Dienstag, November 08, 2016

eingestreut (996): holiday ghosts


mit den holiyday ghosts haute art is hard records vor ein paar tagen ein feine band in die runde. die legte nämlich mit "paranoia" einen halloween soundtrack aller erste güte vor. die nummer ist garage pop in reinnatur und das erste elaborat aus der noch ganz frisch angerichteten suppenküche des vierers aus falmouth, als da wären samuel stacepoole von the black tambourines sowie katja rackin, ben woods und charlie murphy (the red cords). herrlich, wie bräsig die gitarren schrammeln und den rock 'n' roll inspirierten harmoniegesang puschen. dynamik und charme in kongenialer verbindung.

das rührige label haben wir bereits ein weilchen im auge und empfehlen auch Euch, es in den fokus zu nehmen. mit ihrer pin-reihe (the pin pal club) haben sie zudem ein kleines alleinstellungsmerkmal herausgeputzt. wie oben genannte single kamen bereits einige dieser veröffentlichungen auf den markt. es handelt sich um download karten, die mit einem fein designten pin für die jeansjacke ausgestattet sind. hübsche idee.
hier gibt es eine menge mehr hörenswertes; klick.

Montag, November 07, 2016

neue töne (1687): the clang group


die süffigkeit des progs, der jammen als weiheerlebnis versteht, die kühle und strenge des englischen exzentrikpops, dazu etwas jazzinfizierte verspieltheit, weil die persönliche befindlichkeit nach ausgleich giert. jubilierende hymnen an krautgewitter, elemente im konter, dichte notenfolgen, die in eine ernüchternde leere stürzen. 

das album "practice", vorgelegt von einem dreier aus london, der nicht mehr gepäck herumtragen könnte, ist ein ausbund an wohlformulierter art und weise die langeweile zu besiegen. nicht von ungefähr also, dass wir es hier mit dem produzenten und deaf school gründungsmitglied clive langer zu tun bekommen. der nämlich beschloss mit sechzig lenzen endlich eine rockband zu gründen. an seiner seite andy mackay von roxy music und suggs von madness. eine irrere kombination muss man sich erst einmal ausmalen, nicht weniger irr ist die musikalie. the clang group umschiffen clever peinlichkeiten, konzentrieren sich neben dem handwerk auf songwriterischen schliff und erreichen dabei eine güte, die man heutzutage nur noch selten findet.

so flink von der hand, wie mancher dieser zehn tracks klingen mag, so brillant formuliert ist er. die kunstvoll arrangierte atmosphäre, in der die nie zum kassenschlager tauglichen songs auftauchen, könnte ein markenzeichen clive langers und seiner kollegen sein. hier offeriert sich die jahrzehntelange erfahrung eines alten fahrensmannes der internationalen produzentenszene, der es mit morrissey, david bowie, elvis costello und vielen anderen mehr zu tun bekam.

"practice" scheint eine art abziehbild dieser karriere zu sein, es nascht an allem und jedem, und ist dennoch so eigenständig wie es eine züchtung einer neuen birnensorte wäre. man kennt die frucht, erinnert den geschmack und ist doch überrascht, ob der bis dato unbekannten nuance. domino records hat das debütalbum der briten ende september herausgebracht. es folgt damit auf den erstling, die "the clang group ep", welche anfang des vergangenen jahres an den mann gebracht wurde.

interview mit clive langer im m-magazine.

Sonntag, November 06, 2016

glotzt nicht so romantisch (738): friends of gas


derzeit in aller munde und das zurecht, die müncher gelten als radikal und alternativlos, wir präsentieren hier das video "ewiges haus", ein track vom frischen album "fatal schwach", erschienen am 28. oktober auf staatsakt: friends of gas:

Samstag, November 05, 2016

neue töne (1686): the furrow collective


wir hatten über den englisch/schottisch-beheimateten vierer anfang des letzten jahres berichtet, da er sich mit einem ersten album auf tour begab. von einer tour, zumindest in unsere breiten ist bislang nicht rede, aber das zweite album steht auf dem plan. the furrow collective legt am heutigen 04. november den zweitling "wild hog" vor. erscheinen wird das elf tracks umfassende kompendium auf dem neuen label hudson records, produziert erneut von andy bell.

bevor wir die truppe an dieser stelle noch einmal vorstellen möchten, kurz ein rückgriff auf die musik. es ist die erdigste, die gegründetste form des schottischen, englischen, vielleicht auch irischen folks, die du finden kannst. sie wird von einem wunderschönen harmoniegesang dominiert, in den die vier protagonisten je nach gusto einsteigen. hier ein pluckerndes banjo, dort wenig streitbare streicher, eine fiedel, eine harfe, ein kleines kinderklavier, das ist fast alles. die zwei nachstehenden tracks sollten für einen trefflichen vorgeschmack genügen. diese gedrosselte euphorie, die freude, das gemeinsame tun, der schwung, der durch die jahrhunderte zieht, da man sich zu dieser musik bewegte und vom unbill der zeit befreien konnte.

lucy farrell, rachel newton, alasdair roberts und emily portman sind die künstler, die dieses kollektiv bilden, die allesamt schon als solokünstler auftrumpfen und in der gemeinschaft zu höchstform auflaufen. mit dem wunderbaren alex neilson von trembling bells an den drums und stevie jones von sound of yell am bass erhielten die vier auf dem neuen album etwas unterstützung. man beachte das perkussiv orientierte schlagen auf "wild hog in the woods". man kann nur hoffen, dass die truppe bald wieder bei uns aufschlägt, ein unvergesslicher konzertabend scheint möglich.



