in der episode 5 nimmt uns hauke aka great dynamo mit ins heimstudio und lässt uns anteil haben an der arbeit an seinem song "in white". wird die neue ep rechtzeitig fertig werden? klar! denn wer schreibt hauke vor, wann er sie vorzulegen hat? niemand. wenn, dann macht er sich selbst druck. wir dringen also immer tiefer in die sphären des d.i.y. - künstlers. wir erschließen uns den geistigen, psychischen und physischen horizont. hauke, geh mal pennen!
Freitag, Januar 27, 2012
Donnerstag, Januar 26, 2012
eingestreut (364): jason urick
so ein plattencover kann bürde und fluch sein, erst recht wenn man es mit dem titel "i love you" unterstreicht. zugleich aber kann es auch ein leuchtfeuer der applikation sein. die konfuse oberfläche wird ergründet, modellhaft mit zeichen belegt und in teilen verstanden. anderes muss erarbeitet werden oder bleibt für immer im verborgenen. insofern eine passende metapher zum musikalischen wirken jason uricks, der mit "i love you" ein drittes full length seiner discography zuführt. das 5track werk erschien anfang dieser woche auf thrill jockey und wird mit den worten gerühmt: "the end result is an eerie soundscape of fractured tones, warm sheets of sound, and cryptic voices. rhythmic pulses underpin the songs, enticing the listener to explore every intricate detail." hier muss man sich nicht hineindenken, sondern viel mehr die drei titelgebenden worte als eine art mantra verstehen, das sich in der musik aufzulösen beginnt. die etwaigen implizierten beziehungen, begegnungen und vertrautheiten werden in frage gestellt. so befindet sich nicht nur die welt im ganzen in bewegung, sondern der einzelne auch. urick hat sich intensiv hinterfragt, das hin- und hergerissen sein hat er versucht zu buchstabieren.Mittwoch, Januar 25, 2012
eingestreut (363): elephant & castle
ab 13. märz wird man in die musikalischen welten des david vincent reep eintauchen können. es ist der tag, an dem sein debutalbum "transitions" erscheinen wird. plug research zeichnet für die veröffentlichung der filigranen strukturen des in london aufgewachsenen musikers verantwortlich. während seine eltern arbeiten waren, hat der nun unter elephant & castle agierende junge mann die gitarre belebt und sich zunächst an blues und soul versucht. die berührung mit rave zwang ihn förmlich, in eine andere richtung zu denken und zu musizieren. seine ersten ideen sah er mit elektronischem gerät umgesetzt. eine frühe single gibt es nun zu bewundern. sie heißt "en memoria" und wird unterstützt von der gesangsleistung der merrill garbus, richtig aka tune-yards. ein flirrend- irrend ding und dabei luftig, atmosphärisch gierig und schwanger mit dem wesen des winters. meine ich.
elephant & castle - en memoria feat. tune-yards by plug research
Dienstag, Januar 24, 2012
neue töne (1094): burning eagle festival 2012
mit dem burning eagle festival hat sich nach und nach ein weiterer kleiner event zu einer festen größe gemausert. so findet am 21.04. bereits das sechste mal im kulturzentrum franz.k in reutlingen statt, was nicht nur einen prägnanten namen trägt, sondern unter seinen
breiten schwingen auch musiker mit rang und namen aus der nationalen und internationalen szenerie birgt. das mittlerweile vollständige lineup liest sich wie eine auslese aus den besten acts der vergangenen jahre, wenn man als eine art folkbeauftragter die bekannten und weniger bekannten festivals gescannt hatte. im folgenden wollen wir vorstellen, wozu wir Euch gleichzeitig nur einladen können. denn in dieser geballten form findet sich qualität vielleicht nur noch auf alleskönnern wie dem obs oder dem haldern.
