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Montag, März 06, 2017

ein (p)fund mp3 (545)

eine frische veröffentlichung (06. märz) auf dem wunderbaren lillerne tapes ist das album "tint", das unter anderem mit dem atmosphärisch offenen und lieblich klingenden "marshmallow" dienen kann, auf tape, klar: rhucle:


am 17. märz veröffentlicht die band aus minneapolis ihr album "symmetry somewhere", darauf findet sich mathpop oder wie sollte man diese freudig geschwungenen songs nennen, zu denen sich auch "curtain call" addiert, nehmt dieses selfrelease auf: tabah:


das duo aus joseph und jenny andreotti ging am 03. märz mit dem album "who cares about tomorrow" erstmals an die musikinteressierte öffentlichkeit, das in bakersfield beheimatete paar orientierte sich nicht nur mit dem bandnamen an vorbild kate bush: fawns of love:


der vierer aus manchester sucht einen formidablen sound, lugen hier die wild beasts um die ecke, egal, die neue single hört auf "graffiti" und wurde am 03. märz via heist or hit herausgebracht, viel freude mit: dantevilles:


deutlich artifizieller geht es hier zu, natürlich, möchte man ausrufen, nichts anderes ist man gewohnt, am 05. mai wird "halo" auf crammed discs erscheinen und "cosoco" ist ein erster erstaunlicher wurf daraus: juana molina:


befreit klingt die neue single der band aus melbourne, sie gehört auf das album "cartoons", mit dem man aber erst etwas später im jahr 2017 rechnen sollte, bis dahin begleiten wir die deaf ambitions rekruten aber auch: hollow everdaze:

Dienstag, Mai 03, 2016

eingestreut (929): baby birds don't drink milk


in einer (p)fund mp3 ausgabe hatten wir im januar bereits auf die veröffentlichung von "burritos" verwiesen. nun sei dem vierten release der band baby birds don't drink milk genüge getan, in dem wir noch einmal in aller gebotenen kürze auf den würzigen acht tracker der band aus kansas eingehen. diese klingt wie woods hinter milchglas. ständig auf echo zwingt man sich leiernde gitarren, pulverisierten, mehrstimmigen gesang rein, nebst hymnischer melodien und verklausulierten arrangements. dass das nicht in die hose geht, ist nicht nur eine frage von glück oder zufall. hier wurde etwas zum prinzip erhoben, was vor allem der kontrolle bedarf. jugendliche unbedarftheit, die kanalisiert werden will. fast schon an der schnittstelle zum experiment schält sich aus einer vielzahl von strukturellen verwerfungen so etwas wie eine harmonie, die ein beat durch die gemengelage zu boxen scheint. an den rändern bilden sich plagueablagerungen, so dass der durchlass aufs engste zugeschnitten wurde. hindurch presst sich das elaborat einer erstaunlichen kollektivleistung. wenn es den begriff romantische disharmonie noch nicht gibt, möchte ich ihn hiermit erfunden haben, gebe aber gleichzeitig an baby birds don't drink milk ab.
"burritos" ist anfang märz via lillerne tapes bzw. fire talk records auf kassette erschienen.