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Freitag, Dezember 30, 2016

listenterror: beste alben 2016, 1 - 50


auf genauigkeit, auf präzision achten, fehler ausmerzen, keine lücken lassen. das ist der job von anderen. das listen erstellen ist eine lustschmerzende angelegenheit, sie macht mühe und erlaubt um einiges später einen erstaunten blick. kein leonard cohen, kein david bowie. nicht gehört. der tod ist keine referenz. verpflichtungen gab es anderen künstlern gegenüber. jahr für jahr fallen die gleichen namen. mit pausen dazwischen. woods. samara lubelski. chris weisman. die qualität ist nicht abzusprechen. staunen machte chris cohen. erfüllte erwartungen zuhauf. enttäuschungen gerade ein paar. vergessen jene (poomse), versäumt diese (joanna robertson, wird zwanghaft nachgeholt). mangelhafte ausübung der vermeintlichen chronistenpflicht.


****1/2 
(01) david thomas broughton – crippling lack 
(02) chris weisman – play sharp to me 
(03) woods – city sun eater in the river of light 
(04) samara lubelski – the gilded raid 

**** - ****1/2 
(05) chris cohen – as if apart 
(06) ryley walker – golden sings that have been sung 
(07) skeletons – am i home? 
(08) daniel bachman – s/t 

**** 
(09) c joynes / nick jonah davis – split electric 
(10) glenn jones – fleeting 

(11) kevin morby - singing saw
(12) karl blau – introducing karl blau
(13) léonore boulanger – feigen feigen
(14) circle bros – rust
(15) juliana barwick – will
(16) cian nugent – night fiction
(17) marisa anderson – into the light
(18) tashi dorji & tyler damon – both will escape
(19) alasdair roberts & james green – plaint of lapwing
(20) dana valser – antiguo
(21) ignatz – the drain
(22) claire cronin – came down a storm
(23) jackie mcdowell – new blood medicine
(24) rainwater – swimming in sunlight
(25) matt carlson / michael stirling / doug theriault – aakash
(26) steve gunn – eyes on the lines
(27) thisell - II
(28) baby bird don't drink milk – burritos
(29) iji – bubble
(30) carla dal forno – you know what it's like
(31) sean mccann – music for public ensemble
(32) moonsicles – bay of seething
(33) motorpsycho – here be monsters

***1/2 - **** 
(34) annelies monseré – debris
(35) les halles - transient
(36) united bible studies – rosary bleeds
(37) ja könig ja – emanzipation im wald
(38) bitchin bajas and bonnie prince billy – epic jammers and fortunate little ditties
(39) heron oblivion – s/t
(40) angel olsen – my woman
(41) itasca – open to chance
(42) lisa/liza – deserts of youth
(43) quilt - plaza
(44) mike wexler – syntropy
(45) pj harvey – the hope six demolition project
(46) nathan bowles – whole & cloven
(47) william tyler – modern country
(48) carter tanton – jettison the valley
(49) gavin prior – all who wonder
(50) wayne graham – mexico


zum schmökern:
2015: 51-100, 1-50
2014: 1- 100
2013: 1-70
2012: 1-100
2011: 81-100, 61-80, 41-60, 21-40, 11-20, 1-10
2010: 81-100, 61-80, 41-60, 21-40, 11-20, 1-10
2009: 101-140, 51-100, 21-50, 1-20
2008: 101-150, 51-100, 21-50, 11-20, 1-10
2007: 1-150
2006: 100-200, 51-99, 21-50, 11-20, 1-10


listenterror: beste alben 2016, 51 - 100


alben sind alben sind alben. wir haben auf viele in diesem jahr verwiesen. wir haben eine menge gehört, wir haben sie gelistet und ihnen eine benotung gegeben. verbindlich ist dabei nur die momentaufnahme. es hat sich gezeigt, dass monate, jahre später manches werk gewachsen ist, andere alben deutlich verloren haben. wenn man ende 2016 das jahr revue passieren lässt, ist das verfrüht und nur unter protest möglich. wir protestieren!

hier nun die alben 51 - 100, der rest folgt in kürze:

***1/2 - ****
(51) pete astor – spilt milk
(52) the owl service – his pride. no spear. no friend.
(53) porches – pool
(54) sea pinks – soft days
(55) kaitlyn aurelia smith - ears
(56) laura gibson – empire builder
(57) shotgun jimmie – field of trampolines
(58) the no sorrows – s/t
(59) thalia zedek – eve
(60) jenny hval – blood bitch
(61) ciggie witch – classic connection
(62) the t.s.eliot appreciation society – turn it golden
(63) clang group - practice
(64) postman – there
(65) joy as a toy – mourning mountains
(66) the burning hell – public library
(67) his golden messenger – heart like a levee
(68) moses – s/t
(69) frankie cosmos – next thing
(70) car seat headrest – teens of denial
(71) scott hirsch – blue rider songs
(72) john southworth – small town water tower
(73) michael hurley – bad mr. mike
(74) the fire harvest – singing, dancing, drinking
(75) the handsome family – unseen
(76) thousands – knew you in your youth

***1/2
(77) weaves – s/t
(78) cool ghouls – animal races
(79) shirley collins – lodestar
(80) damien jurado – visions of us on the land
(81) elkhorn – s/t
(82) bruch – the lottery
(83) banned books – s/t
(84) marissa nadler – strangers
(85) fraternal twin – homeworlding
(86) balcerowiak/dauck – s/t
(87) globelamp – the orange glow
(88) redspencer – perks
(89) angela aux - wrap your troubles in dreams
(90) crystal soda cream – work and velocity
(91) charlotte cornfield – future snowbird
(92) dead gaze – easy travels
(93) phoebe killdeer & the shift – the piano's playing the devils tune
(94) the prophet hens – the wonderful shapes of back door keys
(95) jess williamson – heart song
(96) ela orleans – circles of upper and lower hell
(97) liz janes – slow city
(98) woodpigeon – trouble
(99) yorkston/thorne/khan – everything sacred

***-***1/2
(100) grape room – heart of gum
.
.
.
(101) explosions in the sky – the wilderness
(102) the callas – half kiss half pain
(103) mia loucks – dreamer's paradise
(104) dana falconberry and medicine bow – from the forest came the fire
(105) t-shirt weather – pig beach

***
(106) preoccupations – s/t
(107) savages – adore life

**1/2 - ***
(108) the prettiots – funs cool
(109) the cave singers – banshee
(110) animal collective – painting with

** - **1/2
(111) the veils – total depravity

** 
(112) jpnsgrls – divorce


top ten eps
01. vollmar – open window ****1/2
02. half-handed cloud – jiminy circuits ep ****-****1/2
03. aquaserge – guerre ep **** - ****1/2
04. sculpture – foam foam ****
05. trembling bells – wide majestic aire ep ****
06. erin pellnat – dream in color ***1/2-****
07. moses – moses II ***1/2-****
08. mha – le lien ep ***1/2-****
09. wl – light years ***1/2
10. fortressless – neoteny ep ***1/2