breiten schwingen auch musiker mit rang und namen aus der nationalen und internationalen szenerie birgt. das mittlerweile vollständige lineup liest sich wie eine auslese aus den besten acts der vergangenen jahre, wenn man als eine art folkbeauftragter die bekannten und weniger bekannten festivals gescannt hatte. im folgenden wollen wir vorstellen, wozu wir Euch gleichzeitig nur einladen können. denn in dieser geballten form findet sich qualität vielleicht nur noch auf alleskönnern wie dem obs oder dem haldern.als eine art headliner wird wohl dan mangan fungieren müssen. ein name, an dem man dieser tage einfach nicht vorbeikommt. nicht nur, weil seine alben in aller munde sind, sondern vor allem weil die liveperformances kultcharakter tragen. sie sind intensiv, echt und voller lebensfreude. im august 2011 las sich das bei uns so: "diese freundliche, spitzbübische art, das zuweilen linkische und stets scheinbar überraschend auftretende grinsen, als hielte er die ausgelöste begeisterung für nicht möglich, machen ihn zum heißesten kandidaten für den thron des symapthischsten barden. er singt, verzögert, lockt den hörer heran, um fürderhin zu deklamieren, zu beklagen oder zu beschreiben. seine geschichten haben einen sog, der sich aus verständnis und nachvollziehbarkeit speist. abgehobenes ist fremd, die große nummer beleiht nur sein kongenialer sidepart an der gitarre. gordon grdina spielt so facettenreich, dass eine beschreibung seiner kunst viel raum benötigte. er treibt die melodien vorwärts, er harmoniert mit dem spiel mangans, er rhythmisiert und schlägt neue pulse an. er bewegt sich auf der bühne wie ein flinkes raubtier und seine finger flitzen dabei über die tabulatur in kaum verfolgbarer geschwindigkeit. er gibt der musik von dan mangan einen meisterlichen schliff. doch die augen der umstehenden sind immer nur auf dan gerichtet. ich höre mädelherzen schlagen. er trägt dem rechnung, lässt sich mitten im publikum blicken und wird dann, oh undank, von einem typen auf die stirn geküsst. letztlich, klar, ein toller auftritt!"
dan mangan - rows of houses
mit liz green findet sich eine dame, die in den kleinen clubs groß auftragen kann. die endlich ihr erstes album beendent konnte. die man sich auch auf der großen bühne vorstellen kann, wenn davor alles volk schön aufmerksam bleibt. doch die "kundenbindung" sollte ihr ohne weiteres gelingen. empfunden im april 2009: "i want to be a german singer!", wandelt liz die wunderschöne flip ihrer "bad medicine" single mal eben um. sie fühle sich pudelwohl in deutschland, verrät sie mir später, da ich mich auf ihr kleinen tonalen kunstwerke stürze. ist das ein charlestone, möchten die füsse nicht seitwärts zucken? oder blues, folk, ein kunstlied? die stile mischen sich. liz ist nicht zu fassen. im wahrsten sinne des wortes. keine schönheit und doch ist sie mehr als nur reizend. die ernsthaftigkeit der 27-jährigen überrascht mich immer wieder. und nicht nur mich. gebannt sitzt das auditorium und starrt streng fokussiert richtung bühne. wie kann man auch anders diese melodische finesse in "luis" verkraften? ein moment nur, aber gellende schönheit. und wie das lied weiterschleift! sinister die gitarre und darüber angelt sich liz' stimme. unvergesslich. nur wie an all die erinnerungen reihen? im singsang das saiteninstrument, als liz den "ostrich song" spielt. der bass fordert in "rag & bone" und wie kann man anders, als den "midnight blues" heilig zu sprechen."
