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Mittwoch, Juli 27, 2016

glotzt nicht so romantisch (703): luke roberts


wir dürfen heute noch einen nachlegen. einen, der ähnlich (simpel resp. einfach) zu herzen geht. die zeiten sind so, und es ist wahrlich nicht an mir dies auszuführen, dass das harmoniebedürfnis befriedigt sein will, dass die schlachtfelder, die nöte befriedet sein wollen. da kommt luke roberts grad richtig. gemeinsam mit kurt vile legt er uns "silver chains" zu füssen. der track stammt vom neuen album des in nashville beheimateten singer/songwriters. "sunlit criss" wird am 14. oktober via thrill jockey erscheinen.

Samstag, Mai 11, 2013

zu gehör getragen (171)

tunabunny – genius fatigue (2013) 
> initialzündendes powerpopwerk des vierers aus athens, das gerissen züngelt und sich zugleich mädchenhaft ziert, garage und punk inklusive, 4/5

bingo trappers – sister planet (2013) 
> alles ohne blender und aufreger. etwas echo, etwas hall, damit die luft um diese klänge leicht ins wabern gerät. tanzende moleküle, 4/5

kurt vile – wakin on a pretty daze (2013) 
> nimmt den letztjährig gesponnenen faden auf, der leider etwas ausgedünnt und blassfarben scheint, ausgesprochen entspannt, 3,5/5

bonnie “prince” billy & marquis de tren - solemns (2013) 
> ein kleinod, bemustert mit drei ungeschliffenen kompositionen, die sich angesichts der meisterschaft der protagonisten zurücklehnen dürfen, 4/5