Montag, Januar 13, 2014

ein (p)fund mp3 (461), teil 2

die lp wird schlicht auf "is happening" hören und im februar erscheinen, hinter dem locker flockigen musikprojekt steckt emeen zarookian aus cambridge, ma, der macht schon geraume zeit musik und betreibt das hier sehr fokussiert, höret: spirit kid:


auf relapse records erscheint das debütalbum in kürze, "dig" verkürzt die wartezeit für alle sehnsuchts geschwängerten, die band hatten wir und werden wir auch zukünftig unterstützen, hört und versteht: nothing:


die band aus oakland wird seit einiger zeit hoch gehandelt, ob zurecht könnt Ihr mit der kommenden single, bestehend aus "young penitens" und "the healer" selbständig beurteilen, den selfrelease bitte bei der truppe bestellen:
halcyonaire - young penitents

da geb ich glatt liebesversprechen ab, an eine band aus amsterdam fällt das aber auch ewig leicht, "reclining nude" heißt ihr am am 04. februar auf subroutine zu veröffentlichendes album,wir sind dabei, definitiv: naive set:


es ist ihre debüt ep, sie wird selbstbetitelt sein und in kürze digital, am 18. februar dann auch auf kassette veröffentlicht, verantwortlich zeichnet father daughter records und der vierer natürlich höchstselbst: happy diving:

ein (p)fund mp3 (461)

man will, man muss 'endlich' ausrufen, denn "in animal tongue" liegt doch schon fast drei jahre zurück, endlich kehrt die ethyl meatlow und the geraldine fibbers heroine und scarnella und evangelista vorständin auf die bildfläche zurück, "boy" heißt ganz schlicht die angebliche 'popplatte', welche am 04. märz auf constellation erscheinen wird: carla bozulich:


und wenn wir schon bei einem der besten aktuellen labels sind, hoffieren wir es mit dieser nachricht, bei der das am 21. januar erscheinende "from fuck off get free we pour light on everything" im vordergrund steht, und zwar von: thee silver mt zion memorial orchestra:


ganz passend auch das dreamgaze duo aus kanada (shauna mclamon) und der ukraine (alex kretov), die bereits in der ferne (russland) im rolling stone hochgehandelt wurden, hier nun mit einem auszug aus ihrer single "rotation / live and let die": ummagma:


kraftvoll geht es weiter, das album "love hard" des dreiers aus der amerikanischen hauptstadt für gute musik new york wird am 25 februar erscheinen, mit porches gab es gar jüngst einen gemeinsamen auftritt: flagland:


mit dem montrealer duo geh ich gern mit, die schlagzahl und das laufmuster passen perfekt, sie stellen aktuell einen zweiten track aus ihrem debütalbum "blame confusion" vor, das am 18. februar via fat possum erscheinen wird: solids:


das debütalbum "death in the evening" wird am 10. februar auf club the mammith erscheinen, die single "all the pretty flowers" dürfen wir heute bereits vorstellen, die dazugehörige band ist ein duo und stammt aus london: whales in cubicles:

Sonntag, Januar 12, 2014

neue töne (1373): tucker theodore


das ist dann schon so mit den unscheinbaren, den im verborgenen lebenden, gar den sich versteckenden figuren. ihre musik tönt ganz ähnlich. weniger offen und zugänglich, als man es gewohnt ist. und wer vermutet nicht schnell etwas verbotenes dahinter oder etwas zweckdienliches, im sinne: der weiß schon, warum er sich so bedeckt halten muss. vielleicht aber ist es nur eine alte seele, die ihre haut nicht einfach so zu markte tragen kann. oder will. die aus dem verdeck heraus kontakt sucht, ohne gleich in gänze in erscheinung treten zu müssen. die nach für nach und schicht für schicht entblätterung vornimmt, immer mehr von sich preisgibt.
tucker theodore könnte man kennen, wenn man ihn denn als sänger von buffalo voice oder von gunmothers head identifizierte. dass es sich dabei um zwei nicht ganz so prominente kapellen handelt, fügen wir wenig wagemutig hinzu. vom label antiquated future records beschrieben als "dark pretty lo-fi noise folk from the middle of nowhere", vollführt der kerl einige wundervolle schlieren auf seiner windschiefen gitarre, die gern begleitung von heilsamen geräuschen erfärt, die flottieren, wie es möwen bei windjammern tun. aus dem rauschen und kreisen, aus dem zischen und monieren dringen weiche töne, glaubhafte miniaturen, glimmende lichter. nicht zuletzt eine greinende, verletzliche stimme, die den argwohn vor sich hertreibt, die weissagung zelebriert und sich an den blassen tönen weidet, wenn die gitarre aus den liedern scheidet.


am ende bleibt tucker theodore ein lebendiges geheimnis. er lebte wohl eine zeitlang in olympia, wo er sich an postpunk und noise abrackerte. zudem verdingte er sich bei der band these creatures, die auf dem black keys label veröffentlicht wollten, aber schlußendlich nicht konnten. mittlerweile, so gibt er selbst an, hat er es in der nähe des äquators bequem gemacht. weniger unbestimmt gehts kaum. ein teil der aufnahmen zu "to make the sun hurt", welches am 23. dezember als kassettenrelease auf antiquated future erschien, entstand auf einem bauernhof. erscheinen sollte es bereits im september, aber einige mysteriöse umstände verhinderten dies. man sollte tucker theodore durchaus als außenseiter betrachten, auch als jemanden, der harte zeiten unter der flagge der musikindustrie hinter sich gebracht hat. ausdruck dessen lässt sich leicht in seiner musik finden. ich bin neugierig, ob Ihr das ähnlich seht. mich frisst solcherart an. mächtig. empfehlungsstempel, bäng.