Freitag, November 04, 2016

ein (p)fund mp3 (540), teil 2

schön, exzentrisch offeriert sich das dubliner quartett, das sein debütalbum "another life" am 04. november auf trout records vorstellt, wir goutieren gerade die anleihen aus früheren jahrzehnten: tomorrows:


etwas direkter ist dieser dreier aus cardiff, der gerade seine debüt ep vorlegt, sie wird über bullo pill recordings vertrieben und läutet das full length ein, das dann im neuen jahr zu erwarten sein wird: young black americans:


wieder einmal inner ear records, diesmal legen sie das dritte solo album des heimischen, griechischen komponisten und produzenten auf, der mit "alive" einen kleinen einblick gewährt, alles andere ab 07. november: sundayman:


endlich kann der nachfolger des tollen 2015er releases "all are saved" angekündigt werden, "changer" wird das neue teil heißen und im januar auf polyvinyl records erscheinen, stichwort saturday looks good to me, der rest liegt bei Euch: fred thomas:


fein austarierter sound direkt aus brooklyn, das album "useless smile" erscheint am 20. januar auf shrimper records, ist das produkt eines launigen dreiers, der unterstützung in allen belangen von james mcnew von yo la tengo erfahren hat, hip!: sloppy heads:


das ende! ein ausschnitt einer split ep, die im oktober auf vinyl über topshelf records erschien, mit dabei waren mouse on the keys, wir präsentieren diesen einträglichen track: lite:

ein (p)fund mp3 (540)

das junge geschwisterpaar aus rebecca und tom fitzsimons kommt mit einer freundlichen neuen single daher, ganz dem credo des monikers verschrieben, wir beginnen hier also alles andere als verwegen: family friends:


ebenfalls jung, ebenfalls weiblich und männlich, allerdings keine geschwister, aus london und mit einem neuen track namens "cracks", der auf das album "another's blood" (25. november auf banquet records) gehört, auch freundlich: young romance:


dieser fünfer stammt aus dem badeort brighton und legt eine neue single mit dem titel "stole the i.v." vor, sie erscheint am 18. november und hat etwas mehr gitarre zu bieten, als die titel zuvor: white room:


wieder etwas sachter gehts mit diesem englischen schlafzimmer produzenten weiter, der mit "soft play" ein erstes stück liefert, nachdem er mit dem album "here lies" debütiert hatte, viel spaß mit: half:


wir bleiben im ambient angehauchten bereich und präsentieren Euch den hinweis auf eine 5xcd box auf dais records, die der komponist als eine art zusammenfassung der letzten 25 jahre auffasst: "nature laughs as time slips by": tor lundvall:


ein wahrlich passender abschluss dieses abschnitts ist die dritte single "youth" der jungen truppe aus hartlepool, sie erschien am 04. november auf beyond the wall: plaza:

Donnerstag, November 03, 2016

eingestreut (995): kevin morby (tour)


photo by juan jerez

ein paar fakten vielleicht vorab, so sie denn verbindlich sind, man weiß ja nie. kevin morby schiebt in allen öffentlichen amtshandlungen ein robert zwischen vor- und nachnamen. ansonsten zwingt er sich wohl selten zu blümeranten ausschmückungen. er wurde vor allem als frontmann von the babies bekannt, als bassist von woods und nicht zuletzt durch seine soloaktivität, die in mehrere alben mündete. als da wäre das debüt "harlem river", der zweitling "still life" (2014) und schließlich das immer noch aktuelle "singing saw", in diesem jahr erschienen.

der junge morby ist zehn, als er mit dem gitarrespiel beginnt, formiert noch als teen seine erste band und zieht alsbald von kansas city nach brooklyn, wir schreiben die mittleren nullerjahre. er schlägt sich mit jobs durch, bis er schließlich bei woods halt machen darf. mit cassie ramone von vivian girls kommt es zur gründung von the babies, danach gehts richtung los angeles, wo er rückschau hält und eine art hommage an new york formuliert, verewigt auf dem debüt "harlem river".

die etablierte kunst des kevin morby hat sich mit sanftheit einen namen gemacht. selbst wenn die musikalie knackig daherkommt, selbst wenn der sound dichte präsentiert, erobert dich der künstler mit diesem sämigen, juvenilen gesang. der geschichten zu erzählen weiß, wie es die alten taten. der dich nie zu überzeugen sucht, weil er sich erst selbst zu überzeugen suchte. die zweifel sind nun von bord, der blick freier denn je. eingepasst in einen folkrock kontext, der weit mehr kann, als sich auf den ersten blick buchstabieren ließe.

im november stehen einige konzerte an, köln, berlin und münchen kommen auch in den genuss eines konzerts von kevin und co. wir empfehlen eindringlich einen besuch eines dieser events. wer in münchen dabei, sagt grüß gott.

