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Montag, November 11, 2013

ein (p)fund mp3 (458), teil 2

ernest jenning record co. veröffentlicht mitte dezember das longplayer debüt des chapel hill trios aus hunter simpson (guitar and vocals), christopher lauderdale (drums and vocals) and jose boyer (bass and vocals), welches im letzten jahr mit einer ersten ep an den start ging, wetten, dass es Euch gefällt?: daytona:


am 19. november erscheint "forever young" auf to lose la track records, die zweite single "broken" des dreiers aus new york city steht nun zur verfügung und wird kurzerhand weitergereicht, viel spaß mit: tiger! shit! tiger! tiger!:


das duo besteht aus jesse barnes und yvonne ambrée und stellt die erste single "vermona" aus ihrer ep "lionize" vor, der track bezieht sich auf die ddr firma gleichen namens, welche bewandtnis es damit auf sich hat, findet Ihr heraus: take berlin:


auf analogpath bereitet man gerade einen sehr feinen release vor, ein fünf tracks umfassendes werk des britischen ambient- und minimal- musikers wird es wohl, in das wir bereits hinein hören dürfen: richard ginns:


lieber popfan, spricht uns das wunderbare label matinée recordings an und lädt deutlich vor dem eigentlichen releasetermin zum dritten album "some like it pop" der glasgower band ein: bubblegum lemonade:


quentin tarantino hat seine, dege leggs musik bereits in filmen verwendet, mit "how to kill a horse" wendet sich der in louisiana beheimatete wieder direkt an uns, das album erschien am 05. november auf golarwash labs and records: brother dege:

Dienstag, September 24, 2013

neue töne (1336): daytona


neben den freundlichen hinweisen gibt es manchmal auch die spitzen. thematisch bezogen auf das design dieses blogs. wirklich gedanken dazu mach ich mir tatsächlich selten. vielleicht auch einfach nur in der hoffnung, dass der inhalt ausreichend zieht. anscheinend reicht dies aber nicht aus, der ruf nach form wird hie und da lauter. leider fügt sich in die forderung kaum eine idee, so dass ich nirgends ablesen kann, was mir hilfestellung böte. nur zur klarstellung: hin zu einer art magazincharakter wird mich auch der freundlichste bittsteller nicht bewegen können. es wird der klassische blog mit seiner tagebuchfunktion erhalten bleiben. aber gegen ein paar gestalterische vorschläge habe ich überhaupt nichts.

dass form und inhalt korrespondieren müssen, wissen auch daytona. ob sie es hinbekommen haben, könnt Ihr zumindest mit nachfolgendem track zu entsprechendem artwork, siehe hörner, die in den himmel stechen inkl. schriftzug, überprüfen. "the road" ist der erste hinweis auf das debütalbum, welches am 19. november via ernest jenning record co. erscheinen wird. in einer früheren auseinandersetzung mit dem trio schrieben wir übrigens: "die verspieltheit, die träumerische note, das vortrefflich arrangierte, die jauchzenden harmonien unter den lasziven wie trügerischen schleiern, daytona lassen die zügel nicht durchgehen und offenbaren sich doch als munter musizierendes kollektiv. hunter simpson an der gitarre (von den wild yaks), jose boyer am bass (von den harlems) und christopher lauderdale an den drums stammen aus brooklyn und lassen ihre popkreation lustvoll streben, himmelwärts aussteuern, jedoch nie erreichen. gut, denn sie überschlüge sich. die gesänge sind breit gezogenes grimassieren, die gitarren schrubben sich die soundwelten clean, das drumming ist polternd und brüderlich, die rhythmik vortrefflich schnalzig. "storm so long" heißt die erste ep, die bereits seit märz im netz kursiert. eine weitere promooffensive haben die jungs allemal verdient. irgendwo zwischen vampire weekend und mgmt. nur schöner."

aufgenommen wurde das selbstbetitelte album in north carolina unter aktiver mithilfe von ari picker (lost in the trees), schließlich gemixt von matt boynton, der auch schon für mgmt oder hospitality verantwortlich zeichnete. "the road" schlenkert zwischen pophymne und halbseidener darbietung, so als würde gleich ein grinseclown um die ecke schauen und die aufnahme buchstäblich in frage stellen. kunst muss sich doch immer wieder kurz vorm ins gegenteil umschlagen selbst am schlawittchen packen. recht so, daytona!