Samstag, Januar 11, 2014

neue töne (1372): the end


the end sind jacob stubbe østergaard (vocals, keys, drum patterns), søren søndberg (guitar), marie kiholm (vocals, percussion) und troels damgaard holm (bass). sie stammen aus kopenhagen und verstehen sich als indiepopband. ihr musikalischer ausdruck ist ein ganz besonderer. einerseits suchen sie nach vitalität, muskelstrotzender präsenz, anderseits zieren sie ihren klang mit süßlichem beiwerk. allein die synthiepower genügt als alleinstellungsmerkmal. gleichzeitig setzt der vierer auf harmoniegesänge, ein griffiges drumming, setzt hooks gezielt ein und versteht sich auf dramatische momente. mit "streetcats / the new wave" legte man im dezember eine erstlingssingle vor, die es echt in sich hat. während "streetcats" mit jean-michel jarre einstiegsmuster glänzt, mit einer dunklen gesangsstimme und stimmungsheischender gitarrentextur, setzt "the new wave" ganz auf den hymnuseffekt. der beginn noch besonnen und kontrolliert hebt dieser track schnell zu mehr an. die melodie zieht die plomben wie altes lakritz. doch die chose funktioniert in etwa so wie man auf bestimme dinge anspringt, denen man eigentlich von verstandes wegen abgeneigt sein müsste. zuckerwatte & riesenrad, ohrwürmern & simplen texten, sonnenuntergänge & alkoholische getränke. Ihr wisst, was ich meine. ich würde mich echt freuen, von dieser truppe in bälde mehr zu hören. das potential ist auf jeden fall vorhanden.

Freitag, Januar 10, 2014

eingestreut (601): thalia zedek (tour)


der februar ist gar nicht so weit, die märzenbecher auch nicht. deshalb sei an dieser stelle bereits auf die tour von thalia zedek hingewiesen. mit "six" wird sie ein aktuelles minialbum mitbringen, dass sich als tender zum 2013er werk "via" versteht. keine resteverwertung, ergänzung soll es sein. veröffentlichungsdatum ist der 25. februar (thrill jockey). meine meinung zu frau zedek kann jeder hier nachlesen, auszugsweise bildet sich das so ab: "alle blicken waren aber vorwiegend auf thalia in der front des unruhigen ensembles gerichtet. was diese frau abzog, wird man von damen ihrer generation nur selten geboten bekommen. unaufgeregt und ohne besonderen trubel um ihre rolle zu machen, stand sie dennoch der truppe mit harter hand vor. ihr gesang hatte subkutane wirkung. ein leichtes frösteln umgibt den zuhörer, das mittels schnittiger saitenakrobatik wieder abgeschlagen wird." also, nicht verpassen, hingehen, sich beschwören, sich betören lassen. auf ganz besondere weise.

Feb 28 Dortmund, Germany
Mar 04 Hamburg, Germany
Mar 05 Berlin, Germany
Mar 06 Cologne, Germany
Mar 08 Ebensee, Austria
Mar 18 Paris, France

eingestreut (600): sapphire mansions


bereits im august des letzten jahres zeigte ich mich von sapphire mansions begeistert, und das las sich so: "einen quirligen auftritt legen sie hin. nebst zerschossenem, rudimentär wirkenden sound. die orgel zelebriert ein ganz eigenes fest. der gesang schlägt aus dichtem nebel herüber. das drumming ist gepolstert. die dämpfer sind auf anschlag. selbst in den poppigen gefilden will gefälligkeit nicht einziehen. verhalltes gitarrengreifen, ein gemeinsames tun, das sich in einträglichkeit verhält wie die gruppe mönche, die gen abendmesse zieht. dem punkigen einschlag gefolgt, der garage quasi nicht entronnen, spielen sapphire mansions einen ganz eigenen stil. das leuchtende moment in harmonie, gesalzen die dicke kruste, unter der sich die vielen kleinen geheimnisse finden lassen. der erste output war eine kassette unter der betitelung "whispered in sparks", die in einer 50er auflage anfang 2012 erschien. für den oktober hat sich die brooklyner truppe nachschlag erbeten. eine 6track ausgabe wird auf vinyl erscheinen, zudem als cdr- und kassetten- variante. diese musik sollte weggehen wie geschnitten brot. es handelt sich um gebremste euphorie, um schonungslose nacktheit im fischernetz, um punk 'n' wave in vollendung. das weltschmerz verzerrte, jugendliche gesicht dichtet sich in die moderne. das wird was. felt- imitate? nö."
nun ist die ep erschienen, auf 300 stück limitiert, geriert sich eine 12" lp der besonderen art. nicht nur dass sie von jeremy jay gemastert wurde, nein, sie enthält mit sechs tracks ein gerüttelt maß an feinstem dreampop, der mittlerweile etwas ungeschlachter daherkommt. das lofi feeling wurde beibehalten, das flair um eine süffiger popnote bereichert. das dürfte Euch gefallen!
golden triangle zerbrach. jay hough tourte daraufhin mit zarjaz. doch die eigenen ambitionen wollten genauso ausgelebt werden, denn houg fand immer mehr einen persönlichen ausdruck. seinem songwriting schlossen sich matt, josh und serge an, die u.a. bei den beachniks und bei german measles aktiv waren, an und bildeten gemeinsam sapphire mansion. die neuen aufnahmen fanden auf der marlborough farm statt.
sapphire mansions -  
sapphire mansions - relic