(support: MEG BAIRD)
12.11.2016 Köln, Blue Shell
13.11.2016 Berlin, Columbia Theater
14.11.2016 München, Strom

hier gehts übrigens zur ganz frischen single "beautiful strangers", klick.

Mittwoch, November 02, 2016

neue töne (1685): annelies monseré


erst neulich hatten wir mit luster auch annelies monseré in der mache. nicht zuletzt veröffentlichte sie 2012 mit circle bros eine split oder agierte gemeinsam mit jessica bailiff, stets hofften wir dabei, dass wir sie nicht aus den augen verlieren würden, sprich eines der neben- oder beiprojekte zu verpassen. wir können es nicht wissen, denn die belgierin macht um ihre aufgaben kein größeres gewese. was auch für das rührige label morc records gilt. mit "debris" legte dieses ende september das mittlerweile dritte album von annelies monseré vor.

der stabile synthiesound driftet ins dronekontrollierte, ein auf- und abebben setzt bewegungsmuster frei, die sich in der dna der künstlerin spiegeln lassen würden. ein singsang zieht wie eine karawane durch die wüste über den soundtrack. die lieblichkeit in monserés stimme passt sich perfekt in den klang aus flächig dunklem und zartem orgelflimmern ein. wer hier nicht dem augenblick entflieht, der muss schwer im hier und jetzt verhaftet sein. die zumeist über die übliche songlänge hin andauernden tracks tragen trotz ihres oft lichten charakters. das karge wirkt durch intensität, durch den konzentrierten vortrag, durch die klangliche reife, durch den drang zur exposition.

annelies monseré erhielt auf "debris" unterstützung von yumi verplancke (luster) und stevey marreyt (edgar wappenhalter), die schon auf der "nest" ep zur seite standen. gemeinsam gelingt, dass die gerade mal sieben tracks pausenlos wiederholt werden wollen. wir geben einen ersten höreindruck mit dem opener und verweisen gleichzeitig auf den kauf des vinyls.

Dienstag, November 01, 2016

neue töne (1684): paul plut


photo by gerfried guggi

“der sound ist roh und fleischig, kraftvoll und treibend. die dynamik und der energetische ausstoss sind wohltemperiert. keine ecke zu viel, keine zu wenig. der gesang ist ungeschlacht und mutig. das geriert sich griffig, als würde man selbst in den sog hineingezogen, um mit seiner wippenden fußspitze teil des imaginären klangbilds zu sein. alsbald stampfst du. das holz unter deinen schuhen kracht. heute das hier, demnächst vielleicht mehr."

die obigen sätze gaben der zukunft eine idee und galten der österreichischen band marta, geschrieben 2013. seit dem ist eine menge passiert. vor allem bei dem kollektivmitglied paul plut, der sich anschickt einen soloausflug zu starten. war der musikalische ausdruck vor jahren kraftvoll und durchdringend, zeigt er sich nun knochig, gebrochen, auf wesentliches heruntergedimmt. im vordergrund steht die dunkle, rau-kratzige stimme pluts und eine instrumentierung, die schlicht bebildert und doch mehr als nur ein rahmen ist. das debütalbum "lieder vom tanzen und sterben" ist für den oktober 2017 geplant, in naher zukunft aber steht die präsentation dreier singles auf der agenda, dazu einige konzerte und vielleicht die eine oder andere überraschung.

schlicht der beat, flächig, breit, ohne einen trumpf auszuspielen, eine wie von blinder hand geführte gitarre, echo, wie von bergwänden abgeschmiert, plut, der im breiten dialekt die worte presst, worte, die einer seelenpein ausdruck verleihen, die nachebbt, wie es nur die schweren erinnerungen tun. die stimmung bleibt verhalten und unnahbar und fasst doch nach dir. "lärche" eröffnet den düsteren reigen, der sachte, aber stetig in den abgrund führt, dorthin, wo sich die zweifel nähren. auch wenn der österreicher die eigene sprache wählt, versteht du jedes wort, das wie ein eindringliches pastoral wirkt. "dialekt-gospel", wie vorgeschlagen, trifft es.

mit "vota" und "wer" wird noch im november bzw. dezember nachgelegt, zwei weitere schwergewichte, mit denen uns der in schladming geborene und mittlerweile in wien lebende künstler auf den leib rücken wird.