liz green - displacement song
dass wir der band aus sachsen sehr verbunden sind, davon zeugt nicht nur unser meet & great beim obs festival vor zwei jahren, sondern auch unsere neugier auf das neue album. im exklusiv interview verriet uns einer der köpfe von garda, kai lehmann, allerlei wissenswerte um "a heart of a pro". ob die band es bereits mit im gepäck haben wird, ist wohl mehr spekulation und wunsch als gewissheit. im mai 2010 konstatierten wir: "die junge dresdner truppe steckte an! seltener sah man erstauntere blick im rund. wider die erwartungen wohl. denn so mancher rieb sich die augen angesichts der hervorragenden performance, die die fünfe hervorzauberten. popnummern mit halteankern, verweilposten, mit verzahnungen für griffiges ineinander, mit mut zum innehalten, für das sentiment und den gefühlsausbruch. hier stimmte einfach alles. die lieder ließen sich packen, ohne dass man im angegriffen sein selbst schwülstig taumelte. das harmonische miteinander gelang vor allem, weil all die kleinen finessen gekonnt miteinander verwoben wurden. schließlich ergaben sie ein stimmiges ganzes. die gitarre konzentriert vom stuhl herab oder gar am boden sitzend angerührt (frank heim), die pianospuren (neli mothes), die bindend flossen, der bass linien ziehend (karsten pretschner), das stabile getrommel aus dem rücken (ronny wunderwald) und schließlich kai lehmanns akustische, sein gesang und sein fiebern."
garda - this city is ours
solander aus schweden hatten die große deutschlandrunde erst kürzlich gedreht. der dreier führt das wundervolle "passing mt. satu" bei sich, eine ode an den folkpop. technisch versiert, mit seele und großem herzen. die stimme wie geliehen, aus einen anderen zeit, von einer uns nicht bekannten gottheit. sonst hätte man ihr längst einen namen gegeben. die akustische treibt voran, das drumming befördert und sucht das stets, das cello webt einen gemeinsamen teppich.
solander - flight
gerade im dezember schrieben wir zu jamie harrison: "gut dreißig minuten einer mischung, der vorrangig der english folk steht, aber ergänzung findet in garage jazz, blues und ragtime. angesichts der jungendlichkeit harrisons erstaunlich, was er in der lage zu bewegen ist. seine musik ist voll von humor und mit einem augenzwinkern unterlegt, so als wäre man gerade in eine etwas anstössige bar geraten und die mädels zwinkern einem zu, während leicht angetüderte typen ihnen auf den hintern klatschen. harrison hat talent, eine art der untertreibung, dass man ihm zuweilen wünschen möchte, er würde noch eine schippe drauf legen. aber vermutlich macht er alles richtig. seine stimme hat einen gehalt, wie ihn andere nach jahrzehnten nicht bekommen werden. sein gitarrenspiel ist nicht nur in den flotten passagen eine erinnerung wert."
jamie harrison - sam's song
so, drei weitere acts gilt es zu erwähnen: mit dabei sein werden auch tristan brusch, peasant und the travelling band. hinsichtlich letzterer schrieben wir erst kürzlich: "ihre musik wirkt mit erinnerungswürdigen harmonien, die glänzend aus den gitarren tropfen. ihre ohne größere geste, herzwärmende musik schafft persönliche freiräume für flüge durch phantasia. insbesondere live treten sie geschlossen auf und kreieren ein undurchdringliches klangbild fester folkattitüde. die harmoniegesänge winden sich durch das rund, doch die elektrischen zittern sich in die front, die schellen scheppern um frieden. blues, psychedelische momente, du kannst noch mehr bekommen, wenn du dich den jungs stellst. cooking vinyl zeichnete für den letzten release "screming is something" verantwortlich, das 2011er werk ist der zweite longplayer des bis zu sechsköpfigen ensembles." eine überraschung wird tristan brusch sein, seine tunes sind heimelig und aufmerksamkeitsheischend zugleich. und schließlich peasant, die für mich schönste überraschung überhaupt, denn: "neben der obligaten gitarre tritt auch ein piano auf den plan. es besorgt den rausch, erhöht die flußgeschwindigkeit, fordert die aufmerksamkeit. den hellen tönen steht die lichte stimme deroses hervorragend, eine ergänzung, wie man sie sich nicht hätte schöner zusammenreimen können.", steht im februar 2010 im klienicum geschrieben.
the travelling band - only waiting (live)
tristan brusch - reliable
peasant - the flask
von 17:30 uhr bis sicher weit nach mitternacht wird man dieses klasse programm verfolgen können. karten wird es nicht unbegrenzt geben, deshalb flott einkaufen gehen: tickets gibts als hardtickets bei better2gether, museumstrasse 1 oder 72764 reutlingen oder als systemticket über adticket. wir sehen uns! im april. in reutlingen.