Mittwoch, Dezember 28, 2016

listenterror: die besten konzerte 2016

das schöne bei so einer listenerstellung ist die perspektive. es gilt nur die eine und die ist (fast) unanfechtbar, meine. klar gäbe es ein paar objektive kriterien, aber die zur anwendung zu bringen, hieße in dialog zu treten mit all jenen, die diese konzerte auch besucht haben. da dürfte es erstens wenig überschneidungen geben und zweitens eben auch unterschiedliche blickwinkel.
seis drum, diese liste orientierte sich nicht nur am eigentlichen liveerlebnis, sondern berücksichtigt auch das drumherum, präsentiert die erfüllung langgehegter wünsche und erwartungen und lässt dort aufmerken, wo man selbst aktiv involviert war. so durften wir das konzert von thisell mit organisieren und veranstalteten auch in 2016 ein hauskonzert.


das konzert des jahres aber, das fand auf der micro pop week in düsseldorf statt:

(01) kala brisella, düsseldorf ****1/2
"den bleibendsten eindruck am abschlussabend hinterlassen sicherlich die drei berliner von kala brisella. kürzlich erst umbenannt, nachdem eine münchner band gleichen namens auf sie aufmerksam wurde, und doch beim alten leisten geblieben: einer brisanten noiserock-, postpunk- mischung, die sich so hervorragend mit den unprätentiösen deutschsprachigen texten des frontmanns jochen haker verträgt. der sorgt mit schneidenden gitarreneinwürfen für eine würze, die ansonsten einen steten furor aus knüppeldicken rhythmussalven unterbricht. wie überhaupt der auftritt energiegeladen (atomar!) ist und von einer leidenschaft getrieben wird, die man am ganzen körper zu spüren bekommt. der bumms ist gewaltig, mit dem dieses kompakte bündel aus bassstress und schießbudenfeuer nebst straffer e-gitarren-komponente über die bühne ins rund geworfen wird. die noch frisch zusammenwirkende truppe reisst ein ganz neues kapitel deutschen, vielleicht auch eher hauptstädtischen musikschaffens auf. die genreuntreue, das komplexe aus dem einfachen stampfende, der mut und die treue zu wirkungstreffern summieren sich zu einem abbild erregenden schaffens.
besonders beeindruckend fand ich die hohe konzentration, mit der die drei musiker ihren jeweiligen part verfolgten und zugleich in ständiger aufmerksamkeit und anspannung zu den jeweiligen bandkollegen standen. anja müller am schlagzeug, die das instrument erst kurze zeit in ihr repertoire aufgenommen hat, unterlegte ihr kraftvolles wie diffiziles spiel mit unverhohlen theatralischem mimenspiel, das nicht zuletzt kontaktaufnahme bedeutete und bebilderung des spiels von dennis deter, der dem bass den letzten blutstropfen abverlangte und dabei dicke lines zog, aber auch flinkes bei-spiel zelebrieren konnte, und jochen haker schließlich, der mit einer stimme singt, die durch mark und bein geht." das klienicum, 04/16


(02) simon joyner, münchen ****1/2
"aber das ist es, was joyner bietet. weiträumige erzähllandschaften, in denen jeder auf seine weise eine heimstatt finden kann. dazu begleitet er sich filigran an der akustischen gitarre, deren töne sich zu einem sonoren rauschen mit der rauen stimme vereinen. manchmal fühlt es sich an wie bei einem vorlesenden, der die seiten des buches mit besonders lautem rascheln umschlägt. doch die begleitung hat auch ihre ganz besonderen, heiligen momente, das griffbrett wird ausgelastet, die finger eilen von rechts nach links und wieder zurück. das ist pointiert, aber nie um der effekte willen. wie das lose klopfen auf dem korpus, um die stille zu besiegen." das klienicum, 12/16


(03) austin miller / the moonband, ampfing ****1/2
"doch was die moonband da abfeuerte, war ganz großes handwerkliches wie emotionales gewerk. das war spiellust in vollendung, kapitaler einsatz und ein befreiendes engagement mit geschick. denn die gefühligen songs wurde nicht nur beherzt vorgetragen, sondern mit verve und mit augenscheinlicher neugier, was man dem bandintern natürlich hinlänglich bekannten material noch abtrotzen kann. viele der anwesenden zuschauer kannten die münchner aber bis dato live nicht und ließen sich instant verzaubern. der enge raum wurde noch enger, weil man zugewandt war, ein einschnüren, das man positiver nicht bewerten kann. hier die hell erleuchteten augen des gebannten publikums, dort die fröhlichen gesichter der partizipativ wirkenden musikanten. alles passte." das klienicum, 04/12



(04) thisell, münchen ****1/2
"während also über uns planetare welten kreisten, farben muntere spiele trieben, während visuelle ein-drücke entstanden, zauderte vorn das kleine, fast schon kammermusikalische ensemble keine sekunde, uns ebenso entführen zu wollen. in der mischung entstand eine wallfahrt, zu der man sich weniger aufgerufen, denn hingerissen fühlte. die welten vereinten sich zu einem sinnlichen genuss, in dessen zentrum noten pulsten und bilder entstanden und vergingen und entstanden und vergingen. alles war in einen zauber eingebunden, von dem man sich nicht lösen wollte. und so wurde die kleine gemeinschaft in eine traumkapsel eingeschlossen und in die umlaufbahn gebracht, um über eine stunde hinaus beglückt zu werden." das klienicum, 12/16
(05) aidan knight, obs beverungen ****1/2
(06) motorpsycho, münchen **** - ****1/2
(07) joan shelley, münchen ****
(08) chantal acda, obs beverungen ****
(09) angel olsen, münchen ****
(10) einar stray orcestra, obs beverungen ****
(11) quilt, münchen ****
(12) little wings, münchen ****
(13) flamingo creatures, düsseldorf ****
(14) daniel voigt, düsseldorf ****
(15) kevin morby, münchen ****
(16) scout niblett, münchen ****
(17) hugo race & the true spirit, obs beverungen ***1/2-****
(18) david helbock trio, burghausen ***1/2-****
(19) pleasant grove, obs beverungen ***1/2-****
(20) the wood brothers, münchen ***1/2-****
(21) spidergawd, obs beverungen ***1/2-****
(22) dc schneider, düsseldorf ***1/2-****
(23) die nerven, obs beverungen ***1/2-****
(24) crystal soda cream, münchen ***1/2-****
(25) the grexits, münchen ***1/2-****
(26) g.rag zelig implosion, münchen ***1/2-****
(27) miraculous mule, obs beverungen ***1/2
(28) julien baker, münchen ***1/2
(29) israel nash, hamburg ***1/2
(30) lúisa, obs beverungen ***1/2
(31) get well soon, obs beverungen ***1/2
(32) josefin öhrn & the liberation, obs beverungen ***1/2
(33) heimatt, obs beverungen ***1/2
(34) torpus & the art directors, obs beverungen ***-***1/2
(35) the loranes, obs beverungen ***-***1/2
(36) shook twins, obs beverungen ***-***1/2
(37) the buttshakers, obs beverungen ***-***1/2
(38) my baby, obs beverungen **1/2-***
(39) trümmer, obs beverungen **1/2-***
(40) vita bergen, obs beverungen **1/2





Mittwoch, Dezember 30, 2015

listenterror: beste alben 2015, 1 - 50

hier nun sogleich im nachgang der zweite schub mit den besten 50 alben des jahres 2015. in der überprüfung und korrektur dieser liste fiel auf, dass die ersten zu bewertenden alben oft strenger beurteilt wurden, als alles andere, was danach eingereiht wurde. insofern lohnte sich ein nach- und überarbeiten durchaus. die mühe haben wir uns zumindest teilweise gemacht, mehr war nicht leistbar.



****1/2
(01) joanne robertson – black moon days

**** - ****1/2
(02) joanna newsom - divers
(03) yo la tengo – stuff like that there
(04) eric chenaux – skullsplitter
(05) the weather station – loyalty

****
(06) mount eerie – sauna
(07) alasdair roberts – s/t
(08) ryley walker – primrose green
(09) chris weisman – the holy life that's coming
(10) matana roberts – coin coin chapter three: river run thee
(11) sharron kraus - friends and enemies; lovers and strangers
(12) sean mccann – a castle popping
(13) alela diane & ryan francesconi – cold moon
(14) phil cook – southland mission

***1/2 - ****
(15) the sandwitches – our toast
(16) nadia reid – listen to formation, look for the signs
(17) heidi and the 9 feathers – go to stay
(18) sun foot – round dice fried combo
(19) elephant micah – where in our woods
(20) janne westerlund – marshland
(21) homemade empire – first trees
(22) simon joyner – grass, branch & bone
(23) of montreal – aureate gloom
(24) chastity belt – time to go home
(25) gun outfit – dream all over
(26) kristin mcclement – the wild grips
(27) courtney barnett - sometimes i sit and think, sometimes i just sit
(28) chorusgirl – s/t
(29) jessica pratt – on your own love again
(30) julia holter – have you in my wilderness
(31) the white birch – the weight of spring
(32) young heart breaks – america
(33) chuck johnson – blood moon boulder
(34) heather leigh – i abused animal
(35) kara-lis coverdale - aftertouches
(36) björn kleinhenz – ursa minor
(37) coppice – cores/eruct
(38) matt bauer – dream's end
(39) peter broderick – colours of the night
(40) lower dens – escape from evil
(41) jefre cantu-ledesma – a year with 13 moons
(42) frozy – lesser pop
(43) the spaghetti wings – random hurray
(44) sarah louise – field guide
(45) meg baird - don't weigh down the light
(46) seabuckthorn – they haunted most thickly
(47) joan shelley – over and even
(48) sufjan stevens – carrie and lowell
(49) evan caminiti – meridian

***1/2
(50) the finks - lucklaster


listenterror: beste alben 2015, 51 - 100

für jedes album, das ich benotbar gehört habe, standen mir quasi 3,65 tage zur verfügung. auf den ersten blick eine enge geschichte. auf den zweiten doch ausreichend, wenn man bedenkt, dass ich mir täglich rund zwei intensiv-stunden für musik und ihre rezeption leiste. wir sprechen von rund 420 minuten hördauer für ein album, um es am ende mit einer notiz, vielleicht auch nur mit ein paar zahlen zu versehen, um es in reihung zu bringen. eine spielerei, vielleicht. aber über die letzten jahre hat sich diese konsequenz als durchaus nützlich erwiesen, in der rückschau, im austausch, in der diskussion. wohlwissend, dass es sich um eine momentaufnahme handelt, dass einzelne plätze und ganze rangfolgen gar verhandelbar sind und nicht in beton gegossen.

hier nun die alben der plätze 51 - 100, die zweite hälfte folgt in kürze.

***1/2
(51) ezra furman – perpetual motion
(52) the blank tapes – geodesic dome piece
(53) black yaya – s/t
(54) the monochrome set – spaces everywhere
(55) quarterbacks – s/t
(56) laure briard – révélation
(57) forest fallows – at home
(58) the dropout patrol – sunny hill
(59) delphine dora – près du coeur sauvage
(60) the manhanttan love suicides – more heat! more panic!
(61) kinski – 7 (or 8)
(62) colour moves – a loose end
(63) steve gunn & the black twig pickers – seasonal hire
(64) dave heumann – here in the deep
(65) lau nau - hem. någonstans
(66) crystal shipsss – i will see no moon no sky
(67) anne garner – be life
(68) eskimeaux – o.k.
(69) the noise figures – aphelion
(70) nervous twitch – get back in line
(71) lady lamb – after
(72) fred thomas – all are saved
(73) elspeth anne – thieves again
(74) hop along – painted shut
(75) people of the north – era of manifestations ***-***1/2
(76) mandarin dynasty – feedback time
(77) palehound – dry food
(78) deerhunter – fading frontier
(79) krill – a distant fist unclenching
(80) cristobal and the sea – sugar now
(81) hugo race & the true spirit – the spirit
(82) kind of like spitting + warren franklin & the founding fathers - it's always nice to see you
(83) desaparecidos - payola
(84) sam prekop - the republic
(85) king gizzard and the lizard wizard - paper mache dream balloon
(86) great lake swimmers – a forest of arms
(87) jacco gardner – hypnophobia
(88) heartless bastards – restless ones
(89) labasheeda – changing lights
(90) any other – silently. quietly. going away

***
(91) wilco – star wars
(92) john grant – grey tickles, black pressure
(93) hey mandible – the arse
(94) vögel die erde essen – besuch von innen
(95) twin bandit – for you
(96) van kraut – strahlen
(97) josh rouse – the embers of time

**1/2 - ***
(98) marika hackman – we slept at last
(99) the migrant – flood
(100) sleeping sheep – not real

Dienstag, Dezember 29, 2015

beste songs 2015

so, 2015 ist fast durch. für heute habe ich Euch ein paar tracks herausgesucht, die mich durchs jahr begleitet haben. sie gehören sicher zu den besten. ich habe es versäumt, akribisch liste zu führen. dafür bin ich dann doch eher der albenhörer.
viel spaß! und welche sind Eure lieblingssongs 2015?














Sonntag, Dezember 27, 2015

listenterror: die besten konzerte 2015

die besten konzerte des jahres sind in diesem jahr doch eher übersichtlich anzuordnen. dennoch war es ein gutes jahr. mit diane cluck oder alasdair roberts oder julie doiron waren musikalische helden im programm, die wir schon lange einmal sehen wollten. dazu bot das obs 19 einige überraschungen auf. vor allem sea wolf oder the wood brothers waren eine stimmungsvolle abwechslung. wenn wir nicht gerade nach berlin gefahren sind, um yo la tengo zu sehen, holten wir uns eben die künstler ins haus. 2015 bot dafür gleich zwei mal die gelegenheit. und wir und all unsere gäste wurden nicht enttäuscht. auf ein neues im nächsten jahr!


"man müsste einer band danken, die sich nicht nur immer wieder selbst erfindet, die ihr können und sein nicht zu markte trägt, sondern die um ihrer selbst willen, aus dem drang zum musizieren heraus, sich darbringt, in aller formalen strenge und doch mit ernsthaftigkeit, der die vorwärtstreibende schärfe schon lange abhanden gekommen ist." der bericht zu yo la tengo hier.




"da trudelten auch schon die neugierigen ein, die sich zuvorderst an speis und trank gütlich tun mussten, bevor es an die akustischen genüsse ging. ein annehmbares vorgehen, wie es schien: schmatzend von der küche in die wohnstube wechselnd, hinüber an einen ort, der ein wenig weltläufigkeit atmet, wenigstens für diesen moment, einen augenblick, als würden dampfschiffe durch unsere mitte fauchen, da die phantasie sprünge macht. erwartungsvollen gesichtern wurden namen gegeben." das zweite hauskonzert 2015 beleuchtet hier.


"es ist eine zunächst fremde welt, dieses gesicht. wie es sich durch die lieder arbeitet. bald die ersten schweißperlen auf der stirn tragend. doch zunächst mild grimassierend. die worte aus dem mund friemelnd, geschürzte lippen nach innen ausbalanciert. immer wieder stürzen textbäche daraus hervor. der lichte bart verdeckt die helle haut nicht. das scheinwerferlicht spiegelt sich darin. selten geht krauses spiel durch die miene des schotten. im gegenteil entweicht er, schließt die augen und blendet sich in seine gedankenwelt ein." alasdair roberts im unter deck münchen: klick.

(01) yo la tengo, berlin ****1/2
(02) diane cluck, rosenheim, ****1/5
(03) the wood brothers, obs 19, ****1/2
(04) she keeps bees, obs 19, ****1/2
(05) alasdair roberts, münchen ****
06) thisell / ryan lee crosby, ampfing, ****
(07) sea wolf, obs 19, ****
(08) hochzeitskapelle / thisell, münchen, ***1/2-****
(09) aldous harding, münchen, ***1/5-****
(10) the spaghetti wings / great dynamo ***1/2-****
(11) baby in vain, obs 19, ***1/2-****
(12) east cameron folkcore, obs 19, ***1/2-****
(13) easy october, obs 19, ***1/2-****
(14) rocky votolato, obs 19, ***1/2-****
(15) cub and wolf, obs 19, ***1/2-****
(16) julie doiron, rosenheim, ***1/5
(17) money for rope, obs 19, ***1/2
(18) the apartment orchestra / uphill racer, münchen, ***1/5
(19) kill it kid, obs 19, ***1/2
(20) leoniden, obs 19, ***1/2
(21) gisbert zu knyphausen, obs 19, ***1/2
(22) the dead south, obs 19, ***1/2
(23) the slow show, obs 19, ***1/2
(24) husky, obs 19, ***1/2
(25) sivert hoyem, obs 19, ***1/2
(26) musée mécanique, obs 19, ***1/2
(27) little hurricane, obs 19, ***1/2
(28) the great bertholinis, obs 19, ***-***1/2
(29) annenmaykantereit, obs 19, *** - ***1/2

Samstag, Dezember 26, 2015

in eigener sache (90): top 10 blogposts 2015

eine hübsche idee, die ich geklaut habe. also, selbst einmal zu schauen, was die schönsten inhalte im vergangenen jahr waren, um sie aneinandergereiht zu präsentieren. wenn Euch das gefällt, freue ich mich über kommentare, über eigene bestenlisten, überhaupt über feedback zum musikalischen jahr 2015, abgebildet im klienicum.


10.) jeremy waun: ein post aus dem februar, der belegte, dass es von diesen kleinen, unscheinbaren veröffentlichungen stets genug gibt. die nicht nur traulich, sondern vor allem musikalisch wertvoll und qualitativ hochwertig, neu sind: "einem mehr als engagierten gitarristen aus detroit, der seiner saitenkunst so unverblümt auf die finger schielen lässt. da gibt es keinen doppelten boden, kein arg, keine täuschung. offen aufgespielt, schrammelnd, voller mechanischer belastbarkeit. keine rücksicht auf verluste. die songs sind unscheinbar, mit entlegenen lyrics und doch so nah. es ist das nachbarschaftliche aufspiel, der gruß unterm brombeerstrauch, der halt auf halbem weg. ein paar jahre zurück lässt sich sein weg verfolgen, der durchaus von soundspielereien durchkreuzt wird, am ende aber wird stets die sechssaitige, unter anstrengungen hergenommen, obsiegen. die "city vibes" langspielplatte ist in einer sehr kleinen auflage erschienen, wer sie mag, sollte flink entscheiden." der rest: hier.


09.) ryan lee crosby / thisell: natürlich stets eine besondere angelegenheit ist es, wenn musikalische gäste ins haus kommen, hier gleich im doppelpack: "die intensität der gemeinsamen erfahrung geht unter die haut, weit unter subcutanes gewebe. vielleicht bildet sie dort etwas, was bleibt. was für jeden identifizierbar bleibt, der dabei war oder der etwas ähnliches erlebt hat. man wechselt plötzlich die straßenseite, weil man magnetisch angezogen wird und dort streift man jemanden und verspürt für einen moment so etwas wie heilung. wenn es eine art zahnreinigung für die seele gäbe, dann wäre es solch ein konzertabend. es wird geputzt und gewienert, aufgeräumt, vielleicht umgestellt und neu postiert. aber nachher fühlt man sich wohler denn je.", weiter hier.


08.) joanne robertson: ohne es vorwegnehmen zu wollen, die junge dame aus blackpool hat in diesem jahr einen standard gesetzt, wir hörten unter anderem: "simplizität des moments. vokale ausformung, mit dem gesangsorgan graduiert, in den raum gestellt, den schwingungen übergeben. der sound fast billig, hohl, als lebte er den augenblick fort, in dem er entworfen wurde, ganz egal wo und mit wem auch immer. so gesellt sich die musik, wie liebe sich zu füssen legt. einfach, genügsam, bar jeglichen stolzes und bar jeder forderung. die stimme brüchig oft, im rändern beflissen, darüber hinaus bewegt. wie benommen die hörerschaft. die gefangennahme ist unverfänglich zunächst, andauernd in der fortsetzung. gitarrenmuster bilden die stäbe für ein stabiles geviert, joanne robertsons gesang entwirft das schloss, dessen schlüssel längst verloren ging." hier mehr.


07.) homemade empire: es ist ein ganz persönliches vergnügen, weil diese stille musik nur selten gehör findet. dabei ist gerade das aktuelle album des holländers eine offenbarung: "gegenüber dem vorgänger "defenestration" wirkt der neuling instrumental etwas wacher, konturierter, weniger ins nebulöse verschoben, nur der gesang bleibt weiterhin bedeckt, mittelbar, ins off verschoben. dabei sind die geschichten, die de kroon erzählt, alles andere als blass. wenngleich nicht immer erbauend, so korrespondieren sie doch hervorragend mit seinem sadfolk, zuweilen doomfolk, fuzzfolk, vielleicht problemfolk. der stimmungen sind ebenso viele auszumachen." der rest hier.


06.) diane cluck: der wenigen konzerte in diesem jahr eines, welches uns diese amerikanerin schenkte, hier wurden alle hohen erwartungen vollends erfüllt: "diane cluck ist ein wacher, offener und zugleich in vermeintlich unverbrüchlicher sicherheit in sich ruhender mensch. ihr blick streift nur, da fühlt man sich bereit ermahnt. und doch entblößt sie eine angespannte, alte seele, die zur sprache, zu tönen klingen möchte. es ist die bewegung, die sie zugänglich werden lässt, das manische rudern in den klangkörpern, der befreiungsschlag, ein ums andere mal. cluck ist frei von manierismen, frei von sensibilitäten." der erschöpfende rest.