live:
14.11. Graz, Scherbenkeller
15.11. Wien, Spektakel
17.11. Salzburg, ARGEkultur Open Mind
08.12. Graz, Postgarage
10.12. Schladming, Klangfilmtheater
22.12. Salzburg, Stromlos

Montag, Oktober 31, 2016

eingestreut (994): konzerte münchen november 2016


die livepräsenz von bands bzw. künstlern hat an bedeutung gewonnen. dem wollen wir gern rechnung tragen, indem wir immer mal wieder etwas deutlicher hinweise auf entsprechende veranstaltungen geben. das können tourdaten einzelner künstler sein, aber auch wie heute übersichten nur für eine stadt. dass uns münchen dabei am herzen liegt, dürfte auf der hand liegen. gleichsam bemühen wir uns nicht um einen kompletten überblick, sondern picken uns die perlen heraus. wenn Ihr etwas ergänzt haben wollt, gebt bescheid oder nutzt die kommentarfunktion. (und bitte, verlasst Euch nicht auf die angaben hier, sondern lasst sie Euch vom veranstalter vorab bestätigen, danke!)

01.11. carl gari u.a., import export
01.11. mick jenkins, ampere
01.11. silje nergaard trio, unterfahrt
01.11. red hot chilil peppers, olympiahalle 
02.11. minor victories u.a., hansa 39
02.11. this wild life, sunny red
02.11. loyle carner, ampere
02.11. john pizzarelli trio, unterfahrt
02.11. doug seegers, strom
02.11. architects, theaterfabrik
02.11. petrol girls u.a., kafe marat 
03.11. kate tempest, muffathalle
03.11. passenger, zenith
03.11. topper u.a., glockenbachwerkstatt
03.11. peter pux, rationaltheater
03.11. lania-airy, bar gabanyi
03.11. lacuna coil, strom 
04.11. sound of munic now, kranhalle
04.11. ringswandl, muffathalle
04.11. placebo, olympiahalle
04.11. oddarrang, unterfahrt
04.11. black mountain, strom
04.11. allah-las, technikum
04.11. keune-lash-noble, einstein kultur
04.11. silversun pickups, theaterfabrik
04.11. the pack a.d. u.a., glockenbachwerkstatt
04.11. alex's hand / medulla, kafe kult
05.11. sound of munich now, feierwerk
05.11. young fast running man, import export (soundbsp.)
05.11. polica, technikum
05.11. mykki blanco, rote sonne 
05.11. takuya kuroda quintet, unterfahrt
06.11. cate le bon, import export (soundbsp.)
06.11. ok kid, muffathalle
06.11. nicolas sturm u.a., glockenbachwerkstatt
06.11. nathaniel rateliff, theaterfabrik
06.11. 65daysofstatic, kranhalle
06.11. will and the people, strom
07.11. twin atlantic, hansa 39
07.11. holly golightly & band, substanz
07.11. jesper munk, milla
07.11. messer, kranhalle
07.11. panic! at the disco, tonhalle
08.11. twenty one pilots, zenith
08.11. brandee younger, unterfahrt
08.11. lucky chops, muffathalle
09.11. hundreds, ampere
09.11. blaudzun, strom
09.11. meadows, cord club
09.11. alise joste, einstein kultur (soundbsp.)
09.11. embryo & mishra, import export
09.11. white lies, theaterfabrik
09.11. henrik freischlader trio, freiheiz
10.11. jerusalem in my heart, import export
10.11. quilt u.a., glockenbachwerkstatt
10.11. norman young & marceese, substanz
10.11. ja, panik, milla
10.11. michael kiwanuka, technikum
10.11. the growlers, strom
11.11. crystal soda cream, kafe kult
11.11. minga 3, import export
11.11. dezolat u.a., glockenbachwerkstatt
11.11. harpo speaks, stragula
11.11. swans / anna von hausswolff, hansa 39
12.11. marsh mushrooms u.a., import export
12.11. friends of gas, milla
12.11. maria baptist orchestra, unterfahrt
12.11. opeth, theaterfabrik
12.11. die blutjungs u.a.,glockenbachwerkstatt
12.11. pudeldame, strom
14.11. marc o'reilly / ed prosek, orangehouse
14.11. bombee, substanz
14.11. simon kempston, trachtenvogl
14.11. the joy formidable, hansa 39
14.11. kevin morby, strom
15.11. agnes obel, theaterfabrik
15.11. christian scott atunde adjuah, unterfahrt
15.11. hannah georgas, strom
15.11. we banjo 3, milla
16.11. ni / talieson tale no. 2, kafe kult
16.11. goat / ian hawgood / boris labbé, einstein kultur
16.11. fuck yeah, glockenbachwerkstatt
17.11. planet of zeus, import export
17.11. jelly brains u.a., sunny red
17.11. the heavy, hansa 39
17.11. nick woodland u.a., milla
17.11. sara hartmann, strom
18.11. lester / small hours, kafe marat
18.11. giulia valle trio, unterfahrt
18.11. the hellfreaks u.a., glockenbachwerkstatt
18.11. g.rag y los hermanos patchekos, milla
19.11. g.rag y los hermanos patchekos, milla
19.11. los skeleteros u.a., kranhalle
19.11. funny van dannen, technikum
19.11. stoned jesus u.a., orangehouse
19.11. the slow show, ampere
19.11. eivör, einstein kultur
19.11. jakob bro trio, unterfahrt
19.11. al jarreau, philharmonie
19.11. killing joke, theaterfabrik
19.11. deadends / snareset, kafe kult
19.11. elisabeth coudoux' emissatett, einstein kultur
19.11. makewar & cory call u.a., kafe marat
20.11. ganes, volkstheater
21.11. lola marsh, hansa 39
21.11. flemming borby, trachtenvogl
21.11. frightened rabbit, ampere
21.11. die höchste eisenbahn, strom
21.11. margaret glaspy, kranhalle
22.11. town of saints, kranhalle
22.11. luciano biondini quartet, unterfahrt
22.11. the lumineers, zenith
22.11. bluegrass jamboree, freiheiz
22.11. nazareth u.a., backstage halle
23.11. archive, muffathalle
23.11. adulescens, cord club
24.11. isareastside festival, import export
24.11. wrongkong, cord club
24.11. suff daddy & the lunch birds, milla
24.11. matthias lindermayr quartett, bar gabanyi
25.11. roverandom sextett u.a., import export
25.11. beginner, zenith
25.11. kuult, milla
25.11. egotronic u.a., orangehouse
25.11. wizo, backstage werk
26.11. the fog joggers, cord club
26.11. arkells, strom
26.11. the common linnets, technikum
26.11. yeni toro band, glockenbachwerkstatt
27.11. the hillbilly moon explosion, ampere
27.11. kristoffer and the harbour heads, milla
27.11. georgette dee & terry truck, volkstheater
27.11. lila sterila, heppel & ettlich
28.11. the high kings, ampere
28.11. bastille, zenith
28.11. u.m.p.a., unterfahrt
28.11. foy vance
29.11. billy talent, zenith
29.11. chiara pancaldi & cyrus chestnut trio, unterfahrt
29.11. zombie zombie, import export (soundbsp.)
29.11. damion davis, ampere
30.11. vona, sunny red
30.11. ian fisher u.a., hansa 39
30.11. zhenya strigalev's never group, unterfahrt