Montag, Januar 23, 2012
unsigned - a d.i.y. (music) diary by great dynamo - episode 4
hauke aka great dynamo (wer immer noch nicht weiß, wer oder was das ist, sollte sich flottig mal die vorherigen episoden anschauen, dann ist er auf dem laufenden) im diskurs. existentielle fragen. nicht zum ersten mal gestellt, aber immer irgendwie neu beantwortet. warum? eine frage, die tagtäglich vor unseren augen schwebt und dabei konsequent übersehen wird. vermutlich beflissentlich, um ja nicht in die alles negierende falle zu latschen.
glotzt nicht so romantisch (278): nat baldwin
ach, wieder mal ein mehr als passender deckel zum schon ausgezeichneten topf. da vertickt ein gaul die habseligkeiten seines besten freundes, den er tot glaubt. und zwischendurch schwelgt er in erinnerungen an ihr tolles gemeinsames leben. als das pferd dann am grab des freundes steht, ... na, das seht Ihr Euch am besten selbst einmal an. der song "weights" ist ein paradebeispiel für songwriting erster sahne. auf den punkt, ohne großes tohuwabu und trotzdem ergreifend, packend. den herausragenden track des dirty projectors mannes nat baldwin findet man auf dem 2011er album "people changes", erschienen auf western vinyl. das video allerdings ist ganz frisch.
nat baldwin - weightsFeb 7 Cologne, Germany · King Georg
Feb 9 Berlin, Germany · Berghain
Sonntag, Januar 22, 2012
konzert: the walkabouts, 19.01.12
die kontroverse ist so alt wie das business. wer lange dabei ist, der muss sich davor fürchten, sich zu wiederholen. und irgendwer weiß dann auch immer ganz genau bescheid: die sind öd geworden, der zahn ist längst gezogen, das rad läuft nicht mehr rund oder maximal auf felge. wer allerdings the walkabouts am vergangenen donnerstag abend im feierwerk zu münchen sehen und erleben durfte, dem fallen solcherart vokabeln sicher nicht so schnell ein. ein furioser auftritt sieht anders aus, aber das ist auch nicht der plan, den die seattler band um carla torgerson und chris eckman verfolgt. ihre maschinerie ist penibel geölt und rollt, wenn sie denn einmal in bewegung kommt, reibungsfrei, im sinne von maximaler energiefreisetzung. ihr sound ist komplex und dabei schmeichelt er dem ohr, in dem er die instrumente, vor allem die mehrfachen gitarrenspuren freizügig auf- und anbietet. woran man sich auch halten möchte, es ist ein lustgewinn, hier der melodieline zu folgen, dort der rhythmischen präzision. ergänzend wirkte knackig das schlagwerk, das mit solidem bumms und der einen oder anderen erstaunlichen einlage aufwarten konnte oder der straighte und irgendwie wahrhaftige bass, der sich tief in den gedärmen einzunisten wagte. am mikrofon dann die beiden routinierten vorstände, nicht in verlegenheit zu bringen, auch wenn mal ein ton nicht saß, dafür mit viel lächeln im gesicht.
der blick aber bleibt vor allem an carla haften. sie erinnert an erika pluhar im äußeren, im gestus. ihre bewegungen sind frei, sie unterstreichen die vertonten worte. manchmal wirbeln die arme herum wie bei einer esoterischen alten, manchmal wie in einer art ausdruckstanz. offen, ehrlich. älter geworden. in ihren händen, besser aus ihrem mund klingen die songs von "travels in the dustland" wie längst vertraute. und wahrscheinlich ist das eh die große stärke von the walkabouts. das bedienen von ansprüchen, die genauso groß sind wie die entfernung von der haustür bis zum gartenzaun. es gibt eine gewissheit und ein anrecht auf dieses geviert. so zeichnet sich im publikum auch eine altersspur, die gedanken an wiedergeburt und den jahreskreis aufkommen lässt. die bewegung in den reihen ist mäßig, obwohl ich kein strittiges gesicht ausmachen kann. im gegenteil verfolgen neugierige augen das programm, das sich zu großen teilen aus dem 2011er album rekrutiert vom energischen "the dustlands", dem vor allem chris eckman mit düsternis in der stimme seinen stempel aufdrückt, bis zum rockigen "soul thief", bei dem glenn slater an der orgel schuftet und eine prise prog in die runde schmeisst. wie überhaupt die begleiter von chris und carla einen sehr guten job machen. voran paul austin an der e-gitarre, der stimmungmacher, unterstreicher, gesetzesbrecher. erinnert sei die gute drummerin terri moeller, die jedoch unter terri tarantula als vorband kläglich scheiterte. am unstrittigen bass: michael wells.
