Dienstag, Januar 09, 2007
Howling Bells - Howling Bells (2006)
Montag, Januar 08, 2007
zu gehör getragen (25)
doc watson - - the best of doc watson 1964 - 1968 (1999)
> feinster bluegrass, gospel, country, 4/5
various artists - rounder banjo (1987)
> das beste, was das label an banjopickern zu bieten hat, 3,5/5
> feinster bluegrass, gospel, country, 4/5
various artists - rounder banjo (1987)
> das beste, was das label an banjopickern zu bieten hat, 3,5/5
Sonntag, Januar 07, 2007
Sting - Songs From The Labyrinth (2006)
Samstag, Januar 06, 2007
neue töne (1)
windermere kommen aus dänemark. "no one wins" ist ihr zweites full length album. "dark, noisy, beautiful, catchy, atmospheric and at times depressive". die dänen selbst bejubeln das teil nicht wirklich doll, aber die diversen blogger nehmen titel oder gar das gesamte album gern in ihre noch frischen jahrescharts auf. shoegazer ist wohl das passende genre und vergleiche werden angestellt mit dredg, mew und explosion in the sky, denen ich mich auch mal widmen wollte.
vom vorgänger: trailer park (mp3)
Donnerstag, Januar 04, 2007
zu gehör getragen (24)
ed harcourt - the beautiful lie (2006)
> mehr als 50% schwache songs sorgen dafür, dass ich zukünftig recht selten nach dem album greifen werde, 3/5
kyle andrews - amos in ohio (2006)
> wieder einmal feinster lofi- pop aus den badman records- reihen, 4/5
> mehr als 50% schwache songs sorgen dafür, dass ich zukünftig recht selten nach dem album greifen werde, 3/5
kyle andrews - amos in ohio (2006)
> wieder einmal feinster lofi- pop aus den badman records- reihen, 4/5
Mittwoch, Januar 03, 2007
Listenterror: Beste Songs 2006
plätze 1- 25
1. heypenny – everything is brighter
2. cats on fire – higher ground
3. herman dune – bristol
4. yo la tengo – i feel like going home
5. the ballet – in my head
6. midlake - branches
7. boo hewerdine – ontario
8. asobis seksu – thursday
9. the hidden cameras – fee fie
10. bernard fanning – wish you well
11. nina nastasia – treehouse song
12. death ships – little mystery
13. boy omega – explode
14. clayhill – lying breed
15. emily haines – the lottery
16. the legends – darling
17. regina spektor – fidelity
18. the decemberists – shankill butchers
19. the magic numbers – boy
20. tapes ‘n tapes – omaha
21. the lil’ hospital – heavy metal
22. flaming lips - free radicals
23. thomas dybdahl – how it feel
24. the divine comedy – mother dear
25. tilly and the wall – lost girls
1. heypenny – everything is brighter
2. cats on fire – higher ground
3. herman dune – bristol
4. yo la tengo – i feel like going home
5. the ballet – in my head
6. midlake - branches
7. boo hewerdine – ontario
8. asobis seksu – thursday
9. the hidden cameras – fee fie
10. bernard fanning – wish you well
11. nina nastasia – treehouse song
12. death ships – little mystery
13. boy omega – explode
14. clayhill – lying breed
15. emily haines – the lottery
16. the legends – darling
17. regina spektor – fidelity
18. the decemberists – shankill butchers
19. the magic numbers – boy
20. tapes ‘n tapes – omaha
21. the lil’ hospital – heavy metal
22. flaming lips - free radicals
23. thomas dybdahl – how it feel
24. the divine comedy – mother dear
25. tilly and the wall – lost girls
zu gehör getragen (23)
Dienstag, Januar 02, 2007
Album des Jahres 2006 - Yo La Tengo
mein album des jahres hat yo la tengo geschaffen. der band aus hoboken ist ein irres, magisches ding gelungen. es ist zunächst einem kometen gleich erschienen und verschwunden. und wenn mich nicht die erinnerung gemahnte, dass es da dieses licht gegeben hatte, diesen hellen, leuchtenden ball, wäre „i am afraid of you and i will beat you ass“ vermutlich in vergessenheit geraten.
(randnotiz 1: in siebzig top 15 der spex- mitarbeiter taucht das yo la tengo- album kein einziges mal auf.)
vielleicht erging es anderen ähnlich, und das album taucht kaum in einer bestenliste auf, weil das erste leuchten nicht als wahrer schein, sondern als blender missachtet wurde. so polarisiert yo la tengos werk erneut, aber dieses album strebt im inneren ebenfalls den polen zu. und dort liegt seine größe. so wie es den tengos auf „i can heart the heart beating as one“ gelang, den großen radau mit den leisen momenten in einklang zu bringen, den ohrwurm neben die verschlissene feedbackorgie zu stellen, das unterste zu oberst kehren, um es zu feiern als das, was es ist: etwas vorhandenes. schönklang ist langweilig. krach sein gegenüber. es gibt keine schnittmenge, auf die man sich einigen müsste, kein definieren, kein schachern, kein befremdliches benoten. hier wird zeugnis darüber abgelegt, worin man sich in den vergangenen zwei jahrzehnten schulte. ohne haushalten, ohne verzögern, ohne beschönigen, ohne manierismen, ohne theatralik.