Donnerstag, Januar 09, 2014

eingestreut (599): woods


nee nee, ich bin kein aktualitätsmonster und muss nicht jede frische nachricht in die welt posaunen. aber das, woran ich mich besonders erfreue, teile ich nun einmal gern. so denn auch die frohe kunde, dass woods ein neues album im anschlag haben. es wird "with light and with love" heißen und unter anderem nachstehenden track beinhalten: "leaves like glass". das werk erscheint am 15. april auf woodsist, logo. die tracklist, der wunderbare song inkl. jammernder orgel, verstiegener gitarre und dem rundum quengelnden gesang, watt willste mehr? ich: nichts.
tracklist: shepherd / shining / with light and with love / moving to the left / new ight / leaves like glass / twin steps / full moon / only the lonely / feather man

neue töne (1371): richard ginns


analogpath hatten wir hie und da in der mache. die musik, die das rührige, kleine japanische label veröffentlicht, ist alles andere als sensationsheischend. experimentell und mutig wären passendere vokabeln. ende november wurde eine platte zu tage gefördert, für die richard ginns verantwortlich zeichnet. mit "somewhere between here and a warm place" besteitet ginns zwar keine neuen wege, weis sich aber darauf ausgezeichnet zu bewegen. der in manchester lebende künstler lässt sich für seine klangexpeditionen von vielerlei inspirieren, natur, kunst, fotografie haben einen angemessenen stellenwert. seine aufnahmeverfahren zielen nicht nur auf das erfassen selbst produzierter klänge, sondern nutzen auch die nebengeräusche, setzen auf den zufall und die transformation des gewonnenen zu etwas gänzlich neuem. er arbeitet mit gitarre, akustischen objekten, bannt bannt deren erzeugnisse auf einem vierspur recorder und erhofft sich eine soundlandschaft, die wie aufgereihte polaroidbilder wirkt. fünf tracks enthält das werk, die sich allesamt viel zeit nehmen, damit der hörer die orte erkunden kann, zu denen er geführt wurde. cinematoskopische weiten sind das eher nicht, vielmehr traumwandlerische pfade durch vertrautes terrain. ständig beficht einen der gedanke, dass man von nun an allein weitergehen könne, weil man genau weiß, wo man sich befindet und wie es weiter gehen wird. lasst Euch ein wenig verzaubern.

Mittwoch, Januar 08, 2014

glotzt nicht so romantisch (550): wild beasts


der d. aus b. und ich, wir, wir waren die ersten wild beasts fans dieses landes. so viel zeit muss sein. was haben wir uns die frühen singles um die ohren gehauen und uns darüber gefreut, dass es wohl ein exklusives vergnügen bliebe, fan einer so einzigartig klingenden truppe zu sein. geirrt. aber gewaltig. die wild beasts bekamen ordentlich auftrieb, mehr noch rückenwind, um ihre ungeschlachte wie belebende musik, angeführt von einer stimme, die glas zum bersten bringen kann, an den mann zu bringen. mittlerweile steht das vierte album auf dem plan, die anfängliche euphorie hat sich etwas gelegt, weil die ganz hohen erwartungen nicht erfüllt wurden. als hätte man sich auf eine singleband eingeschossen. aber nichtsdestotrotz bleibt die neugier auf "present tense", das am 24.02. via domino erscheinen wird. die engländer tragen ihre ständchen selbstverständlich auch hierzulande vor, die daten dazu siehe unten.
zur einstimmung gibt es ein erstes video zu einem ersten song namens "wanderlust". die bilder wurden von nysu, einem kollektiv aus barcelona, eingefangen.

05.04.14 Köln, Gebäude 9
06.04.14 Berlin, Lido
07.04.14 Hamburg, Knust
09.04.14 München, Strøm

eingestreut (598): carcrashlander


naja, das ist vielleicht ein ding. da hatten wir im mai des vergangenen jahres wortreich das neue carcrashlander album für den august angekündigt, nun wird es aber erst mitte januar erscheinen. die vinyl- veröffentlichung auf jealous butcher und der kassetten- release auf curly cassettes lohnt sich, denn immerhin hat er es in unseren jahrescharts auf rang 36 geschafftmit sehr guten ***1/2. dass wir "a plan to tell the future" in unsere beste alben ausgabe 2014 aufnehmen werden, versteht sich von selbst. dort rangiert es nun hinter doug paisley. nichtsdestotrotz ist diese in formation eine gute gelegenheit, noch einmal auf das tolle album der portlander truppe um den uneingeschränkten frontmann cory gary aufmerksam zu machen, nebst tonalen grüßen. wer sich also bis dato noch nicht mit den treugesängen von carcrashlander, die sich gern auch im experiment vergnügen, beschäftigt hat, sollte es nun fix nachholen.
 

