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Montag, Januar 11, 2021

glotzt nicht so romantisch: the weather station / matt sweeney & bonnie ‚prince' billy / masha qrella

"atlantic" stammt von the weather stations neuem album "ignorance", welches am 05. februar erscheinen wird, der matt sweeney & bonnie 'prince' billy track wurde bereits ende november letzten jahres veröffentlicht (drag city, palace records), und schließlich ein vorgeschmack auf das neue album von masha qrella "woanders", das im februar auf staatsakt erscheint: 

Montag, Februar 08, 2016

ein (p)fund mp3 (522)

miles kane hatte in diese band investiert, bevor sie sich zu the rascals bzw. the last shadow puppets splittete, das bis eben unveröffentlichte debüt wird via deltasonic anfang april veröffentlicht, reinhören mit: the little flames:


das ostlondoner poptrio ist auf furore aus, ihr diffiziler vortrag macht staunen und setzt einiges voraus, die debütsingle "haircut" weist auf die namensgleiche debüt ep hin, die am 08. april erscheinen wird: playing house:


smooth kommt uns dieses duo aus brisbane, wo sich die jugendfreunde liam und robert fanden, ihre debütsingle "future" trägt auch hier den verweis auf die debüt ep in sich, diese wird im juli via nine lexham erscheinen: arpier:


aus jena stammt dieser junge musiker, der sich naturalistisch gibt, nicht nur bezüglich seines monikers, sondern auch in seinen elektronischen welten, mit "nothing is true" dürfen wir einen frischen track vorstellen und sind gespannt auf mehr: wurzelholz:


einfach, aber auf den punkt, die beiden schwestern holly und coco chant treffen, in harmonie und taktung, ihre erste single bringt uns das wundervolle "sunshine", auf der flip ein artic monkeys cover, neugierig?, ab 25. märz via sunday best zu haben: xylaroo:


aus frankreich stammt diese truppe, die mit songtiteln hausieren geht, die ihre wirkung nicht verfehlen, das kommende album hört dann auf "confusion moderne" und wurde in los angeles aufgenommen, erscheinen wird es bei la souterraine bzw. auf xemu records: detectiv:


damien jurado / the weather station
20.04. berlin, columbia theater
21.04. hamburg, uebel & gefährlich
28.04. köln, stadtgarten

Samstag, Dezember 19, 2015

zu gehör getragen (199)

joanna newsom – divers (2015)
> die nachdrückliche kraft des musikalischen ausdrucks (auch dank hervorragender mit- künstler) korrespondiert erstaunlich mit dem kicken gesang newsoms, die auch auf ihrem vierten longplayer einen unfassbaren reichtum in den dialog einbringt, 4-4,5/5
 
björn kleinhenz – ursa minor (2015)
> auch im bandornat empfielt sich der deutsch-schwede als gefühliger erzähler, die streicherarrangements höhlen eher aus, als dass sie überkleistern würden, so bleibt große kunst stets sichtbar und taugt für nachhaltige konzepte, 3,5-4/5
 
the weather station – loyalty (2015)
> eine zeitlose schönheit, deren dünnhäutigkeit und emotionale tiefe anfasst, der mut zur offenbarung und die bedeutungsvollen texte machen staunen, damit rückt lindeman ganz nach an ihr männliches pendant bill callahan, 4-4,5/5
 
phil cook – southland mission (2015)
> aufgeräumteres, befreienderes findest du in diesem jahr nicht, das zweite soloalbum des amerikaners zeigt auf, dass er zu sich, dass er eine heimat gefunden hat, irgendwo zwischen tradition und moderne, stark, 4/5

Montag, Oktober 26, 2015

eingestreut (881): steve lambke


schöne aussichten! endlich gibt es wieder neues auf you've changed records zu bestaunen. noch befinden wir uns in der preorder zone, doch bald wird das neue steve lambke album zur verfügung stehen. mit "days of heaven" legt das constantines mitglied nach, die veröffentlichung ist auf den 30. oktober festgeschrieben. mit dem titelsong bekommen wir eine ahnung von dem, was auf uns zukommen wird. es ist eine verhaltene nummer inmitten eines wenig zärtlichen gevierts. denn es wird die e-gitarre angestossen, das drumming dräut aus dem hintergrund und lambkes angeschlagene stimme ist alles andere als ein zartes organ. und doch wird alles in der schwebe gehalten, wird geflüstert, denn angesagt, wird sich sparsam voran genotet, ton für ton, im nachhall verklingt manches, anderes wird vor dem verschwinden noch einmal neu belebt. wenn sich tamara lindemans traulicher gesang beiordnet, wird der letzte verstanden haben, dass es hier nur um liebe, um ganz tiefes gefühl gehen kann. zur unterstützung wurden zudem der labelchef baby eagle, ian kehoe von marine dreams und richard laviolette, mika posen und darcy hancock herangezogen.


