Samstag, Januar 18, 2020

hicks!: svitlana nianio & oleksandr yurchenko


in dieser flirren atmosphäre klingen die heimatsprachlichen worte der urkainerin zusätzlich aufregend. ein klangprodukt aus leichtigkeit und verwerfung, es zwingt den hörer in einen moment der aufnahme, der reproduktion, und sei es nur, weil schönheit und klarheit eine bedeutung haben. "znayesh yak? rozkazhy" von svitlana nianio & oleksandr yurchenko, die sich bereits einen namen im musikalischen untergrund gemacht haben, ob in gruppenformation(en) oder solo, wird ende februar auf night school records veröffentlicht.

Freitag, Januar 10, 2020

hicks!: waterless hills


ende februar erscheint ein neuerlicher c joynes ausflug, diesmal gemeinsam mit andrew cheetham (drums, percussion) sowie gavin clarke (bass) und dbh (violin), zumindest war dies die besetzung von waterless hills beim vorgängerwerk (zur aktuellen produktion finden sich kaum angaben). gewohnt stilsicher übernimmt c joynes den gitarrenpart. das fernöstliche und südosteuropäische in einklang bringend, gefällt sich die truppe in feinster folkprägnanz. beim kauf der lp sollte man sich sputen, siehe bandcamp.

Dienstag, Januar 07, 2020

hicks!: hurt valley


das debütalbum von brian collins aka hurt valley sei Euch auch 2020 noch ans herz gelegt. "glacial pace" erschien im dezember auf woodsist und klingt wie eine auszeit vom heute, geradewegs wie eine schöne, vergessene kopie des gestern.

Sonntag, Januar 05, 2020

hicks!: sarah harmer


"are you gone" heißt das neue album (21.02.20, arts & crafts) von sarah harmer. mit "new low" gibt es einen flotten appetizer daraus. macht dank des deutlichen vorwärts und trefflichen gesangparts lust auf mehr.

Samstag, Januar 04, 2020

hicks!: the dentals


in sachen beschreibung legen die hausherren selbst so vor: "genre: alcopop; mitglieder der band: fabio, roman, jonas und dave; info: the dentals are an incredibly unknown and incredibly good looking indie-pop group from switzerland." kann man machen. erst recht, wenn man folgende bands zu seinen einflüssen zählt: weezer, death cab for cutie, the lucksmiths, william fitzsimmons, anthony atkinson, pavement, eels. wenn man dann am ende doch eher auf pop denn auf alk setzt, kommen so pretiosen wie "i don't wann die", "time" oder "the girls who wants..." heraus. "attention!" ist im gerade vergangenen dezember erschienen und damit der nachfolger zum 2012er "tennessee". ich nehme an, der vierer muss nebenher noch etwas anderes tun als nur gitarrensaiten zum trocknen aufhängen. wir drücken die daumen für ne regelmäßige markfuffzig aus dem musikbiz.

Sonntag, Dezember 29, 2019

hicks!: emily yacina


fein verschlurftes, selbst veröffentlichtes debütalbum dieser jungen dame aus pennsylvania, die die ca. zwei jahre zurückliegenden aufnahmen gemeinsam mit eric littmann in die rillen presste. emily yacina hat die kindhafte zurechtweisung wie das laienhaft adoloszente drauf, die musikalie ist verhalten, steht dem wenig manierierten gesang kaum wege. der abwechslungsreichtum hält sich in grenzen, aber hier zählt etwas anderes. kunst ist es zu tun.