Dienstag, Januar 07, 2014

eingestreut (597): solander


ein driffliges drumming, flink und stolpernd, behende, manisch. dazu eine schlicht mäandernde gitarre, etwas synthieraumarbeit, hör ich ein banjo? klaviertöne. späte dichtheit. das weiche organ fredrik karlssons. das celloweben von anja linna. solander beeindrucken auch mit ihrer zweiten single "the woods are gone" zum am 31.01. erscheinenden album "monochromatic memories" (a tenderversion recording). dem track haftet ein ganz eigener zauber an. etwas verstiegen gelobtes. etwas magisch entrücktes. nicht von ungefähr gelang den schweden dieses abseitige stück. es ist teil ihrer aufarbeitung, die sich aus der tatsache ergab, dass sie während einer us tournee von einer nachricht übermannt wurden, die nicht nur verlust bedeutete, sondern wohl auch reue. vor solchem hintergrund gräbt es sich zweifelsohne tiefer, unerbittlicher.
"all opportunities" findet Ihr hier, auf den rest des albums warten wir gebannt. ach ja, die tourdaten:

10.02.2014 Greifswald, Kontorkeller
11.02.2014 Dresden, Scheune
12.02.2014 Berlin, Privatclub
13.02.2014 Würzburg, Cairo
14.02.2014 Erfurt, Franz Mehlhose
15.02.2014 München, Milla
17.02.2014 AT-Graz, Scherbe
18.02.2014 AT-Wien, Rhiz
19.02.2014 Nürnberg, MUZclub
20.02.2014 Wiesbaden, Schlachthof
21.02.2014 CH-Winterthur, Kraftfeld
22.02.2014 Freiburg, Slow C
23.02.2014 DE-Münster, Pension Schmidt

neue töne (1370): the secret sea


die israelis mausern sich, so viel kann man schon mal sagen. da kommt einiges auf uns zu. wie agil die dortige musikszene ist, erfahr ich immer wieder durch eintreffende emails, die die bands selber schreiben oder in vertretung von promoagenturen schreiben lassen. mit the secret sea stossen wir dabei auf eine sechsköpfige truppe, die sich vor allem über amit erez definiert, der in der israelischen musikszene einen namen hat. genauso wie das größte indielabel des landes anova music, auf dem die band veröffentlicht hat. diese konstanten bilden das gerüst von the secret sea, die mit dem gleichnamigen werk im november des vergangenen jahres debütierten.

ihre musik ist eine akustisch konzentrierte, lebhaft ermunterte und frei beschwingte folkvariation, die sich nicht scheut, geschickte arrangements zu vermitteln. während sich die kopfstimme des sängers den weg bahnt, schieben sich redundanzen aus synthiefahrten, keckem beat und freundlichen gitarren in den weg, die spätestens von den harmoniegesängen aufgehoben werden. jedoch weder schlaglichtern noch vorteilsheischend ist die musik. im gegenteil mausert sich jedes stück zu einer besonderheit, sei es durch perkussives verständnis, sei es durch den einsatz von streichern oder markierten gesang. manchmal erinnernd an bands the decemberists. die dichtheit, die sanftmut, das kollektive verständnis.

abschweifend ins kammerfolkloristische, manchmal artfolk, artrock anleihen mit sich führend, mit der gewissheit und der aussicht auf die großen momente, da die trommeln schlagen, die münder schäumen. die arabesken, die kontraste. ganz wunderbar, wenn das große schleifen in das spiel der akustischen gitarre kulminiert, aufhebung all der großen aufregung. sousaphone, autoharp, glockenspiel, cello, viola, violine sind die ergänzenden instrumente und zeigen die bandbreite, zeigen das potential zumindest teilweise auf. eine einladung an Euch, in eine ganz eigene welt abzutauchen.

Montag, Januar 06, 2014

neue töne (1369): tales of olde


vorzustellen ist die aus boston stammende band tales of olde, die in den vergangenen monaten den sprung vom hauskonzert auf die internationale bühne geschafft hat. nicht ganz unschuldig daran war das timberlake cover "pusher love girl", das auf youtube fleißig rotierte. davon abgesehen kann die truppe noch einiges mehr. zuächst, sie entstand aus den dringlichen eheverbindungen von lucas und evelyn cor sowie ellen und drew story, welche sich eines sommers trafen. zwei jahre später ergänzten sie das treffliche arrangement um jeff kinsey und al cleveland und hatten somit eine stammeigene rhythmusfraktion. in einer kirche bostons taf man sich in den frühen tagen 2011s und spielte, übte und lernte sich besser kennen. über zwei jahre war man bereit, am sonntag morgen hier und dort aufzutreten. später schloss sich eine tour an sowie die konzentrierte beschäftigung mit den liedern zum ersten album. in der heimatlichen szene hatte man sich nun bereits einen platz erobert, hauskonzerte und auftritte in den kleinen clubs der stadt war ein selbstverständlicher entwicklungsschritt. als vorband von the ballroom thieves stahlen sie allsbald die herzen von über 600 menschen im ausverkauften the sinclair.
mit "this place" veröffentlichten tales of olde im oktober des vergangenen jahres die erste single. ihre debüt ep soll in 2014 erscheinen, mittels einer pledge music kampagne ist man versucht sie zu finanzieren.
straffes vorwärts, abruptes innehalten, traulich fraulicher gesang, der der freundlichen stimme des anderen geschlechts zur seite steht. die melodie frönt millionen, einnehmend und unverblümt auf das herz zielend. die truppe scheint genau zu wissen, was sie will. dramaturgie ist das eine, aber die schmelzemomente sind auf den punkt und mit offenem blick in das gesicht des hörers erstellt. vielleicht zu einfach, zu gradlinig an mancher stelle, man wünschte sich etwas würze, aber wenn einem die fremde hand wärmend aufliegt, stösst man sie kaum mehr fort. lasst Euch ein stückchen von diesem sechser begleiten. die ausgewogenheit der arrangements hat einfluss auf Euren rhythmus und wird Euch sicher durch die gefährlichen wasser treiben.