05.) orange blossom special festival 19: natürlich darf das obligate pfingsterlebnis nicht in dieser aufreihung fehlen, weil es auch in diesem jahr nicht enttäuschte: "höher, schneller, weiter. geht nicht mehr. alle grenzen sind erreicht. das orange blossom special festival ist bereits fabelhaft. so dass man, wenn es einst keine festivals mehr gibt, wenn musik nur noch eine entfernte erinnerung ist, wenn das dasein darauf heruntergebrochen ist, das überleben zu sichern, grauer vorzeiten gedenkt - an mancher stelle im weserbergischen werden eigenartige fundstücke gehoben, zerfranste schweineholzohren, reste von schwarzem kunststoff mit rillen darin, etiketten unbekannter getränkemarken und spuren von schweiß, sonne und glückseligkeit - da sich eine kundige masse mensch in der mitte deutschlands traf, um sich zu harmonischen klängen irrig lächelnd zu bewegen, antriebskraft musik war, die etwas in uns zum klingen brachte, wie es dem alltag nur selten gelang." alle berichte zum obs hier.


04.) kristy and the kraks: wieder einmal hat das unglaubliche totally wired records label aus wien zugeschlagen und ein top-album an den start gebracht: "rumpelig, döbernd der schlaggewerkte beat, dazu hämmert die e-gitarre hölzern, dem twang dennoch nicht abhold die nummer. sich kopfnickend einfindend in einer welt, die am punk naschte, dem garage zufiel und auf der flucht in die arme der sixties rannte. der groove ist leicht gedrillt, die feste hand lässt sich spüren, disziplinierung allerorten, als würde ansonsten das gefüge auseinander brechen. die beiden gesangsstimmen wirken, tragen auf, bestimmt, ja, aber nicht wie erwartet giftig." hier geht es weiter: klick.


03.) chorusgirl: vielleicht war dieser post und alle um die londoner band herum so wertvoll, weil ihnen ein persönlicher kontakt vorausging, so wird musikgenuss auf eine besondere weise lebendig, dazu dieses tolle album: "thematisch erinnern die lyrics zwar an momente der trauer, des aufgebens, an entfremdung und einsamkeit, musikalisch aber wird dem eine stilvolle und ungemein euphorische ensembleleistung entgegengesetzt. vorbildlich wie sich dieser herrlich erdige gesang in leichten hall schieben lässt, das flink pulsierende schlagwerken bestätigt die ausrichtung, ein synthiefegen wischt die nummer "no moon" ins intransparente." usw. usf. hier.


02.) great dynamo / the spaghetti wings: eines der wenigen jahre, in denen wir es auf zwei hauskonzerte gebracht haben, keines wird vergessen, auch dieses brachte großes hervor: "das ist pop, durchaus auf eine artifizielle art, versponnen genug, um nicht als süffig zu gelten, liquide genug, um nicht zu verstören. die orgel, aus den siebzigern gerettet und in hölzernes kleid gewandet, jammert, die harmoniegesänge bebildern, ein grundierendes raunzen auf der sechssaitigen." / "aus der tiefe einer konstruierten songsstruktur pult nun der hörer eine melodiöse weissagung, während der akteur sich zwischen den geräten aufreibt, hier schraubt, dort die pedale bewegt, hier justiert, dort manipuliert. inter- und intramaschinelle aktion, die zweifelsohne erstaunliches zutage fördert." mehr.


01.) yo la tengo: die lieblingsband tritt an, aber nicht in der nähe, da geht es schon mal nach berlin. denn so ein ausflug kann nur eine gelungene angelegenheit werden: "wer zu einem akustischen abend einlädt, der wird auf seine knaller verzichten müssen. wer auf knaller verzichtet, muss noch lange nicht weichspülen oder knalleffekte missen lassen. bei exzellenten soundverhältnissen gebiert die band aus hoboken einen kargen klangkosmos, in dem die einzelnen elemtene schnell zu einander finden, um bekanntes, neues, wieder zu entdeckendes mit ausdruckskraft, wenn notwendig mit verve darzubieten. hier routiniertes, dort belebend arrangiertes, stets im moment platziertes, als fügten sich selbstverständlichkeiten nach und nach an den rechten ort." um einiges mehr dann hier.

Mittwoch, September 02, 2015

listenterror: die besten konzerte 2015

die münchner szene, aber auch das großstädtische umland sind vital. man kann ständig und überall auf wirklich lobenswerte aktionen treffen. so hatten wir in den vergangenen monaten immer wieder gelegenheit, dieses oder jenes konzert mitzunehmen, von dem es im blog keinen ausführlichen bericht gab.


so traten beispielsweise in einem privaten geviert, unweit freisings, uphill racer und the apartment orchestra auf. mit ca. fünfzig besuchern war das kleine areal gut gefüllt und all die neugierigen fanden sich unter einem großen baum ein, an dem wie bereits im vorjahr gelbe badeenten baumelten, die schließlich diesem kleinen festival auch seinen namen gaben. mit uphill racer trat fast schon eine münchner institution auf, die allerdings selbst einen ordentlichen anfahrtwegs hat. doch in der bayerischen hauptstadt sieht man oliver lichtl immer wieder. während er dort zwingend sein keyboard und zuletzt auch eine steeldrum mit an den start bringt, sahen sich seine lieder nun lediglich von einer gitarre begleitet. ganz still musste es sein, dass die worte ihren weg fanden, dass sich die stibitzten noten von der akustischen aus unters volk mischen konnten. und wie dann die dämmerung kam, wunderbar. etwas belebter wurde es später bei dem nürnberger duo the apartment orchestra. die beiden folkstampften sich durch ein aufgewecktes set, das sofort bei den zuhörern ankam. hier die krachend kratzige stimme von flo kenner, dort der sanfte, kehlige gesang von linda rum, hier die treibende ukulele, dort die ausgleichende gitarre, hier die moritat, dort der vorwärtsfetzende indiefolk. ein fürwahr engagierter vortrag am mittlerweile längst entfachten lagerfeuer. ein toller abend, herzlichen dank noch einmal an gastgeber flo!



einige wochen später sahen wir g.rag & die landlergschwister im innenhof des münchner stadtmuseums. die institution g.rag & los hermanos patchekos potenziert quasi. eine schau, eine g'schicht, wie man sie kaum erzählen kann. denn wer wird glauben, dass die bajuwarische heimatmusik auch für das soundverwöhnte ohr etwas hergibt. und zwar eine menge. und das ist nicht etwa ein weiterer aufguss der blechblasmania, die gerade so etwas wie einen kultstatus erreicht hat. das hier ist geerdet und voll mit tradition und versucht erst gar nicht die wurzeln zu verstecken und versucht erst gar nicht, etwas ganz besonders neues daraus zu machen. vielmehr fährt ein frischer wind durch die noten. schauts nur recht genau hin, wer sich da alles unter den musikern zeigt, hörts nur genau hin, wie großartig sie sind.


