Montag, Juli 25, 2016

glotzt nicht so romantisch (702): slow steve / mile me deaf / i have no mouth and i must scream

feiner track für die dauerschleife, er stammt vom album "adventures", welches im mai auf morr erschienen war, die band nimmt die vokabel mantra pop für sich in anspruch, stammt größtenteils aus berlin und versammelt sich um das ex-fenster mitglied rémi letournelle: slow steve:




eine neue rolle vorwärts kommt aus wien herüber, die österreicher um wolfgang möstl verschenken eine frische single, wenn "blowout" nicht bestens in die aktuelle gemengelage passt, dann weiß ich auch nicht: mile me deaf:


den shoegazer dieser berliner band teilen wir zudem sehr gern, wirkt er doch etwas aus der zeit gefallen, erst recht in dieser vhs-atmosphäre, in der die bilder ihrer liveperformance eingefangen wurden, viel spaß mit: i have no mouth and i must scream:

Sonntag, Juli 24, 2016

neue töne (1649): magic trick


im november 2013 formulierten wir: "tim cohen kennen die meisten von Euch von the fresh and onlys. mit magic trick hat er sich zudem immer wieder neu erfunden, ein gewand, aus dem heraus er uns anfang dezember, via empty cellar records, mit dem album "river of souls" beglücken wird. erste musikalische verweise gibt es bereits, die uns auf einen pfad führen, der abseits der lofi-gründe liegt, aber nicht außer acht lässt, dass lebendigkeit die triebfeder allen tuns ist. cohens wunderbare tiefe stimme korrespondiert auf "come inside"  hervorragend mit dem beigefügten gesang von noelle cahill und alicia vanden heuvel. dazu fundamentieren bass und perkussion einmalig. die stille melodie fordert das ohr des hörers. man darf auf den rest des albums sehr gespannt sein. als vinyl in 500er auflage."

knapp drei jahre später steht mit "other man's blues" ein neues werk auf dem plan (26. august auf empty cellar records). es trägt seinen titel nicht umsonst, beschreibt er doch auch, dass tim cohen neue welten erobern musste. neben seiner vor allem durch touren geprägten tätigkeit im musikgeschäft mit magic trick und fresh & onlys, bezog er mit seiner frau und dem frisch geborenen töchterlein eine pferderanch in arizona. die prägungen seines alltags werden mittlerweile auch andere sein. doch cohen fand zeit, um die im vergangenen jahr entstandenen songs im studio aufzunehmen. an seiner seite u.a. james barone von beach house, alicia van heuvel von aislers set und paul garcia. darüber hinaus fanden sich emmett kelly und joel robinow ein. nicht zu unterschlagen sind die stimmen von noelle cahill, anna hillburg und besagter alicia von heuvel, die die harmoniegesänge prägten. bis zu dreizehn musiker waren zwischenzeitlich an den aufnahmen beteiligt.

nicht zuletzt eine gute gelegenheit für tim cohen, wieder mit freunden und alten bekannten ins gespräch zu kommen. so durfte wohl irgendwie mal jeder, der auftauchte, mittun. tequila soll eine recht zentrale rolle gespielt haben. "more" ist nachfolgend ein beispiel aus dem neuen album von magic trick. akustisch geprägt, elektrisch unterlegt, im midtempo verhangen gelingt eine verfängliche atmosphäre, aus der einzelne elemente des mehr als gelungenen arrangements herausstechen. unter anderem die gesänge der erwähnten damen. aber auch die gitarrenkunst, das gelenke schlagwerken, anderes mehr. hört.

Samstag, Juli 23, 2016

eingestreut (962): fairfax, ak


fairfax, ak sind eine truppe aus minneapolis, die mit doc, dave, corey, tim und haley besetzt ist. am 20. august veröffentlichen die fünf ihre neue single "jesus goes to hollywood", in der sie trotz aller beteuerungen, eine eher unpolitische band zu sein, stellung zum unbill der letzten jahre nehmen und nicht zuletzt auch einem mr. trump aufn kopf scheißen wollen. mitte september wird das neue album folgen, und man darf neugierig sein, was es darüber hinaus zu thematisieren gibt.
die single jedenfalls nimmt einen überkopf-folk an die kandarre mit honkytonk klavier, einem scheppernden schlagwerk, fiddel und einträglichem harmoniegesang.