Sonntag, Januar 05, 2014

eingestreut (596): hazy mountains


ich erinnere mich an shoreline, is, bei denen julian prott mitglied ist. war? ich weiß allerdings nicht, ob die truppe noch aktiv ist. dafür hat besagter herr prott was neues aufzubieten. naja, bald. im frühjahr soll das album kommen, auf dem die aktuelle single "neon velvet" zu finden sein wird. also, ein erstes ohr kann man diesem tonträger schon schenken. nun hält es julian prott mit den informationen eher karg, er schreibt in etwa: "hier ist alles, was ihr wissen müsst" und garniert das ganze mit zehn kurzen stichworten und ein paar links. ein wenig mehr zu motivation, prätention, agitation und rezeption wäre schon ganz prima gewesen. so bleibt uns vor allem der ausdruck der konserve. synthiepop, der sich dreampop artig geriert, schimmer von ambient besitzt, natürlich electronic und ein wenig shoegaze? dann hätten wir alle genrebezeichnungen untergebracht, die uns der unter hazy mountains agierende künstler darreichte.
etwas unter dem verdeck hervor krallt sich eine elektrische das melodiebündel und breitet es auf dem saumseligen feld aus. synthie und schlagwerkklopfer komplettieren alsbald das wattierte soundbild. die gemengelage funktioniert, weil sie nicht nur breiig, sondern auch anmutig klingt. zugleich hat sie die notwendige power und standhaftigkeit, um des hörers ohr zu binden. man darf gespannt sein, was das album in gänze noch zu bieten hat.
bisher sind von hazy mountains die beiden eps "gold" und "lapis lazuli" im februar bzw. mai 2012 erschienen sowie das album "breeze" im selben jahr.

Samstag, Januar 04, 2014

eingestreut (595): stanley brinks & the wave pictures


da flitzert aber davids gitarrchen extraordinär, den nonchalanten angesang des herren stanley brinks unterstreichend. aus dem background kommt tattersall auch zur stütze. gerhythmet wird zudem originell und taufrisch von der begleitkapelle, einen grower produzierend, der der single "orange juice" von the wave pictures und stanley brinks breit grinsend voransteht. eine rückseite gibt es zudem. die ist dann von the wave pictures verantwortet und hört auf "maybe i will see you again". etwas dumpfer, etwas bluesiger, nicht wenig gitarrenlastig inkls. ausschweifung des besten saitenzupfers diesseits des atlantiks, etwas dribbeliger und ausufernder. dennoch: genial. fika recordings schickt sich auch in 2014 an, ganze arbeit zu leisten. die single wird es in einer ansprechenden farbigen vinylauflage geben, verschickt wird ab dem 20. januar. beeilung! hoffentlich könnt Ihr oben die gästeliste lesen, die hat es in sich. tolle arbeit! 
ach ja, ein gemeinsames album kommt am 03. märz, hier kann man reinhören, klick.

neue töne (1368): sophie dickinson


einem livebericht zufolge ist sophie dickinson sehr vorsichtig im umgang mit ihrer 'wooden harp', sie pflegt sie mit einem tuch und säubert sie immer wieder und fundamentiert ihren matten glanz. gleichzeitig mischt sie via taperecorder und verstärker verstörende geräusche in ihre musik, so dass der zwingende harmoniewillen kaum durchsetzungskraft beweist. daraufhin angesprochen erzählt dickinson, dass sie von rockmusik und vom rauschen des fernsehers deutlich mehr beeinflusst wurde als von klassischer harfenmusik. mit "tarps" legte die junge dame ihre ersten aufnahmen auf tonträger vor. die fünf tracks wurden im labeleigenen studio aufgenommen, im whitehouse unter den fittichen von erich haygun. der bindungstreue der zwei bestechenden elemente ist es zu verdanken, dass sich auch der hörer zu fügen in der lage sieht. einer momentanen steife entronnen, entwickelt man eine form von aufmerksamkeit, die sich einem rückzug gleich auf das wesentlich konzentriert. schritt für schritt aus einer alptraumhaften situation befördernd. hell stossen die harfentöne, lichtern in dieser bedrückenden stimmung. ein flüstern, ein sphärisches wispern, ein metallenes greifen, als zögen sich die elemente zusammen, um eine einheit zu bilden, die.... ja, was? die spiegeln, was wir sind.
einatmen, ausatmen, luft holen, damit darauf die vögel gleiten. sie zwitschern und zirpen. das geistern von tönen dazwischen, natürlicher klangraum. die schwarzen sind die lautesten, die saiten halten dagegen. ein wunderliches strömen, dem man sich alsbald so willenlos hingibt. oder das rhythmische einfinden in den alltag. klassisch anmutend und doch von der gegenwart bemüht. die orte ändern sind, die momente bleiben gleich, als verschöbe sich nur der hintergrund.
eine traumwandlerwelt aus instrumentaler verformung und soundmalerei.
"tarps" erschien im september des vergangenen jahres auf whitehaus family record. wo es noch einige exemplare des stark limitierten ausdrucks gibt.

Freitag, Januar 03, 2014

neue töne (1367): kevin morby


photos by jessica pratt

wer mit kevin morby auf den ersten blick nichts anfangen kann, dem seien die bandnamen woods und the babies ins hirnstüberl gelegt, damit er sich daraus etwas bilde, was substanz hat. der junge bursche hat mit "harlem river" eine art liebesbezeugung aufgenommen, die in acht tracks fünf jahre reflektiert, die morby in new york city verbrachte. es war seine erste heimstatt außerhalb des elterlichen bezugskreises, den er mit achtzehn jahren verließ. die melancholische reise in diese adoleszente welt ist nicht frei von schmerz und unreifen bildern, nicht frei von emotion und bekanntem. doch schimmert aus ihr ein besonderer glanz. die ersten erfahrungen und gehversuche, die unbekümmertheit und naivität beim betreten der stadt. wenig später tauchen die ersten depressiven bilder auf, wenn der fluss seine arme um ihn schlingt und ihn zu fassen sucht. ein freund stirbt, während morby sich in der fremde aufhält. nichts ist und bleibt, wie es einmal war. die veränderung ist immer auch gleichbedeutend mit einsamkeit. denn zunächst gilt es, alles mit sich selbst auszumachen. was zu teilen ist, ist noch lange nicht zu teilen.
vertrautheit stellt sich her. mit dieser art des musizierens, der narration, mit der privatheit, der bewegtheit. während morbys bassspiel vielleicht nicht immer das auffälligste war, tritt er hier in den vordergrund mit persönlichkeit und einem pfund in der hand.der heißt tiefenwirkung. als würde nachhallen, was er beschreibt. die bilder sind mit widerhaken versehen und bleiben kletten gleich in des hörers eingeweiden haften. das album wirkt organisch und rund, obwohl die songs über einen zeitraum von fast sechs jahren, zwischen 2007 und 2012, entstanden. tief summt der bass, die elektrische blitzt immer wieder hell auf, das schlagwerk dröppelt scheinbar uninteressiert, während die orgel still jammert. kleine magie in diesen liedern. Ihr dürft sie entdecken.
woodsist veröffentlichte "harlem river" am 26. november.

Donnerstag, Januar 02, 2014

neue töne (1366): upcoming albums 2014

ich kopier hier mal rein, was ich letztes jahr bereits geschrieben hatte, es trifft voll und ganz auch heuer zu:
"es war ein feierlicher schwur. ich hab ihn in aller kürze gebrochen. ich wollte mir diese art der vorschau nicht mehr antun. denn sie ist sehr zeit- und nervenraubend. und dann geschah es wie von allein, dass sich die daten und die links sammelten und zusammengeführt werden wollten. ich übernehme für keinen termin, für keine namentliche nennung eine garantie. die quellen sind, so weit ich das beurteilen kann, verlässlich. aber irrtümer sind natürlich nicht ausgeschlossen. ergänzungen erbitte ich und werde sie, wenigstens gilt das für ein paar tage, hinzufügen."

hinweise auf rund 235 alben/releases inkls. ca. 50 direkter bzw indirekter hörangebote.

januar tba
solander - monochromatic memories (a tenderversion recording)
solander - all opportunities
the lowest pair - 36c (team love)

01.01.
david andree and josh mason - call, response (own)

03.01.
fire! orchestra - second exit (rune grammofon)

06.01.
september girls - cursing the sea (rough trade)

07.01.
self defense family - try me(deathwish ink.)
stephen malkmus and the jicks - wig out at jagbags (matador)
the rebel set - how to make a monster (burger)

13.01.
black dirt oak - wawayanda patent (mie)
blank realm - graassed inn (fire)
east india youth - total strife forever (stolen recordings)
his golden messenger - bad dept (reissue, paradise of bachelors)

14.01.
adrian krygowski - roam (selfrelease)
adrian krygowski - roam
broken bells - after the disco (columbia)
headshy - la belle epoque (medicina)
james vincent mcmorrow - post tropical (vagrant)
lanterns on the lake - until the colours run (bella union)
lanterns on the lake - the buffalo days
rosanne cash - the river & the thread (blue note)
sharon jones & the dap-kings - give the people what they want (daptone)
snowbird - moon (bella union)
supersuckers - get the hell (acetate)
switchfoot - fading west (atlantic)
the american professionals - we make it our business (charlie in the box music)

17.01.
abram shook - sun marquee (western vinyl)
abram shook - coastal
andreas dorau - aus der bibliothèque (bureau b)
arve henriksen - chron and cosmic creation (rune grammofon)
clickclickdecker - ich glaub dir gar nichts und irgendwie dich alles (audiolith)
doug paisley - strong feelings (no quarter)


tellavision - funnel walk (bloody hands ltd.)


the rifles - none the wiser (cooking vinyl)
thee silver mt. zion memorial orchestra - fuck off get free we pour light on everything (constellation)

20.01.
i break horses - chiaroscuro (bella union)
rebekka karijord - music for film and theatre (cargo)
sophie ellis- bextor - wanderlust (douglas valentine ltd.)