Sonntag, Oktober 30, 2016

glotzt nicht so romantisch (737): the wave pictures (tour)


mit nachstehendem video präsentiert die band um dave tattersall einen ersten hinweis auf das neue album "bamboo diner in the rain", das am 11. november auf moshi moshi erscheinen wird. daran anschließen wird sich zudem eine tour, auf der wie üblich franic rozycki und jonny helm die kongenialen rhythmusparts übernehmen werden. the wave pictures gehen nicht zwingend neue wege, möchten aber betont wissen, dass sie auf den klang von echten instrumenten vertrauen und dem von maschinen eher misstrauen. seis drum, im arrangement traditionell, dem blues verpflichtet mit blick auf alte heroen und konzentriert auf das, was man kann. anders wollen wir die drei aber auch nicht.

03.12. Bremen, Kukoon
04.12. Hamburg, Kleiner Donner 
05.12. Berlin, Bi Nuu 
06.12. Bamberg, Pizzini
07.12. Nürnberg, MUZClub
08.12. Darmstadt, Oetinger Villa 
09.12. Freiburg, The Great Räng Teng Teng 
10.12. Wetzlar, Franzis 
11.12. Köln, Gebäude 9 
12.12. Dresden, Ostpol 
13.12. München, Strom 
14.12. Schaffhausen (CH), Tap Tab
15.12. Luzern (CH), Neubad
16.12. Esslingen, Komma

Samstag, Oktober 29, 2016

eingestreut (993): pia fraus


eine kleine unglaublichkeit. acht jahre war es mehr oder weniger still um pia fraus. nun drängt die band aus tallinn wieder ans licht. mit "autumn winds" präsentieren sie eine erste single, die hoffnung auf einen longplayer machen darf, der wohl im nächsten jahr kommen wird. die shoegazer vergangenheit wird aufgenommen und der song erhält einen wunderbaren gitarrendichten, hallversetzten sound, der nicht zuletzt vom schwelgerischen gesang beeindruckt wird. die nummer löst verzücken und vorfreunde auf mehr aus. seksound unterstützt die band bei der veröffentlichung ihres fünften albums.
die band hat übrigens ihre bisherigen werke auf vinyl rereleased, empfehlung!