mit den acher brüdern, die bei the notwist eine festanstellung wissen, sahen wir widerum einige wochen später quasi altbekannte wieder. denn sie sind auch mitglieder der hochzeitskapelle, eine der jüngsten inkarnationen hiesiger musikgenossenschaften. auch wird auf heimatliche klänge gesetzt, diese erfahren aber durchaus eine bearbeitung. an anderer stelle schrieb ich lax: "was die hochzeitskapelle dargeboten hat, war der hammer. wie gesagt, ich habe immer nur bruchstückhaftes oder hie und da einen song mitbekommen, aber das zusammenspiel dieser ausnahmemusiker zu hören, die variabilität ihres spiels, das punktgenaue aufeinander eingestimmtsein, wahnsinn! die verquickung von tradition und moderne fand sich selten gelungener, als würde man eine bajuwarische suppenschüssel, schön in weiß-blau, hernehmen, aus der heraus das manderl direkt in die große, weite welt blickt. das können die bayern, jawoll." dieser abend wurde von thisell abgeschlossen, die schwedische band hatte erst monate zuvor bei uns daheim aufgespielt. sie wurde sehr herzlich an diesem lauen sommerabend im englischen garten unweit des friedensengels empfangen: "der peter von thisell hat dann doch etwas unter der herausforderung gelitten, gegen eine so große masse anzusingen. da war die stimme häufiger brüchig und den zuweilen hohen tönen nicht gewachsen. dafür war die musik umso feiner gesponnen, die melodica fand ich zum beispiel ein sehr belebendes element." ausführlicher findet Ihr dieses konzert im kulturforum, hier der link. ach ja, der abend wunderbar in szene gesetzt und organisiert von den innen:außen-raum menschen, danke!

ein wenig lohnt es sich also auch heuer, in sachen konzerte eine erste bilanz zu ziehen. so es die umstände erlauben, ziehen wir um die häuser und lassen uns von fremden und bald weniger fremden begeistern. hier ein überblick:

diane cluck, rosenheim, ****1/5
the wood brothers, obs 19, ****1/2
she keeps bees, obs 19, ****1/2
thisell / ryan lee crosby, ampfing, ****
sea wolf, obs 19, ****
hochzeitskapelle / thisell, münchen, ***1/2-****
aldous harding, münchen, ***1/5-****
baby in vain, obs 19, ***1/2-****
east cameron folkcore, obs 19, ***1/2-****
easy october, obs 19, ***1/2-****
rocky votolato, obs 19, ***1/2-****
cub and wolf, obs 19, ***1/2-****
julie doiron, rosenheim, ***1/5
money for rope, obs 19, ***1/2
the apartment orchestra / uphill racer, münchen, ***1/5
kill it kid, obs 19, ***1/2
leoniden, obs 19, ***1/2
gisbert zu knyphausen, obs 19, ***1/2
the dead south, obs 19, ***1/2
the slow show, obs 19, ***1/2
husky, obs 19, ***1/2
sivert hoyem, obs 19, ***1/2
musée mécanique, obs 19, ***1/2
little hurricane, obs 19, ***1/2
the great bertholinis, obs 19, ***-***1/2
annenmaykantereit, obs 19, *** - ***1/2

Montag, Juni 01, 2015

listenterror: die besten alben 2015



****1/2 
 (01) joanne robertson – black moon days

**** 
(02) eric chenaux – skullsplitter
(03) sharron kraus - friends and enemies; lovers and strangers

***1/2 - ****
(04) ryley walker – primrose green
(05) elephant micah – where in our woods
(06) janne westerlund – marshland
(07) homemade empire – first trees
(08) simon joyner – grass, branch & bone
(09) the white birch – the weight of spring
(10) of montreal – aureate gloom
(11) lower dens – escape from evil
(12) jefre cantu-ledesma – a year with 13 moons

***1/2 
(13) courtney barnett - sometimes i sit and think, sometimes i just sit
(14) the blank tapes – geodesic dome piece
(15) black yaya – s/t
(16) the monochrome set – spaces everywhere
(17) quarterbacks – s/t
(18) the dropout patrol – sunny hill
(19) delphine dora – près du coeur sauvage
(20) the manhanttan love suicides – more heat! more panic!
(21) colour moves – a loose end
(22) steve gunn & the black twig pickers – seasonal hire 
(23) nervous twitch – get back in line
(24) hop along – painted shut
(25) people of the north – era of manifestations

***-***1/2 
(26) kind of like spitting + warren franklin & the founding fathers - it's always nice to see you
(27) sam prekop - the republic
(28) great lake swimmers – a forest of arms
(29) jacco gardner – hypnophobia
(30) labasheeda – changing lights

*** 
(31) hey mandible – the arse
(32) josh rouse – the embers of time

**1/2 - *** 
(33) marika hackman – we slept at last
(34) the migrant – flood (34) sleeping sheep - not real
(35) sleeping sheap - not real

*1/2 - ** 
(36) seth avett & jessica lea mayfield – ... sing elliott smith



Mittwoch, Dezember 31, 2014

listenterror: die besten alben 2014

nichts hat sich im vergangenen gegenüber den vorjahren geändert. ich bin ähnlich undiszipliniert in sachen reihung, ordnung, formatierung, nennung und kennung. die besten alben 2014 stellen nichts als eine erinnerung dar. seltener war ich songorientierter und mehr noch darauf fixiert, den wehrten leser auf dies und jenes aufmerksam zu machen. gänzlich in den hintergrund rückten die später erschienenen alben.
dass ich dennoch ein vielzahl derer gehört habe, lässt den umstand, dass es mir schwer fällt sie in eine aufzählung zu bringen, nicht in besserem licht erscheinen. vielleicht aber ist ein musikblog nicht ein musikblog nicht ein musikblog. und vielleicht ist es ja keine bittere notwendigkeit, in dieser weise stellung zu beziehen. aber dennoch, hier ein versuch:



****1/2
(01) carla bozulich – boy
(02) laura cannell – quick sparrows over the black earth
(03) diane cluck - boneset

**** - ****1/2
(04) myriam gendron – not so deep as well
(05) sam amidon – lily-o

****
(06) doug paisley – strong feelings
(07) tara jane o'neil – where shine new lights
(08) woods – with light and with love
(09) kemialliset ystävät - alas rattoisaa virtaa
(10) united bible studies - doineann
(11) ryley walker – all kinds of you
(12) clemens band denk – s/t
(13) marian mclaughlin – dérive
(14) the war on drugs – lost in the dream
(15) angel olsen – burn your fire for no witness
(16) kevin morby – still life
(17) daniel bachmann – orange co. serenade
(18) bonnie prince billy – singers grave a sea of tongues
(19) his golden messenger – lateness of dancers
(20) frontier ruckus – sitcom afterlife
(21) karl blau – maherican dream
(22) she keeps bees – eight houses
(23) swans – to be kind
(24) metabolismus - sus
(25) jennifer castle – pink city

***1/2 - ****
(26) chris forsyth and the solar motel band – intensity ghost
(27) damien jurado – brothers and sisters of the eternal son
(28) childbirth – it's a girl
(29) timber timbre – hot dreams
(30) the notwist – close to the glass
(31) savaging spires – we should be dead (together)
(32) alice gerrard – follow the music
(33) gran – chair
(34) wild beasts – present tense
(35) the great park – kitchen
(36) pefkin – inner circle, outer circle
(37) keel her - s/t
(38) musée mécanique – from shores of sleep
(39) la cerca - sunrise for everyone
(40) the good graces – close to the sun
(41) james yorkston – the cellardyke recording and wassailing society
(42) deerhoof – la isla bonita
(43) linda perhacs – the soul of all natural things
(44) karina esp – a still from the film
(45) hauschka – abandoned city