21.01.
aer - s/t (selfrelease)
against me! - transgender dysphoria blues (total treble)
alcest - shelter (prophecy prod.)
augustines - s/t (universal)
augustines - nothing to lose but your
bill callahan - have fun with god (drag city)
damien jurado - brothers and sisters of the eternal son (secretly canadian)
dog bite - tranquilizers (carpark)
hard working americans - s/t (melvin)
jack name - light show (drag city)
jack name - pure terror
jeremy jay - abandoned apartments (k records)
jeremy jay - graveyard shift
miwi la lupa - new way home (team love)
miwi la lupa - radio
mode moderne - occult delight (light organ)
mogwai - rave tapes (sub pop)
pangea - badillac (harvest)
shoko hikage - inishie no / ancient times (womens work)
shy boys - s/t (high dive)
the hidden cameras - age (evil evil)
tom brosseau - grass punks (crossbill)
tom brosseau - tami
twink - you reached for the stars (reissue, burger)
vex - sanctuary: the complete discography (sacred bones)
warpaint - s/t (rough trade)
warpaint - biggy
wild cub - youth (mom+pop)
young the giant - mind over matter (fueled by ramen)

24.01.
bohren & der club of gore - piano nights (pias)
lacrosse - are you thinking of me every minute of every day (tapete)

25.01.
st. vincent - s/t (loma vista)

27.01.
actress - ghettoville (werkdiscs)
asgeir - in the silence (one little indian)
bibio - the green ep (warp)
david crosby - croz (blue castle)
michael flower & neil campbell - wharf cat (golden lab)
transatlantic - kaleidoscope (radiant)

28.01.
big scary - not art (barsuk)
doug tuttle - s/t (trouble in mind)
dude york - dehumanize (help yourself)
drowners - s/t (frenchkiss)
dum dum girls - too true (sub pop)
eleni mandell - let's fly a kite (yep roc)
gem club - in roses (hardly art)
hospitality - trouble (merge)
jess williamson - native state (brutal honest)
jess williamson - blood song
mean creek - local loser (old flame)
morgan delt - s/t (trouble in mind)
of mice and men -  restoring force (rise)
peggy sue - choir of echoes (yep roc)
peggy sue  - idle
pontiak - innocence (thrill jockey)
quilt - held in splendor (mexican summer)
riff raff - neon icon (mad decent)
sierra - pslip (retro futurist)
sleepy sun - maui tears (dine alone)
sun glitters - scattered into light (mush)
tara jane o'neil - where shine new lights (kranky)


the autumn defense - once around  (yep roc)
the districts - s/t ep (fat possum)
the lawrence arms - metropole (epitaph)
the pack a.d. - do not engage (nettwerk)

31.01.
ja, panik - libertatia (staatsakt)
maximo park - too much information (daylighting)
nina persson - animal heart (lojinx)
suzanne vega - tales from the real of the queen of pentacles (cooking vinyl)

03.02.
andrea schroeder - where the wild oceans end (glitterhouse)
be forest - earthbeat (we were never being boring)
be forest - captured heart
breton - war room stories (believe)
mark mcguire - along the way (dead oceans)
mas ysa - worth ep (downtown)
wild moccasins - 88 92 (new west)
woodsman - s/t (selfrelease)


04.02.
+/- -jumping the tracks (teen beat)
beck - morning phase (capitol)
bombay bicycle club - so long, see you tomorrow (vagrant)
cassorla - amigos ep (selfrelease)


ceo - wonderland (mute)
colleens - wild dreams (selfrelease)
cymbals - the age of fracture (tough love)
gardens & villa - dunes (secretly canadian)
gardens & villa - bullet train
macedo - paper doll ep (selfrelease)
macedo - your skin brims
mark mcguire - along the way (dead oceans)
marissa nadler - july (sacred bones)


pat metheny unity group - kin (nonesuch)
peter ulrich - the painted caravan (market square)
snowmine - dialects (mystery buildings)
sun kil moon - benji (caldo verde)
sunn o))) and ulver - terrestrials (southern lord)
the caribbean - moon sickness (hometapes)
water liars - s/t (big legal mess)
xiu xiu - angel guts: red classroom (polyvinyl)

07.02.
aziza brahim - soutak (glitterbeat)
aziza brahim - julud
the go find - brand new love (morr music)
the go find - we run

08.02.
bhavana reddy - tangled in emotions (selfrelease)
bhavana reddy - smells like rain

10.02.
neil finn - dizzy heights (kobalt label services)
hands - the soul is quick (ecstatic)
temples - sun structures (fat possum)
temples - mesmerise