Donnerstag, Juli 21, 2016

glotzt nicht so romantisch (701): drugdealer / king creosote / trudy and the romance

ach ja, herrlich wie michael collins seine fäden zieht, hat er doch einige brüder im geiste um sich versammelt, um die pophorizonte zu erweitern, u.a. mit natalie mering, laurel canyon, ariel pink und regal degal-, holy shit!- und mild high club- mitgliedern, "suddenly" ist ein ausschnitt aus dem anfang september erscheinenden album "the end of comedy": drugdealer:



 endlich, möchte man ausrufen, das neue album "astronaut meets appleman" erscheint ebenfalls anfang september, "you just want" ist ein erster ausschnitt des umtriebigen kenny anderson aka: king creosote:



die neue single "wild" des entzückenden liverpooler dreiers gibt es auch in bewegten bildern, wir präsentieren Euch das hookabenteuer gern: trudy and the romance:

Mittwoch, Juli 20, 2016

ein (p)fund mp3 (534), teil 2

gute neuigkeiten aus dem hause shelflife records, denn dort wurde eine neue ep der aus london bzw. brighton stammenden popband an den start gebracht, "black and blue" erschien am 15. juli, ist limitiert und von: the fireworks:


nachzutragen gibt es eine kurze, die auf slumberland records erschienen war, und zwar im mai eine single namens "ariana", vorgetragen von einem fünfer aus philadelphia, bitte notizzettel raus: mercury girls:


ebenfalls schon ein mai-release gewesen, deswegen aber nicht weniger bedeutungsvoll ist das debüt auf soft abuse dieser detroiter band (all gone umfeld) mit einem rasant folkrock statement auf "from the fish houses": the bibs:


ein dreier aus los angeles nachfolgend, der gerade auf hardly art sein debütwerk abgegeben hat: "shapeshifter" erscheint im september, wir hören mit einem und einem weiteren ohr mal mit Euch rein: ian sweet:


man könnte sarah jones kennen, wenn man ihre mitarbeit in bands wie hot chip bedenkt, nun startete sie ihr soloprojekt und legt mit der debütsingle "go ahead" ordentlich vor, den elektropop teilen wir mit Euch, die adresse findet sich auf moshi moshi: pillow person:


carpark records lockt mit dem album "bad humors", welches am 23. september veröffentlicht wird, wir dagegen suchen Euch mit dem track "manipulator" von kim pflaum zu packen: madeira:

ein (p)fund mp3 (534)

sie sind einfach unermüdlich, brett und rennie sparks legen schon wieder vor, zumindest am 16. september, bis dahin kann man sich bspw. mit "gold" auf den neuen loose music release "unseen" vorbereiten: the handsome family:


viel sittsamer kommt diese junge dame aus los angeles daher, mit "born to love you" gibt es einen ersten ausschnitt aus "advice from paradise", welches am 01. august via tin angel records erscheint, hier lohnt es auch, mal hinter die kulissen zu schauen: nedelle torrisi:


einen aktuellen, wunderbar abgehangenen track dürfen wir hier vorstellen, die band aus san francisco legt mit "days" für ihr drittes album "animal races" nach, das neue werk erscheint mitte august natürlich auf empty cellar records: cool ghouls:

mit wave und psychedelic und garagerock gelingt es dem duo aus berlin für furore zu sorgen, die aktuelle single "moby dick" offeriert die qualitäten von andreya und laura lee, demnächst dann gar mit debütalbum: gurr:


schön auch, mal wieder von ihm zu hören, mit "north dakota impressions" (16. september, crossbill records) wird er den dritten teil seiner trilogie darlegen und die lokale perspektive eingenommen haben, ein ausschnitt: tom brosseau:


wir hatten die truppe aus san francisco, die es bereits seit 2013 gibt, schon im letzten jahr mal am start, nun also das vierte album "electric soul unity" am 19. august auf topshelf records: happy diving:

Dienstag, Juli 19, 2016

eingestreut (961): the innocence mission


wunderbar verschluffter pop, der wieder einmal aus der feder der lancaster bewohnenden band the innocence mission stammt. "trip" heißt die aktuelle single, die sich nicht anstrengt, nicht unter die haut zu gehen. das sparsame und doch reicht bebilderte arrangement, in das sich karen peris stimme kuschelt, die flinke akustische, das beredte schlagwerken, der belebte bass, etwas weitläufiges piano, fertig dieser sehnsüchtige klangraum. neben karen und don peris waren mike bitts am bass und steve brown an den drums bei den aufnahmen dabei. mal schauen, was auf die single, die übrigens am 16. juli offiziell erschien, noch folgt. aber das letztjährige album "hello i feel the same" liegt ja noch nicht so weit zurück. hier also erst einmal "trip".