***1/2
(46) bruch – my name should be trouble
(47) moya moya - s/t
(48) stephen malkmus and the jicks – wig out at jagbags
(49) tiny ruins – brightly painted on
(50) bring the mourning on – northern ghost
(51) koen holtkamp – motion
(52) water liars – s/t
(53) simone felice – strangers
(54) mary lattimore and jeff zeigler – slant of light
(55) the moonband - atlantis
(56) the gentle lurch – workingman's lurch
(57) marissa nadler – july
(58) die heiterkeit - monterey
(59) lac la belle – a friend too long
(60) the vaselines – v for vaselines
(61) gim kordon – ei ole helppoo
(62) my grey horse – i still don't understand
(63) eureka california - crunch
(64) sleaford mods – divide and exit
(65) the zebras – siesta
(66) fenster – the pink caves
(67) sharon van etten – are we there
(68) stereo 8000 - s/t
(69) thunderegg – c'mon thunder
(70) robin allender – foxes in the foyer
(71) francois and the atlas mountains – piano ombre
(72) alvvays - s/t
(73) carcrashlander – a plan to tell the future
(74) broeder dieleman – gloria

*** - ***1/2
(75) avey tare's slasher flicks – enter the slasher house
(76) i am oak – ols songd
(77) josef van wissem – it is time for you to return
(78) plastic flowers – evergreen
(79) melbourne cans – moonlight malaise
(80) solander – monochromatic memories
(81) baby guru - marginalia
(82) chimneyheart – beginning to see the light
(83) muuy biien – d.y.i.
(84) making marks – a thousand half-truths
(85) real estate – atlas
(86) qui – life water living...
(87) the barr brothers - sleeping operator
(88) tellavision – funnel walk
(89) die sterne – flucht in die flucht
(90) distance, light & sky – casting nets
(91) feathered arms – s/t

***
(92) music blues – things haven't gone well
(93) the asteroid no. 4 – s/t
(94) jessica lea mayfield – make my head sing
(95) annalena bludau – in the black/two spirit II
(96) dive index – lost in the pressure

**1/2 - ***
(97) snowbird – moon
(98) helmut – polymono
(99) j moon - melt

**1/2
(100) end – people of the stream's mouth

Dienstag, Juni 10, 2014

listenterror: beste alben 2014

eine erste, dennoch recht späte bestandsaufnahme. mehr als in den letzten jahren sehe ich mich seltener mit ganzen alben konfrontiert. meine suche nach dem unentdeckten sieht mich eher einzelnen songs gegenüber, ausschnitten aus den musikalischen welten der nachstrebenden. jemand meinte mal, wir würden hier als trüffelschweine agieren. nicht ganz unpassend. in den aufbruchjahren, wir reden von vor knapp zehn jahren, konnte man noch ungefährdeter bands und künstler entdecken, ohne dass sich sofort eine ganze meute drum herum scharrte. die konkurrenz, wenn man sie so nennen wollte, ist größer geworden. doch die konzentration, unsere, ist hoch und streng im urteil, you know. das wesentliche ist die große lust am klanglichen.



alben 2014, top 30

****1/2
  1. carla bozulich - boy

****
  1. doug paisley – strong feelings
  2. tara jane o'neil – where shine new lights
  3. woods – with light and with love
  4. kemialliset ystävät - alas rattoisaa virtaa
  5. ryley walker – all kinds of you
  6. clemens band denk – s/t
  7. marian mclaughlin – dérive

***1/2 - ****
  1. damien jurado – brothers and sisters of the eternal son
  2. childbirth – it's a girl
  3. gran - chair
  4. wild beasts – present tense

***1/2
  1. stephen malkmus and the jicks – wig out at jagbags
  2. bring the mourning on – northern ghost
  3. koen holtkamp – motion
  4. water liars – s/t
  5. simone felice – strangers
  6. marissa nadler – july
  7. sleaford mods – divide and exit
  8. sharon van etten – are we there
  9. carcrashlander – a plan to tell the future
  10. plastic flowers - evergreen
  11. solander – monochromatic memories

*** - ***1/2
  1. making marks – a thousand half-truths
  2. real estate – atlas
  3. qui – life water living...
  4. feathered arms - s/t

**1/2 - ***
  1. snowbird – moon
  2. helmut – polymono

**1/2
  1. end – people of the stream's mouth

Montag, Dezember 30, 2013

listenterror: die besten alben 2013

mit einer beste alben liste darf ich mich in diesem jahr nicht rühmen. zu wenig konstant bin ich alben hinterher gewesen. mehr galt mein interesse den einzelnen künstlern, ihrem werden und ihren jeweils aktuellen projekten. so ist das klienicum in 2013 eher ein vorschauorgan denn ein rezensierendes musikmagazin gewesen. und vielleicht liegt ja auch darin das wirkliche wesen begründet. entdeckungen zu machen und diese mitzuteilen. nicht mehr.
eine auflistung gibt es dennoch, zumindest fünfzig bis siebzig alben kann ich gut vertreten. alles, was beizufügen, zu ergänzen wäre, wäre material, dessen ich mich zu wenig angenommen habe. zudem ist mir so viel gutes durch die lappen gegangen, dass ich nachbesserungen vornehmen müsste, die wiederum ein jahr lang andauern würden.


(01) yo la tengo – fade
(02) grouper – the man who died in his boat
(03) alela diane – about farewell
(04) julia holter – loud city song
(05) bill callahan – dream river
(06) aine o'dwyer – anything bright or startling
(07) frontier ruckus – eternity of dimming
(08) chastity belt – no regerts
(09) chuck johnson – crows in the basilica
(10) julianna barwick – nepenthe

(11) the wave pictures – city forgiveness
(12) daniel bachman – i'm a sinner
(13) alasdair roberts & friends – a wonder working stone
(14) david thomas broughton – unableto
(15) jon collin – high peak selections
(16) bingo trappers – sister planet
(17) dawn mccarthy & bonnie 'prince' billy – what the brothers sang
(18) the pastels – slow summits
(19) tunabunny – genius fatigue
(20) heidi harris – cut the line
(21) lake – the world is real
(22) steve mason – monkey minds in the devils time
(23) noveller – no dreams
(24) emily jane white - blood/lines
(25) veronica falls – waiting for something to happen
(26) buke and gase – general dome
(27) yoyoyo acapulco – yyy aca
(28) we/or/me - the walking hour
(29) talmud beach - s/t
(30) arpen and the volunteers – monday
(31) carl creighton – telling truth as jokes
(32) crystal soda cream – escape from vienna
(33) sashash ulz – the shadows of mycap-and-feather days
(34) scout niblett – it's up to emma
(35) carcrashlander – a plan to tell the future
(36) barn owl – v
(37) savages – silence yourself
(38) billy bragg – tooth and nail
(39) woven skull and core of the coalman - s/t
(40) paul colilli – hieroglyphs of the soul
(41) anna hillburg - s/t
(42) toby goodshank – minus dias
(43) scott matthew – unlearned
(44) wes tirey – i stood amon tree
(45) arbouretum – coming out of the fog
(46) salviah plath – the bardo story
(47) washed out – paracosm
(48) anna von hausswolff - ceremony
(49) herrek – waktu dulu
(50) petula - don’t forget me, petula! don’t forget everything, petula!
(51) low – the invisible way
(52) quasi – mole city
(53) sumie - s/t
(54) small houses – exactly where you wanted to be
(55) dear reader – rivonia
(56) the spinto band – cool cocoon
(57) night moves – colored emotions
(58) chelsea wolfe – pain is beauty
(59) thos henley – in hearing taste
(60) phosphorescent – muchacho
(61) beach fossils – clash the truth
(62) pickering pick – tropic
(63) au revoir simone - move in spectrums
(64) villagers - {awayland}
(65) torres – s/t
(66) l. pierre – the island come true
(67) doldrums - lesser evil
(68) iron & wine – ghost on ghost
(69) royal canoe – today were believe
(70) dear henry bliss – feeding a dead horse

Montag, Dezember 23, 2013

listenterror: beste konzerte 2013


mein konzertjahr 2013 war ereignisreich, wenngleich zahlenmäßig etwas zahmer als die vorjahre. ich habe hie und da prioritäten gesetzt, u.a. seltenere ausflüge in die eventszenerie waren die folge. ich will das nicht beklagen, denn andersherum haben wir es in diesem jahr geschafft, gleich zwei hauskonzerte zu veranstalten. auch eine alternative: sich die künstler ins eigene heim zu holen. daran wollen wir auch festhalten. nicht weniger ereignisreich war unsere erste veröffentlichung auf klienicum schallplatten, die eine konzertreise der beteiligten dc schneider nach sich zog. wir besuchten eines der konzerte und erlebten, wie die tragfähige musik zum leben erweckt wurde. am ende wurde die lieblingsband den erwartungen gerecht, knapp verfolgt von the sea and cake und chelsea light moving sowie den grandiosen the wave pictures. bis nächstes jahr.

hinter den links verstecken sich jeweils die konzertberichte.
yo la tengo, zakk düsseldorf, ****1/2
the sea and cake, milla münchen, **** - ****1/2
chelsea light moving, ampere münchen, **** - ****1/2
the wave pictures, hole rosenheim, **** - ****1/2
thunderegg, klienicum hauskonzert, **** - ****1/2
come, orange blossom special beverungen, **** - ****1/2
scott matthew, kammerspiele münchen, ****
anna von hausswolff, orangehouse münchen ****
dinosaur jr., theaterfabrik münchen, ****
the wave pictures, strom münchen ***1/2 - ****
susie asado, klienicum hauskonzert, ***1/2 - ****
nick waterhouse, orange blossom special beverungen, ***1/2 - ****
christine owman, orange blossom special beverungen, ***1/2 - ****
the desoto caucus, orange blossom special beverungen, ***1/2 - ****
buke and gase, strom münchen, ***1/2 - ****
treetop flyers, orange blossom special beverungen, ***1/2
daniel norgren, orange blossom special beverungen, ***1/2
the deep dark woods, südstadt münchen, ***1/2
evening hymns, orange blossom special beverungen, ***1/2
murder by death, orange blossom special beverungen, ***1/2
veronica falls, orangehouse münchen, ***1/2
dc schneider / porches / frankie cosmos, glockenbachwerkstatt münchen, ***1/2
steaming satellites, orange blossom special beverungen, ***1/2
skinny lister, orange blossom special beverungen, ***1/2
woven hand, ampere münchen ***1/2
caroline keating, orange blossom special beverungen, ***1/2
great dynamo / saender, die bank münchen, ***1/2
scout niblett, strom münchen, *** - ***1/2
mick flannery, orange blossom special beverungen, *** - ***1/2
torpus & the art directors, orange blossom special beverungen, *** - ***1/2
the flaming stars, orange blossom special beverungen, **1/2 - ***
young rebel set, ampere münchen **1/2 - ***
puls festival: marie marie *** - ***1/2, wyoming ***1/2, aloa input ****

Dienstag, September 10, 2013

listenterror: beste alben 2013

in diesem jahr war ich sehr nachlässig, was die regelmäßige aktualisierung einer best of- liste anbelangt. das hat mehrere gründe abseits eines mangels an disziplin. vor allem konzentriere ich mich mittlerweile auf mehr formate als früher. neben der cd und all den digitalen aufnahmen diktieren mehr und mehr wieder analoge tonträger mein hörverhalten, platten und kassetten. im zuge der wiederentdeckung fand gleichzeitig eine art distanzierung zum auflisten statt. nur möchte ich aber tatsächlich nicht gänzlich darauf verzichten, dient es doch auch zum austausch. also, fühlt Euch von dieser bestandsaufnahme herausgefordert!


alben 2013

****
  1. yo la tengo – fade
  2. grouper – the man who died in his boat
  3. alela diane – about farewell
  4. julia holter – loud city song

***1/2 - ****
  1. frontier ruckus – eternity of dimming
  2. chastity belt – no regerts
  3. julianna barwick – nepenthe
  4. alasdair roberts & friends – a wonder working stone
  5. bingo trappers – sister planet
  6. dawn mccarthy & bonnie 'prince' billy – what the brothers sang
  7. tunabunny – genius fatigue
  8. heidi harris – cut the line

***1/2
  1. steve mason – monkey minds in the devils time
  2. veronica falls – waiting for something to happen
  3. buke and gase – general dome
  4. yoyoyo acapulco – yyy aca
  5. we/or/me - the walking hour
  6. arpen and the volunteers – monday
  7. carl creighton – telling truth as jokes
  8. crystal soda cream – escape from vienna
  9. sashash ulz – the shadows of mycap-and-feather days
  10. scout niblett – it's up to emma
  11. carcrashlander – a plan to tell the future
  12. barn owl - v
  13. billy bragg – tooth and nail
  14. woven skull and core of the coalman - s/t
  15. paul colilli – hieroglyphs of the soul
  16. anna hillburg - s/t
  17. toby goodshank – minus dias
  18. scott matthew - unlearned
  19. arbouretum – coming out of the fog
  20. washed out – paracosm

*** - ***1/2
  1. anna von hausswolff - ceremony
  2. herrek – waktu dulu
  3. petula - don’t forget me, petula! don’t forget everything, petula!
  4. low – the invisible way
  5. small houses – exactly where you wanted to be
  6. dear reader – rivonia
  7. night moves – colored emotions

***
  1. thos henley – in hearing taste
  2. phosphorescent – muchacho
  3. beach fossils – clash the truth
  4. pickering pick – tropic

**1/2 - ***
  1. villagers - {awayland}
  2. torres – s/t
  3. l. pierre – the island come true
  4. doldrums - lesser evil
  5. iron & wine – ghost on ghost

**
  1. royal canoe – today were believe
  2. dear henry bliss – feeding a dead horse


eps 2013
  1. bonnie “prince” billy & marquis de tren - solemns ****
  2. robin bacior – i left you still in love ***1/2 - ****
  3. cancellieri – III ***1/2
  4. wild leaves – wind and rain ***1/2
  5. sea of love – so loud *** - ***1/2
  6. bike thief – ghost of providence *** - ***1/2
  7. kim janssen – the lonely mountains *** - ***1/2
  8. esben svane – the sudden stop **1/2 - ***


compilations 2013

dc schneider – happy and young and not depressed *****
the wave pictures – the songs of jason molina *****