musik für erwachsene, denke ich an diesem abend manchmal. maßvoll, gezielt, hin und wieder doppelter boden, jedoch mit führleine. gut.
setlist: every river will burn / the dustlands / rebecca wild / they are not like us / follow me an angel / thin of the air / lazarus heart / long drive / light / soul thief / acetylene / my diviner / prayer for you / jacvk candy / stopping-off place
musik für erwachsene, denke ich an diesem abend manchmal. maßvoll, gezielt, hin und wieder doppelter boden, jedoch mit führleine. gut.
setlist: every river will burn / the dustlands / rebecca wild / they are not like us / follow me an angel / thin of the air / lazarus heart / long drive / light / soul thief / acetylene / my diviner / prayer for you / jacvk candy / stopping-off place
Samstag, Januar 21, 2012
neue töne (1093): dead bugs
etwas von dem zu fassen kriegen, was die leutchen da tun, über die man schreibt. es ist wie ein hinterjagen, mit einer ente einem ferrari. und dann triffst du auf musiker wie dead bugs und alles wird einfach und klar. das banjo scheppert rhythmisch vor sich hin, nebenbei fusseln die schellen, ein casio massiert eine bockige melodie und der typ singt mit leicht angekiekster stimme. alltag, schusseligkeiten, nachvollziehbares. meine welt in tönen. entenniveau, eine höhe, eine geschwindigkeit. natürlich ist da mehr, sonst würde sich der bebrillte und wuschelbehaarte nicht im klienicum wiederfinden. effekte, die das musikalische geviert umrunden oder mal überfahren, ein vermengen von sequenzen, ein überschneiden von folkpattern in simpler und dennoch überaus gekonnter form. der typ aus new jersey spielt eine flinke akustische, flitzespuren und hat ein picking drauf wie die alten und taucht ansonsten in seinen harmonien ab. gibt sich ein echo, doppelt den gesang, bluest schwerelos und gibt dem sanften eine haftung. mann, der spielarten so viele, von song zu song kann man sich aufs neue in diese lofi- meisterschaft verlieben.
sein aktuelles album "S" (im august 2011 erschienen) vertickt er für einen dollar. eine unverschämtheit angesichts der hohen hitdichte. allein "ringing bells" gereichte so manchem aktuellen hype zur verdienten ehre. der namenlose sollte sich mal mit stephen merritt zusammentun, der selbe humor, die selbe melodienfeinfühligkeit. zehn veröffentlichungen seit 2008 auf illustren labels wie mandill records, kill mommy records oder baby tapes. die letzten beiden gefallen mir am besten und sie bilde ich auch ab. wenn es Euch gefallen sollte, was Ihr hört, dann kauft doch am besten bei dead bugs' bandcamp ein. der wird sich über jeden bug freuen.
sein aktuelles album "S" (im august 2011 erschienen) vertickt er für einen dollar. eine unverschämtheit angesichts der hohen hitdichte. allein "ringing bells" gereichte so manchem aktuellen hype zur verdienten ehre. der namenlose sollte sich mal mit stephen merritt zusammentun, der selbe humor, die selbe melodienfeinfühligkeit. zehn veröffentlichungen seit 2008 auf illustren labels wie mandill records, kill mommy records oder baby tapes. die letzten beiden gefallen mir am besten und sie bilde ich auch ab. wenn es Euch gefallen sollte, was Ihr hört, dann kauft doch am besten bei dead bugs' bandcamp ein. der wird sich über jeden bug freuen.
