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Dienstag, Mai 03, 2016

eingestreut (929): baby birds don't drink milk


in einer (p)fund mp3 ausgabe hatten wir im januar bereits auf die veröffentlichung von "burritos" verwiesen. nun sei dem vierten release der band baby birds don't drink milk genüge getan, in dem wir noch einmal in aller gebotenen kürze auf den würzigen acht tracker der band aus kansas eingehen. diese klingt wie woods hinter milchglas. ständig auf echo zwingt man sich leiernde gitarren, pulverisierten, mehrstimmigen gesang rein, nebst hymnischer melodien und verklausulierten arrangements. dass das nicht in die hose geht, ist nicht nur eine frage von glück oder zufall. hier wurde etwas zum prinzip erhoben, was vor allem der kontrolle bedarf. jugendliche unbedarftheit, die kanalisiert werden will. fast schon an der schnittstelle zum experiment schält sich aus einer vielzahl von strukturellen verwerfungen so etwas wie eine harmonie, die ein beat durch die gemengelage zu boxen scheint. an den rändern bilden sich plagueablagerungen, so dass der durchlass aufs engste zugeschnitten wurde. hindurch presst sich das elaborat einer erstaunlichen kollektivleistung. wenn es den begriff romantische disharmonie noch nicht gibt, möchte ich ihn hiermit erfunden haben, gebe aber gleichzeitig an baby birds don't drink milk ab.
"burritos" ist anfang märz via lillerne tapes bzw. fire talk records auf kassette erschienen.

Sonntag, Januar 10, 2016

ein (p)fund mp3 (519)

wir hatten auf sein solodebüt bereits mit einem track hingewiesen, nun darf man den opener von "mowing" (19. februar auf suicide squeeze records) vorstellen, der protagonist ist ansonsten den kundigen mit cotton jones bekannt: michael nau:


mit dem songtitel landet man garantiert in den hitparaden in dieser vom schweigen beraubten zeit, das dazugehörige album "life of pause" erscheint am 19. februar via bella union und ist bereits in aller munde: wild nothing:


"burritos" heißt der zweitling der kapelle, der der nachfolger zum letztjährigen erfolg sein wird, nach unendlichem touren wird am 04. märz auf fire talk / lillerne veröffentlicht, mit "don't wanna fall in love" ein erstes auf die ohren: baby birds don't drink milk:


der dreier aus san francisco bietet bauchpinselnden powerpop, wie man ihn seit den mittachtzigern vielleicht gar nicht mehr hören wollte, der nachfolgende track ist ein vorgeschmack auf die "silent revolution" ep, die ende januar auf randm records erscheint: scary little friends:


es ist nur ein erster ausschnitt aus dem märz release "under summer", der in europa via big scary monsters, in den staaten über burn toast vinyl vertrieben wird, die briten, seit ca. 2001 am start, lassen erneut aufhorchen: yndi halda:


der aus illinois stammende songwriter präsentiert "johnny" als appetizer auf das kommende solodebüt, das selbstbetitelte werk wird am 05. februar als selfrelease erscheinen: dan hubbard: