in die landschaft schlängelnden landstraßen. die sonne grüßte noch wach von den gipfeln des majestätisch ruhenden gebirges her, ein milder wind zosch in die weit geöffneten fenster unseres wagens. rosenheim grüßte mit vororten, später mit bildungseinrichtungen und dem hinweis auf den örtlichen eishockeyverein, in der city selbst mit baustellen, einbahnstraßen und parkplatzproblemen. vor dem hole hatte sich bereits eine traube gebildet, die sich der kleinen straße annahm, rauch in den himmel blies, sich das frische bier schmecken ließ und mit linkischem blick nach einer dame lugte, die sich ihrer kinder bemühte. luftig bekleidet, ärmellos, so dass man ein kleines tattoo auf dem linken oberarm sehen konnte, mit sandalen beschuht, eine große, runde brille auf der nase, julie doiron. ihr jüngstes (elsie) brauchte noch hilfe beim umherwandeln, die größeren konnten sich bereits darum kümmern. bald sollte die situation kurzzeitig eskalieren, die mutter musste schließlich ein konzert spielen. beruhigung allenthalben, spätestens als die kanadierin auf der bühne stand. 

an ihrer seite christopher leigh mc laughlin, der sich wie die namensgeberin des konzertabends eine e-gitarre umband. er sollte schließlich für die akzente sorgen, melodieneinschlüsse, saftiges fetzen, sphärische soundmalereien oder bottleneck-akrobatik. es gelang ihm zumeist ausgezeichnet, doch die momente, da sich verzerrungen nicht mehr als intendierte identifizieren ließen, mehrten sich. ganz offensichtlich begannen amp und pedals zu streiken. christopher, mit deutschen vorfahren aus der nähe von kaiserslautern, wie man während des abends erfuhr, ließ sich zunächst nicht aus der ruhe bringen, da waren bereits einige songs absolviert, doch in der interaktion mit seiner partnerin entstand spürbare nervosität. war sie zunächst auch gegründet in der tatsache, dass sich die babysitter via handy bemerkbar machten, was für ein zusätzliches störgeräusch sorgte, wurde sie potenziert durch die erwartungshaltung doirons an einen möglichst einwandfreien vortrag. dass christopher irgendwann das handtuch schmiss, sprich die gitarre in die ecke stellte und entnervt die flucht ergriff, kann seitens des bzw. durch publikums nur schwach begründet werden. hier offerierte sich bzw. hierin kulminierte vielleicht auch der andauernde stress, dem die familienbande auf einer weitläufigen und zeit- und kräfteraubenden tour ausgesetzt war, ist.


bis dahin aber hatten die beiden geschwisterlich aufeinander zu gearbeitet, ließen die gewogenen anteile am klangbild gelten und gesellten sich zueinander, sowohl instrumental, als auch stimmlich wenn es not tat. hin und wieder stutzte sich christopher die flügel, setzte sich auf die bühne, um an den effekten zu fingern, schleifen zu produzieren, ein psychedelisches geifern anzustimmen oder um ein neues fundament zu schaffen, auf dem julie doiron agieren konnte. sie wiederum schien sich über den abend hin erst einmal einsingen zu müssen. klang ihre stimme anfangs noch beschränkt, kantig, hart, nahm sie an weichheit, klarheit und variabilität im verlaufe des konzerts immer mehr zu.  aber es ist gerade ihre eckige art, hier und dort etwas zu verschlucken, endungen endungen sein zu lassen, die für so positive widerstände sorgt. denn während sie bereits die nächste liedzeile beginnt, lässt sie der zuvor gesungenen noch ein fitzelchen raum, damit ihr der hörer etwas nachgehen kann. so nimmt er einen aktiven part ein und wird schnell zum mitbesitzer des doironschen kosmos. 

