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Mittwoch, November 05, 2014

ein (p)fund mp3 (484), teil 2

starten wir mit einer melbourner band, die einen etwas aus der zeitgefallenen namen trägt, deren sound, hier eine frische single, die auf eine im nächsten jahr erscheinende ep hinweist, alles andere als altbacken klingt: the trotskies:


bei nachfolgender kapelle handelt es sich um eine alt. country band aus new york, die am 20. november eine neue single veröffentlichen wird, unter "thursday girl" firmierend, trägt sie auf der flip ein wipers- cover: butchers blind:


die vermählung der bands golden kanine und grant creon passierte vor allem zwischen linus lindvall und mattias larsson, so dass unter neuem moniker ein debütalbum anvisiert wird, es erscheint am 16.01.,vorbereitung auf: cub & wolf:


es ist der erste neue track ("what a dream i had") von der kommenden langspielplatte namens: "a swirling fire burning through the rye", es ist das zweite album der san franciscoians und wurde von sonny smith (!) produziert: cool ghouls:


"outside things" wird auch seine debüt ep heißen, sie erscheint am 12. november (via outset), der titeltrack des briten darf sogleich bestaunt werden: charlie cunningham:

Montag, August 05, 2013

eingestreut (542): butchers blind


das ist einfach einträgliche musik im sinne von zu herzen gehend, im sinne von schnell einen weg in den gehörgang findend, im sinne von dort auch verbleibend. butchers blind sind ein vierer aus nyc, der sich ganz dem alt. country verschrieben hat und ihn in all seinen facetten aufzuzeigen weiß. insbesondere die gemächliche gangart gefällt mir besonders. da können die gitarren noch so aufgerissen werden, nicht umsonst gibt es die the holdy steady vergleiche, der beat ist entschleunigt und lässt keinen galopp zu. der bass ist streng formatiert, die sechssaiter straff, die perkussive note auf den punkt, es fügt sich ein wandlungsfähiges organ hinzu. sänger pete mancini beherrscht den sorgsamen reigen genauso wie den aufschrei, das hymnische vergnügen wie die rockistische geste. wer sich wie diese jungs auch das gitarrensolo nicht verkneifen kann ist auf dem richtigen weg eine ganz eigene wesenheit zu (er-) finden. mit "destination blues" steht am 31. august ein neuer longplayer an, auf den es sich dank "burn up bright" hervorragend einstimmen lässt. whiskeytown und uncle tupelo lassen grüßen. seit 2009 gibt es von den jungs auf die ohren, die zukunft steht ihnen offen.