11.02.
band of horses - acoustic at the ryman (banquet)
brad mehldau & mark guiliana - mehliana: taming the dragon (nonesuch)
crosses - s/t (sumerian)
deleted scenes - lithium burn (park the van)
doug keith - pony (the village label)


fanfarlo - let's go extinct (selfrelease, new world)
helms alee - sleepwalking sailors (sargent house)


kalle mattson - someday, the moon will be gold (parliament of trees)
jessie frye - obsidian (selfrelease)


let's wrestle - s/t (fortuna pop!)
mayors of liberty - dream on (brick lane)
modern baseball - you're gonna miss it all (run for cover)
sam roberts band - lo-fantasy (paperbag)
sam roberts band - were all in
speedy ortiz - red hair ep (carpark)
soft science - detour (test pattern)
the casket girls - true love kills the fairy tale (graveface)
the casket girls - same side
the glitch mob - love death immortalitiy (glass air)
tinariwen - emmaar (anti-)
thumpers - galore (sub pop)
total slacker - slip away (black bell)

14.02.
cibo matto - hotel valentine (chimera music)
post war glamour girl - pink fur (hide and seek)

17.02.
la chiva gantiva - vivo (crammed disc)
micah p. hinson - micah p. hinson and the nothing (talitres)

18.02.
angel olsen - burn your fire for no witness (jagjaguwar)
angel olsen - forgiven / forgotten
benmont tench - you should be so lucky (blue note)
com truise - wave 1 ep (ghostly international)
dawn landes - bluebird (western vinyl)
dawn landes - love song
evan only - no matter what ep (underwater peoples)
evan only - from the stone
guided by voices - motivational jumpsuit (fire)
the hotelier - home, like no place is there (tiny engines)
lost in the trees - past life (anti-)
new bums - voices in a rented room (drag city)
no - el prado (arts & crafts)
phantogram - voices (barsuk)
pt walker - shoulders (bathing suit music)
pt walker - sirens
sam smith - nirvana (capitol)
shocking pinks - guilt mirrors(stars and letters)
shocking pinks - whats up with
solids - blame confusion (fat possum)
the jezabels - the brink (dine alone)
the ketamines - you can't serve to masters (southpaw records)
we are the in crowd - weird kids (hopeless)
william fitzsimmons - lions (nettwerk)

21.02.
the champs - down like gold (pias)

24.02.
barzin - to live alone in that long summer (monotreme)
brandt brauer frick - dj kicks (!k7)
d. charles speer and the helix - doubled exposure (thrill jockey)

25.02.
death vessel - island intervals (sub pop)
death vessel - ilsa drown
francis harris - minutes of sleep (scissor & thread)
lo-fang - blue film (4ad)
mike gordon - overstept (ato)
milagres - violent light (kill rock stars)
new madrid - sunswimmer (normaltown)
pillar point - s/t (polyvinyl)
pillar point - eyeballs
preston lovinggood -shadow songs (communicating vessels)
preston lovinggood - shipwrecked
sally seltmann - s/t (arts & crafts)
tacocat - nvm (hardly art)
thalia zedek - six (thrill jockey)
the fray - helios (epic)
the notwist - close to the glass (sub pop)
vertical scratchers - daughter of everything (merge)
withered hand - new gods (slumberland)

yellow ostrich - cosmos (barsuk)

28.02.
spain - sargent place (glitterhouse)

tba märz
babe - s/t (moshi moshi)
babe - tilt

03.03.
current 93 - i am the last of alle the field... (coptic cat)
eagulls - s/t (partisan)
imogen heap - sparks (rca)
foxes - glorious (sony music)

04.03.
anne - pulling chain (run for cover)
axxa/abraxas - s/t (captured tracks)
axxa/abraxas - i almost fell
cataldo - s/t (red pepper)
chris garneau - winter games (clouds hill)
drive-by truckers - english oceans (ato)
eternal summers - the drop beneath (kanine)
ghost beach - blonde (nettwerk)
holly golightly and the brokeoffs - all her fault (transdreamer)
linda perhacs - the soul of all natural things (asthmatic kitty)

nick waterhouse - holly (innovative leisure)
the men - tomorrow's hits (sacred bones)
trust - joyland (arts & crafts)
who made who - dreams (selfrelease)

07.03.
joan as policewoman - the classic (pias)
fenster - the pink caves (morr music)

10.03.
biblical - monsoon season (new damage)
elbow - all at once (fiction)
max cooper - human (fields)
metronomy - live letters (because music)
tensnake - glow (virgin)

11.03.
dean wareham - s/t (double feature)

14.03.
conrad schnitzler - congratulacion (reissue, bureau b)
hauschka - abandoned city (city slang)
hundreds - aftermath (sinnbus)
hundreds - beehive

18.03.
black lips - underneath the rainbow (vice)
la dispute - rooms of the house (staple)
shit robot - we got a love (dfa)
sisyphus - s/t (asthmatic kitty)
sisyphus - calm it down
tycho - awake (ghostly international)
the war on drugs - lost in the dream (secretly canadian)

24.03.
koen holtkamp - motion (thrill jockey)
the callstore - save no one (talitres)
the callstore - the letting go
simone felice - strangers (dualtone)
simone felice - molly-o

25.03.
combichrist - we love you (out of line)
jimi goodwin - odludek (heavenly)
jimi goodwin - oh whisky

28.03.
dillon - the unknown (bpitch control)

31.03.
timber timbre - hot dreams (arts & crafts)

01.04.
kaiser chiefs - education, education, education and war (ato)
band of skulls - himalayan (vagrant)

april tba
ryley walker - the west wind (tompkins square)
ryley walker - the west wind