diese magie ließ sich zum glück trotz der mächtigen soundprobleme spüren. erst recht als die vierfache mutter später allein das geviert ausfüllen musste und sich dabei nicht mehr mit soundproblemen konfrontiert sah. vom temporären ärger musste sie sich noch befreien, bis sie schließlich noch einmal mit einigen wunderbaren liedern beeindruckte. zum glück hatte sie sich nach der performance im duett nicht vollends verdrückt, sondern rückte einer zugabe zuleibe. und damit sich selbst. wie sie die gitarre schnarren ließ, einblick in ihre gefühlswelt erlaubte, ganz so wie sie auch ihren alltagszorn nicht versteckte. es ihre art. sie ist voller zweifel und fragen und dabei voller klarheiten. beziehungen gehen nicht einfach so auseinander, lässt sie uns wissen, es kommt stets noch etwas nach, das echo währt.


so auch die erinnerung an den opener "yer kids", diesen wunderbaren song vom 07er album "woke myself up", der großmutter gewidmet, schwappt er zwischen den tempi und lässt die protagonistin keckern und den sidepart nach lichten tönen greifen, herrlich wie er auf den bünden nach ihnen schnappte. "swan pond" wird zum erwarteten schunkler, christophers part verstärkte die reize, doch noch befindet sich die gesamte chose in haltloser bewegung. mit "le piano" zitierte doiron nachfolgend ihr französisch sprachiges album "désormais", eine kleine, feine, anmutige nummer gelingt. mit "cars and trucks" wird erstmals das letzte solowerk doirons zitiert, "so many days". es ist ein giftiges, verletzliches lied, das sich windet und wendet und sich nicht so recht einfangen lassen will. irgendwann packt es die sängerin beim kragen und legt es uns sorgsam gefaltet vor. ähnlich ergeht es "dirty feet" vom 2004er "goodnight nobody", wobei es dank seiner schönheit einfach nur ist. die noten tropften von den saiten und es begaben sich gesangsfetzen hinzu. im hintergrund poliertes, ein friedlich dreinblickender mann. "the only" und "where are you?" entstammten erneut dem letzten tonträger. beiden gefällt die korrespondenz von sanftmut in der stimme und ausdrucksstärke in der saitenarbeit. später erklingt noch das gemeinsam inonierte "twin summers", eine nummer von weird lines (geschrieben von christopher), an diesem abend in schlichtem kleid vorgetragen, wunderschön. nicht weniger glanzvoll erstrahlten hernach die solo vorgetragenen "i woke myself up", "snow falls in november" und "will still you love me in december". das ende war versöhnlich, wie der anfang und die mitte nicht vorhersehbar waren. wie das leben. und das leben macht spaß!
die nächsten termine: 01.07. offenbach - hafen 2 02.07. düdo. - kassette 03.07. hh - hasenschaukel 04.07. berlin - down by the river festival 


das trifft wohl auch auf andi langhammer zu, der sich seit vielen jahren unter dem moniker lost name einen namen gemacht hat. seine art das gitarrenbrett zu behauen, hat etwas animalisches, oft kämpferisches, als gelte es dämonen gegenüber zu treten. dabei führt er eine stimme mit sich, die an sanftmut und tragkraft für die besonderen themen kaum zu übertreffen ist. wir hatten den jungen songwriter das letzte mal 2009 erlebt. damals schien er deutlich introvertierter, verschlossen, in sich verkapselt. heuer aber zeigte er sich aufgeräumter, offener. seiner musik, die er im vorprogramm des julie doiron konzerts darbot, tat dies keinen abbruch.

tausend dank an heidi und bebop schallplatten für die einladung, das konzert, dafür!

Dienstag, Juni 30, 2015

eingestreut (822): konzerte münchen juli


die livepräsenz von bands bzw. künstlern hat an bedeutung gewonnen. dem wollen wir gern rechnung tragen, indem wir immer mal wieder etwas deutlicher hinweise auf entsprechende veranstaltungen geben. das können tourdaten einzelner künstler sein, aber auch wie heute übersichten nur für eine stadt. dass uns münchen dabei am herzen liegt, dürfte auf der hand liegen. gleichsam bemühen wir uns nicht um einen kompletten überblick, sondern picken uns die perlen heraus. wenn Ihr etwas ergänzt haben wollt, gebt bescheid oder nutzt die kommentarfunktion. (und bitte, verlasst Euch nicht auf die angaben hier, sondern lasst sie Euch vom veranstalter vorab bestätigen, danke!)