Sonntag, Juli 26, 2015

eingestreut (831): the weather station (tour, präsentation)


endlich wieder auf unseren bühnen! das neue album "loyalty" muss schließlich auch uns dargebracht werden, wie wir das begrüßen!

"ich bin hin und weg von diesem jungen menschen namens tamara lindeman. die stimme, die ausdruckskraft, das weise und unscheinbar schillernde, transparente wesen."

da grinsen uns gleich die zitate älterer berichte an, die wir über tamara lindeman schon zu schreiben wussten.

"vielleicht ist es auch nur ein ding der zeit, dass man parallelen im vertrauten folk zu suchen pflegt. ich höre joni mitchell. der erzählende anstrich, die muntere beweglichkeit der stimme, das fröhlich forcierte picking. das warme timbre, die lichten höhen, lindeman hat alles, was mich schwindeln macht. dazu das raue und statische moment der über die zeiten geretteten folklore. die gewänder können verschieden sein, solo, mit bandkollegen, am ende bleibt etwas zeitlos schönes."

noch im frühjahr wiesen wir auf den neuesten release hin und ergänzen diese anzeige um einen ausschnitt daraus:
"am 12. mai veröffentlicht paradise of bachelors das neue the weather station album. es heißt "loyalty", wozu die künstlerin schreibt: "the record was called loyalty from the beginning—it was the first decision i made about it. it’s a word you usually see written in copperplate script, a virtue: LOYALTY. but the songs don’t treat it that way, just as a thing to unpack. it’s a force that you have to reckon with: loyalty to the dream, to the “work,” to the mythical idea of “you” that somebody thought they saw. it can be a weakness as much as a strength; it can keep you from the reality of your own life, your own self." einen ersten track dürfen wir bestaunen. launig wie die gitarre flitzt, belebend der beat, fast schon etwas fahriges im spiel, flächig der sound, dazu diese gesangsstimme."

nachfolgend die konzertdaten für deutschland sowie zwei beispieltracks aus dem jüngsten werk. kommet zuhauf!

04.09.2015 München, Hauskonzerte.com
05.09.2015 Dresden, Sound of Bronkow Festival
10.09.2015 Berlin, Privatclub
11.09.2015 Hamburg, Aalhaus

Mittwoch, Juli 08, 2015

neue töne (1552): vorschau sound of bronkow festival, teil 2


wir hatten im mai bereits anlauf genommen, um auf das diesjährige sound of bronkow festival hinzuweisen. enthalten waren alle notwendigen informationen in bezug auf den ticketerwerb und natürlich ein erster blick auf das ausgewählte programm. so waren aus der künstlerschar folgende namen zu vermelden: erdmöbel (d), lambert (d), lemur (d), lloyd williams (uk), new partner (s), novemberdecember (dk), the gentle lurch (d), the moonband (d), vögel die erde essen (d).
dass das noch nicht alles war, was vom 04. - 06. september in dresden anzutreten gewillt sein wird, dessen wurden wir erst jüngst gewahr: die neuigkeiten sind also noch recht frisch. mit am start sind dann auch leaf erikson (ex-flashguns), wolfgang müller & band, the weather station, lúisa, daniel knox, lilly among clouds und the new spring.

einige pretiosen haben wir mal rausgepickt und mit einigen zeilen garniert, die uns bereits vor einiger zeit eingefallen sind. am ende sind sie ja doch brandaktuell.