Freitag, Januar 20, 2012
unsigned - a d.i.y. (music) diary by great dynamo - episode 3
die unternehmung doku nimmt seinen fortlauf. wir sind dabei! heute gibt es den vier- ohren- test, den autotest, den clubtest. was hat es wohl damit auf sich? hauke aka great dynamo sagt: "d.i.y. heisst hauptsächlich: dauernd irgendwas entscheiden müssen. dieses mal geht es um eine echte glaubensfrage. analog oder digital mastern lassen? ich habe von einem song verschiedene versionen vorliegen und brauche eine woche um endlich zu wissen, was ich will." und ich dachte immer, der freie vogel hat es viel einfacher als jener, der im goldenen käfig eingesperrt ist, dem das futter hingestellt und dem die schaukel geputzt wird...
glotzt nicht so romantisch (277): mount washington / unknown mortal orchestra / chelsea wolfe / al lover / me and my drummer
das vierte album bereits und doch unter neuen vorzeichen, besser mit neuer vorsilbe, am 10.02. erscheint das selftitled werk auf glitterhouse records, der clip zur single wurde in berlin aufgenommen, tourdaten siehe unten: mount washington:
ihr selbstbetiteltes werk erschien bereits im vergangenen juni (fat possum), nun haben jordan blady und ryan knowles bewegte bilder für den song "thought ballune" geschaffen, die zwischen humor und kaltem grausen changieren: unknown mortal orchestra:
sie startet eine ausgedehnte tour, auch in hiesigen breiten (daten unten), obwohl sie bereits am nächsten album arbeitet, gute vorbereitung auf beide events ist die jüngste room 205 performance von "movie screen": chelsea wolfe:
movie screen by chelsea wolfe by goincasediesen psychrock getauften release "satanic tambourine", erschienen im november auf impose records, möchte ich Euch nicht vorenthalten, wenngleich die musike hier etwas aus dem rahmen fällt, auch ist das video weit weg von hoher kunst, aber adäquat zum auditiven erlebnis: al lover:
die single "you're a runner" ist gerade herausgekommmen und sinnbus präsentiert nicht weniger stolz das video dazu: me and my drummer:
mount washington
22.02.2012: Hamburg - Knust
23.02.2012: Leer - JUZ
24.02.2012: Magdeburg - Projekt 7
25.02.2012: Potsdam - Club Charlotte
26.02.2012: Leipzig - Schauspielhaus
03.03.2012: Nürnberg - Club Stereo
06.03.2012: Marburg - KFZ
07.03.2012: Offenbach - Hafen 2
08.03.2012: München - Feierwerk
09.03.2012: Mainz - Schon Schön
10.03.2012: Stuttgart - Laboratorium
14.03.2012: Bielefeld - Ulmenwall
15.03.2012: Dresden - Thalia Kino
16.03.2012: Kassel - Schlachthof
17.03.2012: Berlin - Lovelite
22.03.2011: Chemnitz - Atomino
28.03.2012: Wetzlar - Franzis
29.03.2012: Weimar - Kasseturm
30.03.2012: Bad Frankenhausen - Panorama Museum
31.03.2012: Göttingen - Apex
chelsea wolfe
4/24 Thalia Kino/Schauburg, Dresden, Germany
4/25 Berghain Kantine, Berlin, Germany
4/26 Debaser, Malmö, Sweden
4/27 Blå, Oslo, Noway
4/28 Strand, Stockholm, Sweden
4/29 Kuudes Linja, Helsinki, Finland
5/01 Molotow, Hamburg, Germany
5/03 Winston, Amsterdam, The Netherlands
5/04 Le Point Ephemere, Paris, France
Donnerstag, Januar 19, 2012
ein (p)fund mp3 (377)
so ganz will sich mir "cast your stone", am 17. januar als selfrelease erschienen, nicht erschließen, aber die teilnahme von lucinda williams hat lichtpunkte gesetzt, ein glück für den songwriter und sein debut: walter rose:
walter rose - driving south (feat. lucinda williams) by fanaticprodie single hat zug durch emotion, released von kicking ink recordings, hinter dem jules verne inspirierten moniker steckt phil barry aus reading, der sich bereits seit 2005 schafft und nach und nach einen namen macht, der longplayer ist in planung: mr fogg:
stay out of the sun by mr foggdie frisch erschienene "the blanket rule" ep ist vorgeschmack auf das debutalbum "other people's problems", welches am 26. märz auf fatcat erscheint, zudem sind einige prominente konzerttermine geplant (paris, 03. april): breton:
ordnance survey by bretonlabsein zuträglicher sound, den die band aus new york da kreiert, die single "division street" erscheint am 17.02., das album "holiday live" kommt einen halben monat später, better looking records zeichnet verantwortlich, live dann auch bald bei uns (siehe unten):
ravens and chimes - division streetvollständig wird es das album im märz 2012 zu hören und zu kaufen geben, bis dahin muss man sich alle 10 wochen mit einem song zufrieden geben (derzeit steht track 3 an), folktronica von j. davidson oder two suns:
nostalgic by twosunsmusicunbedingt an dieser stelle muss auch der sampler "the paper bag sessions vol.1" angebracht werden, er enthält tracks u.a. von cuff the duke, p.s. i love you, austra, elliott brood usw, die allesamt währen der paperbag records video sessions entstanden sind, das ganze für lau und hier als download: klick.
auf die band und das album hatten wir mehrmals hingewiesen, mittlerweile gibt es cover artwork und tracklist für das am 03. april auf hometapes bzw. am 02. april via the leaf label erscheinenden neuen werks des portlander duos: au:
au - solid gold by hometapeseinen weiteren sampler gibt es dieser tage zu bestaunen und noch mehr: zu bewerben, denn mit sunday service betreibt eine unternehmung nabelschau (das zehnjährige wird gefeiert!), die weniger auf quantität setzt denn auf qualität, und so kann diese eine unter dem namen "everyday is like sunday" firmierende kompilation hervorzaubern, die künstler wie the innits, kajak, smukal, halma oder auch mohna vereint, das gute stück wird ab dem 02. märz erhältlich sein, wir bereiten Euch darauf vor, mit:
halma - a moon without a planetjullander - behind the scenes
me succeeds - riemerling
nette nachricht aus new york, die band hat einen neuen song eingespielt und will ihn teilen, es ist ihre erste aufnahme in einem richtigen studio und soll ausblick sein auf ihr kommendes album, bis dahin bespielen sie weiter die clubs rund um ihre heimatstadt:
gross relations - cut the final scenees ist nicht mehr lang hin, "rad times xpress iv" wird am 31. januar erscheinen (drag city), zur feier wird der rtx nachfolger einige konzerte spielen, jedoch nicht nah genug an unseren haustüren, wir begnügen uns vorerst hiermit:
black bananas - rad timesbad panda records hat sich mit sunik kim eines knapp 17 jahre alten koreaners angenommen, der in den staaten lebt und feine tunes aufnimmt, zuletzt versammelt auf dem album "tokio dreamer", reinhören dürfen wir natürlich auch, der hammer: tausende menschen haben seine knapp einen monat im netz befindlichen aufnahmen bereits gehört: beat culture:
beat culture - midori by bad panda recordsam 14. februar wird ihr bereits viertes album im laden stehen, "plumb" getauft, memphis industries zeichnet für den jüngsten release der band aus sunderland verantwortlich:
field music - a new town "half asleep upon echo falls” wird am 14.02. in den läden stehen, es ist das zweite album der band aus louisville und ich müsste mich schon arg täuschen, wenn ich nicht bereits mindestens einmal schon auf die truppe aus dem karate body records programm aufmerksam gemacht habe: whistle peak:
whistle peak - wings won't behave by karatebodyravens and chimes
15.03.12 Arena - Wien (A)
18.03.12 Scheune - Dresden
20.03.12 Morph - Bamberg
21.03.12 Rote Sonne - München
22.03.12 Manufaktur - Schorndorf
23.03.12 Swamp - Freiburg
24.03.12 Cafe Central - Weinheim
26.03.12 Brotfabrik - Frankfurt
27.03.12 Zentrale (Thalia Theater) - Hamburg
28.03.12 Deutsches Theater/Box - Berlin
29.03.12 Feinkost Lampe - Hannover
05.04.12 La Maroquinerie, Paris (FR)/w Shearwater
astronautalis
JAN 29: Darmstadt, Germany – Oettinger Villa
JAN 30: Regensburg, Germany – Alte Mälzerei
FEB 11: Heilbronn, Germany – PlemPlem
FEB 12: Weikersheim, Germany – W 71
FEB 14: Berlin, Germany – About Blank
FEB 15: Leipzig, German – Ilses Erika
FEB 16: Frankfurt, Germany – Lvi
FEB 17: Bremen, Germany – Lila Eule
FEB 18: Hamburg, Germany – Hafenklang
FEB 20: Köln, Germany – Aetherblissement
FEB 21: Oberhausen, Germany – Druckluft
FEB 22: Münster, Germany – Gleis 22
FEB 23: Aachen, Germany – Az
Mittwoch, Januar 18, 2012
glotzt nicht so romantisch (276): screaming females
klasse nachrichten für alle, die auf den punkinfizierten rock des dreiers aus new brunswick stehen. screaming females legen nach. marissa paternoster, jarrett dougherty und king mike spielten jüngst ein tiny desk concert und brachten dort auch einen der neuesten tracks zur gehör. es lohnt, freunde! "ugly" wird am 03. april auf don giovanni records erscheinen und vierzehn tracks enthalten. angesichts der kürze legen wir den finger auf die würze. das mittlerweile fünfte full length der new jerseys wird angeführt von einer appetitmachenden single namens "it all means nothing", die bereits ab 11. februar zu haben sein wird. auf der flip befindet sich eine liveversion von "a new kid".
tracklist: 1. it all means nothing / 2. rotten apple / 3. extinction / 4. red hand / 5. 5 high / 6. expire / 7. crow's nest / 8. tell me no / 9. leave it all up to me / 10. doom 84 / 11. help me / 12. something ugly / 13. slow birth / 14. it's nice
tracklist: 1. it all means nothing / 2. rotten apple / 3. extinction / 4. red hand / 5. 5 high / 6. expire / 7. crow's nest / 8. tell me no / 9. leave it all up to me / 10. doom 84 / 11. help me / 12. something ugly / 13. slow birth / 14. it's nice
eingestreut (362): lower dens
da darf man schon ein wenig raunen, dass sich lower dens bereits im frühen 2012 anschicken, ein neues album auf den weg zu bringen. neben dem staunen erhält aber auch freude auf das zweite werk der baltimore dreamrocker um jana hunter zunder. "twin hand movement" hieß der 2010er erstling, nun schaut "nootropics" um die ecke. anvisiert ist der 30. april, veröffentlicht wird auf ribbon music in den staaten, hierzulande wird sich wohl u.a. domino verantwortlich fühlen. mit "brains" steht ein erster abschnitt aus dem neun tracks umfassenden werk zur verfügung und der macht die vorfreude zum fest. unsererseits trugen wir zur positiven informationslage u.a. dieses hier bei: mai '10, juli '10, dezember '10. mmh, und anderthalb jahre sind nun ein ganz normaler turnus, um einen longplayer nachzuschieben. ich glaube, ich habe im ersten moment das debut ins jahr 2011 versetzt, so präsent ist mir die scheibe.
tracklist: 01. alphabet song / 02. brains / 03. stem / 04. propagation / 05. lamb / 06. candy / 07. lion in winter pt. 1 / 08. lion in winter pt. 2 / 09. nova anthem / 10. in the end is the beginning
tracklist: 01. alphabet song / 02. brains / 03. stem / 04. propagation / 05. lamb / 06. candy / 07. lion in winter pt. 1 / 08. lion in winter pt. 2 / 09. nova anthem / 10. in the end is the beginning
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