01.07. titus waldenfels u.a., glockenbachwerkstatt 
01.07. delaney davidson, unter deck  (soundbsp.)
02.07. lost_anthropology, einstein kultur
02.07. henning sieverts blind date, unterfahrt
03.07. wolf mountains u.a., milla
03.07. freitagskafe fest, kafe marat
03.07. bavaschoro, import export
03.07. salsa roja, glockenbachwerkstatt
03.07. ed motta, unterfahrt
04.07. freitagskafe fest, kafe marat
04.07. paul weller, technikum
04.07. the flat earth society, unterfahrt
04.07. palo santo, tollwood
04.07. control bacano, import export
05.07. christopher paul stelling, backstage (soundbsp.)
06.07. bamesreiterschwartzorchestra, unterfahrt
06.07. anthony's garden, tollwood
07.07. james hunnicut u.a., unter deck
07.07. ben miller band, backstage club
07.07. hanse schoierer, tollwood
08.07. john garcia, strom
08.07. puta madre brothers, milla
08.07. miguel zenon, unterfahrt
09.07. tess parks and anton newcombe, strom
09.07. the veras, glockenbachwerkstatt
09.07. roisin murphy, tollwood
09.07. forq, unterfahrt
09.07. cazyapjazz, import export
10.07. der englische garten u.a., import export
10.07. fun for free, 22 jahre muffatwerk, muffatwerk
10.07. carrie nation and the speakeasy u.a., milla
10.07. gloom sleeper u.a., kafe marat
10.07. inpalumbia, hansa 39
10.07. christian mcbride trio, unterfahrt
11.07. vogel-marino-trio, einstein kultur
11.07. mark knopfler, olympiahalle
11.07. holstuonarmusigbigbandclub, volkstheater
11.07. sarah mckenzie, unterfahrt 
12.07. jasper flynn u.a., heppel & ettlich
12.07. somi, unterfahrt
12.07. minor fall, tollwood
13.07. takeifa + jahfandu, glockenbachwerkstatt
13.07. defeater u.a., kranhalle
13.07. hard days night big band, unterfahrt
14.07. criolo, strom
14.07. marco todisco, trachtenvogl
14.07. the cookers, unterfahrt
15.07. gerner zipfeklatscher, glockenbachwerkstatt
15.07. melissa aldana, unterfahrt
15.07. the black dahlia murder u.a., kranhalle
16.07. xavier rudd, theaterfabrik
17.07. jesper munk u.a., muffathalle
17.07. g rag und die landlergschwister, import export
17.07. other lives, strom
17.07. sandro roy quartet, unterfahrt
17.07. freddy gonzales, tollwood
17.07. le fabrique, glockenbachwerkstatt 
18.07. mauricio diaz and latin massacre, import export
18.07. firedance crew u.a., sunny red
19.07. black label society u.a., backstage werk
19.07. nasmyth u.a., sunny red
21.07. bi bala, glockenbachwerkstatt
21.07. marco lobo e convidados, unterfahrt
22.07. mateo navarro and friends, glockenbachwerkstatt
22.07. tony allen band, bayerischer hof
23.07. intergalactic lovers u.a., ampere
23.07. black patti, import export
23.07. banzo, milla
23.07. sepultura u.a., backstage werk
23.07. atatakakatta u.a., unter deck
23.07. nervous, kafe kult
24.07. marvpaul / zoo escape u.a., hansa 39
24.07. glockenbach blues festival, glockenbachwerkstatt 
25.07. flowerrecords, labelnacht, milla
25.07. the musical ambassadors, import export
25.07. stephanie lottermoser, unterfahrt (soundbsp.)
25.07. the marble man u.a., backstage halle
25.07. mouse on mars, rote sonne
27.07. david schoch, heppel & ettlich
28.07. viola, lilli & emma, glockenbachwerkstatt
28.07. anti-corpos, kafe kult
28.07. guido may, unterfahrt
29.07. f.s.k., rote sonne
30.07. chico trujillo, ampere
30.07. the builders and the butchers, milla (soundbsp.)
30.07. the king of cons, glockenbachwerkstatt 
30.07. die kraft der sechs herzen, import export
31.07. damien rice, freiheiz
31.07. eksotik meksotik - mit musikern aus marokko, import export
31.07. schlachthofbronx u.a., rote sonne