konzert: angel olsen / little wings, 26.10.16


es gibt an diesem abend eine endlose zahl magischer momente. dieses so differenziert auftretende ensemble, die fast schon beklemmende macht der nicht zwingend einträglichen und doch stets eindringlichen songs, die wachsende gegenseitige begeisterung usw., aber nichts, was hätte übertreffen können, das angel olsen mich fast das ganze konzert über angesehen hat. oder bildete ich mir das ein? war dieses ernsthaftigkeit ausdrückende, freundliche gegenüber nicht direkt auf mich fokussiert? stand ich nur glücklich? oder eher unglücklich und ich wurde zur billigen projektionsfläche eines in sich versunkenen künstlers? alles möglich, mir aber egal. denn mir sang die amerikanerin schließlich direkt ins gesicht. vielleicht auch dem einen oder anderen vor mir oder neben mir, aber mir auch. wie sie sich auch sonst zugewandt zeigte, sehr offen und kommunikativ schien. hier und da einen flotten spruch loswurde, auch ein schnäpschen annahm und etwas alberte. 

doch zurück zu mir fand sie in ihren liedern. die sie mit einer bahnbrechenden stimme vorträgt, die wie übersteuert klingt, die betonung erfährt, in dem ihr der soundingenieur den raum einräumt, der ihr zusteht. da klatscht die gitarre von rechts, da greift tüchtig das schlagwerk von hinten ein und all die finessen, die im klangbild für abrundung sorgen, doch zuvorderst bestreitet olsens gesang die zu leistende arbeit. er ist griffig und und doch bleifrei, wie gerade flügge werdend, dass er sich noch nicht gänzlich vom boden abheben kann. und das ist gut so. denn wir brauchen sie hier mit ihrer thematischen treue, die sich auf dem neuen werk mit dem geschlecht, dem man die schwäche zuspricht, befasst.


doch dieses konzert ist mehr, seiner wesenheit nach eine art gottesdienst, da im man sich hall verschwendet, sich in der gediegenheit dreier gitarren suhlt, im konkreten des rhythmus verliert. "never be mine" ist ein gelassener opener und doch so anzüglich in melodie und vortrag, weil man sich sofort angesprochen fühlen muss. "high five" ist eine dieser nummern, die so ungezwungen gelingen und doch zeugt sie vom formidablen geschick olsens, songs zu schreiben, die auf ewig nachklingen können. bei "shut up kiss me" fährt sie erstmals ihre stimme voll aus, während die saiten aufgerissen werden und man gemeinsam einem höhepunkt entgegen rast. wunderbar, wie "lights out" eingestreut wird und das wunderbare "burn your fire for no witness" zitiert wird. die schlingernde harmonie verfängt sich im geschick der musikerbande. man möchte anfügen: und immer so fort. doch letztlich war jedes lied eine anmutung und ein erinnerungswürdiges stück. "sister"! in der zugabe wurde schließlich mit "intern / woman" noch einmal außerordentlich gejammt: angel olsen an den keys und im vereinten gesangestaumel mit ihrer kongenialen kollegin, die schon das gesamte konzert über einen ausgesprochen schönen backgroundpart geliefert hat:
setlist: never be mine / hi-five / shut up kiss me / lights out / heart shaped face / sister / those were the days / drunk and with dreams / miranda / windows / not gonna kill you / sweet dreams / forgiven/forgotten / give it up / encore: intern/woman


das vorprorgamm bestritt an diesem und an einigen anderen abenden der tour angel olsens little wings, die von kyle field angeführte band aus kalifornien. man muss hier aber fast von gleichberechtigung sprechen, denn der zeitliche rahmen, der ansonsten einer vorband eingeräumt wurde, wurde deutlich gesprengt. ich schätze, dass sich kyle und co. gut eine stunde zeit nahmen. zu unserem glück. denn den zauber, den little wings auf platte zu enfachen wissen, breiten sie auch während einer liveshows aus. diese klaren und wohlformulierten songs, die einen harmonienreichtum weiterzugeben wissen, die immer ein wenig ungeschlacht scheinen und doch rund sind, gut sind, so wie sie sind. hinzu addiert sich natürlich das vokale gebahren kyle fields, der gern in die kopfstimme wechselt und dann wie eine um die kurve kränkende straßenbahn klingt, aber das spricht den lieder nicht ihre schönheit ab. im gegenteil erfahren sie eine steigerung, eine intensität, die man woanders suchen muss. immer wieder ruckt und zuckt es durch field, der mit seinen abrupten bewegungen zu unterzeichnen, zu bestimmen, vielleicht zu bekräftigen sucht. es ist stets ein strenger zug um seine lippen, der sich im persönlichen gespräch allerdings sofort löst. irgendwo changierend zwischen folk, country und einer unstrittigen lieblichen popnote verband kyle seelen.
ein wunderbarer konzertabend, danke.

Freitag, Oktober 28, 2016

glotzt nicht so romantisch (736): bellows / jess williamson / honey lung

grüße aus brooklyn, oliver kalb bietet uns ein munteres video auf, es gehört zum track "thick skin" und damit auf das album "fist and palm", welches via double double whammy unters volk gebracht wurde (30. september): bellows:



auf das am 04.  november erscheinende album und damit ihr debüt hatten wir bereits verwiesen, mit "see you in a dream" blicken wir in ihre welt und erforschen einen neuen track der texanischen musikerin: jess williamson:



ach ja, ein wenig juvenile ungefilterte power noch, und zwar mit diesem londoner trio, das mit dem video von "end of time" genauso eine premiere feiert, wie es die debüt ep "kind of alone" vorzuweisen weiß: honey lung:

Donnerstag, Oktober 27, 2016

glotzt nicht so romantisch (735): the burning hell


gern machen wir heute auf das ganz frische "story video" von the burning hell aufmerksam. der track "the stranger" gehört auf das via bb*island veröffentlichte album "public library", wir hatten im märz ausführlich berichtet, und seine geschichte wurde von der band bzw. ihrem bandleader in aller ausführlichkeit niedergeschrieben:

The Stranger 
It was a wet and slishy-slushy winter day
When the strangers came to stay
A man in black from head to toe with a lady by his side
I knew she was a lady, I had a lady-spotting guide
He said pardon, if you please, our train has run out of steam
And left us in this lonesome village for the evening it would seem
We looked for a hotel but we were told they'd all closed down
Due to the economic crisis that we've heard so much about
 
I took pity on the strangers standing in the melting snow
I said mi casa es su casa, make yourself at home
He said I speak a little Spanish, though my second language is français
Et vous êtes très gentil, merci pour votre hospitalité.
I said no need to merci me, just come in from the cold
Tell me a little of your travels on the icy iron road
We sat down around the fire and as I hung their overcoats
He began to tell their story with this sentence, and I quote:
 
The words we speak here are top secret, meant for private ears
But our lives are in grave danger from a band of privateers
So we must take you in our confidence, we are in mortal fear of dying.
(Dying!)
 
I then figured them for bandits or confidence artistes 
When I saw the two-tone collar I knew he was a ska fan or a priest
He noticed me notice and said I observe your observation
Of the sartorial memorial of my spiritual vocation
I wear this habit out of habit, my service has been shoddy
As you can maybe guess I can't resist the temptations of the body
To my ex-boss Old Jeezy this is yesterday's news
But yes, this lady is my lover and I am her lover too
 
It all started last Shrove Tuesday when as per my holy mandate
I was munching on a luncheon at the International House of Pancakes
I ran out of maple syrup so I approached the nearest patrons
A gorilla of a man and a lady eating eggs and bacon
She passed me her maple syrup and as our fingers briefly brushed
I felt a feeling in my face I'd never felt, yes I blushed
My heart began ballooning and my brow began to sweat
Looking deep into the eyeballs of this beautiful brunette
 
Moments later we were tangled in my cassock in the can
She said I love a man in uniform I said I hope this is God's plan
She said her name was Ann, I said call me Father Daniel or just Dan.
(Dan!)
 
She grabbed my hand, said Dan, I gotta blow this popsicle stand (she meant the IHOP)
We were running out the back door before I yelled out Jesus! and I stopped
I felt something sticky on my palms, I was afraid it was stigmata
But it was just a little maple so we jumped in her Miata
We sped off for the mountains and extramarital shenanigans
We stayed up 'til dawn going over and over and over the plan again
We'd run away to Monaco to elope on her uncle's yacht
We'd start a new life in the principality with the money that she'd got
 
But her ex-boyfriend the gorilla from the pancake house got wind
By the threatiness of his death threats I could sense he felt chagrined
He tracked me down at the Riviera as I was about to say I do
With a band of bandit buddies from his criminally misspent youth
They opened fire on our wedding but we escaped into the sea
When the coast was clear we caught the first train out but now you see
I know they can't be far behind, these goons are gonna gun me down
We're like sitting duckish lovebirds in this extremely safe feeling town
 
The worst part is the gorilla has been ordained as a deacon
And he's got some spiritual spies supporting the havoc he's been wreaking
A cruel clergy of crime out for blood, and I'm speaking of mine.
(Mine!)
 
There was an awkward silence as the ex-priest finished talking
His fiancee excused herself to change into a drier pair of stockings
I got up from my chair and I walked over to the cabinet
I was looking for a couple of holy relics I remembered that I had in it
Then I turned, with a crucifix-shaped pistol my hand and my zucchetto on my head
His eyes widened as I crossed myself, I raised the gun and said
Sometimes we search for safety and we find only greater danger
So let this be a lesson to you: never talk to strangers.



wir schrieben damals dazu: "the stranger" etwa ist eine saftige folk-blues- rock- nummer, die geschichte ist alles andere als schnell erzählt, mit 'murder mystery' (wie alle anderen songs auch einem literaturgenre zugeordnet wurden: coming-of-age-story, romance...) überschrieben und bedarf mindestens 700 worte. trompeten bremsen nicht aus, blechern das drumming, die gitarren schraffieren den rhythmus, an dem sich mathias kom entlang hangelt, um der moritat herr zu werden. die bildhafte sprache macht staunen, insbesondere sie ohne weiteres in das korsett des musikalischen begleitprogramms gepresst zu sehen."