daniel knox: "das wohlsortierte portfolio von la société expéditionnaire erhält ergänzung. u.a. stösst in den kreis außergewöhnlicher musiker der chicagoan daniel knox vor. noch im frühjahr wird er sich mit einem album hervortun, "evryman for himself" wird es heißen und uns ganz sicher angehen mit seinem kraftvollen pianoanschlag und diesem fast unvergleichlichen gesang, der knox eigen ist. die beherrschung des klaviers war ein reiner willensprozess. so begab er sich jeden tag in den grand ballroom des hilton towers und übte am dortigen schwergewicht. zusätzlich nahm er einen job als vorführer im historischen music box theatre an, so konnte er an dessen großer orgel spielen." (02/11)
"ein überaus spannendes album erwartet uns mitte januar mit dem selbstbetitelten werk von daniel knox. es wird sein drittes album sein, welches am 20. des ersten monats 2015 auf carrot top records erscheinen wird. dabei ist nicht nur die stimme knox', die zwischen scott walker und harry nilsson changiert, hervorhebenswert, nicht nur die songs, welche von seiner kindheit in springfield inspiriert sind, sondern auch die partner, die sich anschlossen, siehe brett sparks (the handsome family) und thor harris." (12/14)


the weather station: "irre, irre, irre. ich bin hin und weg von diesem jungen menschen namens tamara lindeman. die stimme, die ausdruckskraft, das weise und unscheinbar schillernde, transparente wesen." (07/11) "am 12. mai veröffentlicht paradise of bachelors das neue the weather station album. es heißt "loyalty", wozu die künstlerin schreibt: "the record was called loyalty from the beginning—it was the first decision i made about it. it’s a word you usually see written in copperplate script, a virtue: LOYALTY. but the songs don’t treat it that way, just as a thing to unpack. it’s a force that you have to reckon with: loyalty to the dream, to the “work,” to the mythical idea of “you” that somebody thought they saw. it can be a weakness as much as a strength; it can keep you from the reality of your own life, your own self." einen ersten track dürfen wir bestaunen. launig wie die gitarre flitzt, belebend der beat, fast schon etwas fahriges im spiel, flächig der sound, dazu diese gesangsstimme..." (02/15)


the gentle lurch: "in der musik von the gentle lurch findet sich eine passion zur ergründung von mauervorsprüngen und hinterhofschönheiten, zum deatil, findet sich eine vernunft zur machbarkeit und zugleich ein hang zur koketterie, doch den absprung zu (ver-) suchen, finden sich mehr transparente als diffus wirkende momente, für klarheit zahlt man in der regel einen angemessenen preis, findet sich harmonie, die nicht in den clinch will, findet sich mehr. es ist ein karges, wenngleich statisch mit achtsamkeit ausgestattetes gerüst, das die feinen songlinien begleitet. gegründet auf feinstem gespür für momente, für stimmungen. hier kann losgelassen werden, ohne dass man sich der spuren vergewissern müsste. brotkrumen säumen den weg." (10/14)


the moonband: "in wärmender erinnerung bleiben bereits ältere songs wie "photosynthesis", joänne" oder "the temptation of superman", die mit weicher wucht an den mann gebracht wurden. immer wieder brauste der eine oder andere nach zögerlich sachtem beginn auf, wie man eben aufbraust, wenn man aus einem kleinen schlagzeuggeviert tritt, wenn gitarre und mandoline schwung holen und vielfachstimmen die flügel bilden. wer mitsingen wollte, sang, wer tanzen wollte, tanzte und wer still in sich versunken geniessen wollte, genoss. von beseelten gesichtern zu erzählen, klänge romantisierend? vielleicht." (06/14)

und das war noch längst nicht alles! ein paar namen werden noch fallen. außergewöhnliche, überraschende! haltet still, wartet ab, deckt Euch in der zwischenzeit mit tickets ein.

Montag, April 13, 2015

ein (p)fund mp3 (497), teil 2

ein reissue einer ursprünglich privaten pressung, das nun das countryrock meisterwerk des mechanikers, marines und garagenbandanführers auch für die breite öffentlichkeit zugänglich macht, "crossroads" wird ende mai auf paradise of bachelors veröffentlicht und zeigt den frühen black flag mann von einer besonderen seite: kenny knight:


nochmals bachelors of paradise, dass sich dieses album durchsetzen wird, ob nun nur in den herzen der hörer oder aber auch in etlichen bestenlisten des jahres, sei mir wurst, nicht aber, dass tamara lindemans "loyality" nicht wahrgenommen würde, ein neuer track aus dem am 12. mai erscheinenden album: the weather station:


die londoner band hat bereits am 16. märz ihr debütalbum "sir vices" herausgeschossen, talons und let's wrestle mitstreiter halfen bei einer platte, die zwischen the modern lovers und the stones roses changiert, mehr als einen versuch ist beispielsweise "going down with a hi" wert: charles howl:


mit "heydays" wird das zweite album der band aus ohio angekündigt, es wird am 18. mai via wichita recordings erscheinen, für die es die erste veröffentlichung mit dem seit 2010 bestehenden vierer sein wird, mit an bord natürlich jayson gerycz (cloud nothings) als gründungsmitglied, eine note mit: total babes:

Freitag, Februar 20, 2015

eingestreut (780): the weather station


"ich bin hin und weg von diesem jungen menschen namens tamara lindeman. die stimme, die ausdruckskraft, das weise und unscheinbar schillernde, transparente wesen."

"vielleicht ist es auch nur ein ding der zeit, dass man parallelen im vertrauten folk zu suchen pflegt. ich höre joni mitchell. der erzählende anstrich, die muntere beweglichkeit der stimme, das fröhlich forcierte picking. das warme timbre, die lichten höhen, lindeman hat alles, was mich schwindeln macht. dazu das raue und statische moment der über die zeiten geretteten folklore. die gewänder können verschieden sein, solo, mit bandkollegen, am ende bleibt etwas zeitlos schönes."

am 12. mai veröffentlicht paradise of bachelors das neue the weather station album. es heißt "loyalty", wozu die künstlerin schreibt: "the record was called loyalty from the beginning—it was the first decision i made about it. it’s a word you usually see written in copperplate script, a virtue: LOYALTY. but the songs don’t treat it that way, just as a thing to unpack. it’s a force that you have to reckon with: loyalty to the dream, to the “work,” to the mythical idea of “you” that somebody thought they saw. it can be a weakness as much as a strength; it can keep you from the reality of your own life, your own self." 
einen ersten track dürfen wir bestaunen. launig wie die gitarre flitzt, belebend der beat, fast schon etwas fahriges im spiel, flächig der sound, dazu diese gesangsstimme.

Mittwoch, Oktober 08, 2014

eingestreut (713): the weather station


eine schöne überraschung, und Ihr werdet Euch nicht wundern, dass ich mich freue, wenn Ihr die nachfolgenden zeilen zu the weather station auch nur überfliegt. geschrieben im jahres des herrn 2011:
"irre, irre, irre. ich bin hin und weg von diesem jungen menschen namens tamara lindeman. die stimme, die ausdruckskraft, das weise und unscheinbar schillernde, transparente wesen. ich hätte es früher kennen können, denn mit "the line" hat tamara im bandoutfit the weather station 2009 ein erstes album eingespielt. das echo auf den kargen appalachen folk war gemeinhin wohl. das sollte sich auch zukünftig nicht ändern, nämlich wenn im august auf you've changed records der zweitling erscheinen wird. "all of it was mine" kommt am 16. des sonnenmonats im labeltypischen gewand. wenn the weather station gern mit bon iver verglichen wird, dann wollte ich dem vielmehr hinzufügen. natürlich ist die art und weise eine ähnliche, wie man sich dem lied an sich nähert, seine essenz freizulegen sucht. aber vielleicht ist es auch nur ein ding der zeit, dass man parallelen im vertrauten folk zu suchen pflegt. ich höre joni mitchell. der erzählende anstrich, die muntere beweglichkeit der stimme, das fröhlich forcierte picking. das warme timbre, die lichten höhen, lindeman hat alles, was mich schwindeln macht. dazu das raue und statische moment der über die zeiten geretteten folklore. die gewänder können verschieden sein, solo, mit bandkollegen, am ende bleibt etwas zeitlos schönes. das neue album zierte sich jedoch etwas. gelang auf dem ersten alles irgendwie spielerisch, verdichtete sich wie von selbst, wollten die neuen lieder nicht sofort in szene gesetzt werden. vielleicht wollte tamara aber auch zu viel. erst mit der hilfe von daniel romano gelang es, das wesentliche frei zu spielen, die erwartungen abzulegen und neue hoffnungen zu hegen. erst als sich lindeman vom druck und den persönlichen ambitionen befreit hatte, liefen auch die aufnahmen. also, bitte, probieren!"
"what am i going to do with everything i know" ist eine sechs lieder umfassende sammlung, die am 14. oktober auf you've changed records erscheinen wird. mit am start sind daniel romano, aber auch die cook brüder phil und brad, was allein schon fantastisch wäre, dazu carleight aikens, felicity williams und andere mehr.