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Donnerstag, Juli 23, 2015

ein (p)fund mp3 (506), teil 2

da könnte man zunächst auch erst einmal ein paar jahrzehnte zurückschauen, machen wir nicht, wir schauen nach vorn, es wird am 21. august ein neues album (tapete) erscheinen, daraus gibt es ein schönes "intact and smiling": john howard and the night mail:


der track "way too much" hat schon ordentlich die runde gemacht, schließlich weist er bereits auf das fünfte album der band hin, "v" wird am 02. oktober auf ghost ramp veröffentlicht, die single schicken wir nun aber auch noch rum: wavves:


gerne senden wir hier noch einen gruß aus transylvanien ab, die dazugehörige band hatte bereits mit ihrer debütsingle "instant drama" ordentlich aufmerksam gemacht, nun setzen sie mit "dazzler" zweifelsfrei nach: the noise:


das duo, welches mittlerweile verheiratet ist, bringt heuer das neue album heraus, nachfolger vom 2013er "secret angels", "what was life?" haben johnny goss und ola hungerford es genannt, ein ausschnitt: cock and swan:


im august wird "hide before dinner" auf blackest ever black erscheinen, "tantrum time" ist ein erster, spannender appetithappen daraus, verantwortlich zeichnen carla dal forno (tarcar), samuel karmel und tarquin manek (tarcar, lst): f ingers:


der letzte hinweis gilt einer schwedischen sängerin, die ihr album "water became wild" sowohl auf volkoren als auch auf time releases sound herausbringt, auf letzterem in der gewohnt außergewöhnlichen weise: sara forslund:

Samstag, Januar 03, 2015

neue töne (1476): masaya kato


der erste release 2015 auf time released sound gebührt einer ganz besonderen veröffentlichung, nämlich einem kalender. dass auch musik teil dieses projekts ist, versteht sich von selbst. dazu gleich mehr. zunächst handelt es sich um einen in 65-facher ausfertigung erstellten kalender, deutlich in japanischem stil gehalten, wobei er sechs kalenderblätter enthält, jeweils eines mit zwei monaten versehen. darauf zu entdecken sind exklusive fotos der warschauer künstlerin irina urumova. das feine papier wertet das gewerk zusätzlich auf, welches man sich natürlich auch an die wand heften, hängen kann. anbei befindet sich eine cd (die normale version gibt es in einer 150 stück limitierten version im digipack), die in einem umschlag steckt, welcher aus einer seite eines antiken japanischen buchs mit blumenzeichnen gefertigt ist. gepresste gingkoblätter vollenden das zauberwerk.

mit dem frühen januar kann man also zum durchs jahr begleitenden kalendarium auch musik des japanischen komponisten masaya kato erwerben, die den titel "traces of voices" trägt. laut label handelt es sich um "[...] piano based ambiances, with its obscure samplings, field recordings, and overall japanesesque tones, are the perfect accompaniment to these long, relaxing mid winter evenings!" das muss man nach bewertung zweier appetithappen ohne weiteres unterstreichen. allerding sind es nicht nur geruhsame, kontemplative sounds, die uns da entgegen strömen, durchaus unterhaltsam ist es, fast schon narrativen charakter trägt mancher abschnitt. und wollte man es weiter spinnen, trügen die klangstrukturen gar cinematoskopische texturen in sich, in denen die gedanken achterbahn fahren dürfen (ohne looping, weniger gefahrvoll). probierts!