die band kommt demnächst auch wieder auf tour, deshalb flink die daten notiert:

29.11.16 Bremen, Litfass (Mathias Kom SOLO + Support Nick Ferrio)
30.11.16 Kassel, Kafe am Weinberg (Mathias Kom SOLO + Support Nick Ferrio)
01.12.16 Düsseldorf, Kassette (Mathias Kom SOLO + Support Nick Ferrio)
11.12.16 Köln, Gebäude 9 (+ The Wave Pictures)
12.12.16 Göttingen, Musa
13.12.16 Wetzlar, Franzis
14.12.16 Schorndorf, Manufaktur
15.12.16 Dresden, Beatpol
16.12.16 Berlin, Marie-Antoinette
17.12.16 Hamburg, Kleiner Donner
18.12.16 Lauenau, Kesselhaus

Mittwoch, Oktober 26, 2016

neue töne (1683): chickn


inner ear records hatten wir hier schon an mehreren stellen erwähnt. das griechische label ist rührig und holt so manche perle des mittelmeerraums hervor. aktuell muss man seinen fokus auf den dreier chickn richten. muss. diese feiste bluesrockvariante giert nach aufmerksamkeit. es wäre ein wunder, wenn man bei dieser genrebezeichnung keine vergangenheitsbewältiger unter den notentabellen finden würde, aber he, die truppe nennt ihren stil selbst 'jetztzeit rock', kein scheiß, keine übersetzung, also sollte man sie dahingehend ernst nehmen und dem wohlfeilen dröhnesound die gebührende aufmerksamkeit entgegen bringen. der gefällt sich in psychedelischen passagen genau so gut wie er auf orgelflippereien setzt, auf saftigen e-gitarrenverschnitt und belebende rhythmusforcierereien. dunkel dräut der blues, an die wand gepinnt ein abgespeckter rock 'n' roll, kraut und seine folgen, ein wenig space und aufwändige soloaktivitäten vollenden, was nie auf halber strecke zum stehen kommt.

die band besteht aus angelos krallis, evangelos aslanides und pantelis karasevda, die gemeinsam einen gut 68-minütigen aufguss beibringen, der die letzten jahre zusammenfassen soll, als man von athen aus nach eigenen mustern zu suchen begann. so gegen 2012 konstituierte man sich, ein jahr später waren die ersten demos im kasten, zwischen juli und oktober 2015 brachte man schließlich die ausgewählten stücke auf band. 

"chickn tribe" eröffnet den reigen mit einer fetten bluessause, so wurmstichig und intragierend, wie irgend möglich. "omens" ist eine hippieausfahrt, die truppe sitzt in bester t.c. boyle-manier eingepfercht in einem vw-käfer und sucht das weite. mit "aleppo/jam" treffen wir wohl auf das am besten die band charakterisierende stück des albums. ein droneverzierter reigen, der die truppe ins spannungsfeld führt, sie dort munter fabrizieren lässt, um sie anschließend wieder heim zu führen. irre schön. hört Euch durch den rest der zehn nummern, bandcamp machts möglich, Ihr werdet es nicht bereuen. inner ear records hält die langspielplatte seit oktober vor, kaufen, mensch!

Dienstag, Oktober 25, 2016

neue töne (1682): leisure tank


auf den moment heruntergerkühlt, da man sich zu bewegung aufgerufen fühlt. knackig, roh und mit einer saftigen power versehen, das grundgerüst des rocks reicht hier, um eine feiste nummer nach der anderen zu gründen. wenn es not tut, poltert es aus dem hintergrund, grummelnd, stammelnd geht auch, gern im verborgenen, dann und wann heftig ins blickfeld gerückt. dort hat einen stammplatz eine elektrische, die wenig fadenscheiniges ihr eigen weiß. im gegenteil hortet sie riffs und akkorde für die ewigkeit. gemeinsam schaffen die protagonisten einen griffigen sound, der durch schluderfreie melodien zusammengehalten wird.

wer die stimme der sängerin zunächst vielleicht nicht erkannt hat, wird sich an den kopf klatschen, wenn er das stichwort k.c. mckanzie hört, denn hinter leisure tank verbergen sich k.c. und budi, die mittlerweile in england leben und auch musikalisch die seiten gewechselt haben, von der akustischen americana-variante zum deutlich schwereren rock, der im ersten album "wetsuit" kulminieren wird. veröffentlichungstermin dafür ist der kommende november. passgenau werden konzerte gespielt, die daten hierfür setzen wir auch mit unten ein.

02.11. Berlin / Schokoladen
03.11. Karlsruhe / KOHI
04.11. Eisenberg / Bahnhof
05.11. Düsseldorf / Butze
06.11. Wetzlar / Vinyl
08.11. Duisburg / Djaezz
09.11. Köln / Lichtung
10.11. Dortmund / Subrosa
11.11. Oldenburg / Polyester
12.11. Aachen / Raststätte