1. pass the hatchet, i think i'm goodkind
wer des yo la tengischen nicht mächtig ist, dem wird dieser einstieg ins album mehr als fremd sein und er wird sich fürchten vor dem, was da kommen mag. der kenner aber schnalzt mit der zunge und genießt das geniale zusammenspiel der drei, in dem die rhythmusfraktion aus georgia hubley an den drums und james mcnew am bass ein blitzblankes fundament schafft, auf dem sich ira kaplan via gitarre austoben kann. exzellent gelingt, und dessen wird man ansonsten eher nur auf konzerten gewahr, das ausloten einer stimmung oder eines stimmungsbogens, wie ein tänzer, der auf einer stelle all sein können präsentieren kann. knapp elf minuten, in denen die regler hochgefahren werden, an deren ende die rezeptoren heiß gelaufen sind und sich den nächsten titeln fiebrig entgegen neigen. wer sich einen solchen titel am anfang eines albums leisten kann, der ist frei von befürchtungen vor blasierter kritik, der darf so attackieren, wie es ira gelingt: stupende, tremolierende, rasante aktion. ein selbstverständnis zeigt sich hier, wie es nur wenige musikerkollektive auszeichnet. *****
2. beanbag chair
diesen titel durfte man vorab schon genießen. er beweist das faible der band für mehr eingängigkeit, als ihr oft unterstellt wird. er wirkt nicht zuletzt als befreiung aus der beklemmnis des vorgängers. die bläser sind ein einigermaßen neues element, innovation rules! iras stimme in ergänzung georgias, der gemeine rhythmus, das dichte, unvariable brummen und die bleiche melodieführung ergeben eine betörende fabrikation, die man löffeln, schlucken, genießen, wiederkäuen darf. *****
(randnotiz 2: bandsmagazine.ch: 9/10, plattentests.de: 7/10, pitchfork: 8,3, tonspion: 4/6. metacritic.com: 9.0)
3. i feel like going home
klavier und die sanfte stimme georgias, hintergrundvioline und der bleiche bass sind die ingredienzien für eine dieser momentaufnahmen, auf die man immer hofft, wenn man ein neues ylt- werk fasst. ein willkürlich scheinendes arrangement, das in der unaufgeregtheit seine größe ausspielt. es erinnert an große, stille filme, atmende szenen vor dem luxus eines indian summer. *****
4. mr. tough
ein flockiger grower, wie man ihn noch nie von der truppe gehört haben dürfte. ira in der kopfstimme verhangen, von bläsern begleitet, umzingelt von einer stilisierten harmoniekette. wie ließe sich toughness besser symbolisieren? (wie sagte james in einem interview: „ich liebe den klang der kuhglocke!“) ****1/2
(randnotiz 3: aus einem interview 1992: Eine Rückkopplung ist ein Sound. Ist ein Sound neutral? Die Rückkoppplung als Instrument?Ira Kaplan: Vielleicht ist ein Feedback nicht neutral. Aber es ist flexibel, dehnbar, mit Inhalten füllbar.Wenn der Sound erst mit Inhalten gefüllt werden muss, wo beginnt dann der künstlerische Ausdruck? Mit den Texten?Ira Kaplan: Es kann auf verschiedene Art und Weise beginnen. Normalerweise beginnt Ausdruck in dem Moment, wo eine Songidee vorhanden ist, wo ein Song auf der akustischen Gitarre entsteht. Dann wird versucht, einer Idee durch Ausdruck und durch Formung einen Charakter zu geben.)
5. black flowers
„black flower“ ist zunächst wohl der titel, der bei tengoaffinen am meisten befremden auslösen dürfte. denn er schlägt am meisten aus dem rahmen dessen, was man bisher von der band zu hören bekam. er ist dem ungeachtet fabelhaft, wird somit gern im repertoire akzeptiert. flächiger violinenzauber, rhythmische, verhangene bläser, die melodie in demut aus iras mund. die bläser erinnern etwas an die farben eines jürgen buchner. *****
6. the race is on again
mit „the race is on again“ nehmen yo la tengo fäden aus der vergangenheit auf, in dem sie einen charakteristischen drive bedienen, der von einer scheinbar unsinnstiftenden gitarrenarbeit iras flankiert und dennoch von der feinen melodie beherrscht wird, die die vertrauten hubley und kaplan austauschen. der song hätte auch gut auf „may i sing with me“ oder „painful“ enthalten sein können. ****1/2
7. the room got heavy
eine neuerliche stimmungsverschiebung. dem hörer wird eine menge zugemutet. nichts, was sich erahnen ließe. orgelschauer und -ornamente, drumsegen, flaches schlagwerk, eine sinistre ausmalung, schattierungen aus der hammond gezaubert. psychedelische, orgiastische steigerung! bersten! toll! *****
8. sometimes i don't get you
der schmissige unter den diebischen, heimlichen und versponnenen songs, sonnig und wohlgemut, erquicklich und dispensierend. er macht mich glauben, dass diese drei zu jenen zählen, die mit viel wärme bedacht wurden. wenn die drei dazu tanzen würden, sähe es vermutlich arg ungelenk aus und sie würden gegenseitig mit dem fingern aufeinander zeigen und als bald vor lachen tränen vergießen. *****
9. daphnia
neun minuten lautmalerei mit atmosphärischem knistern, klavier und einer dämmrigen gitarre. ****
10. i should have known better
ein popfeger, mit dem sie alle, die in dieser liga mitspielen wollten, locker wegkehren würden. eine gewaltsam vordergründige orgel schleudert die harmonie, das blecherne schlagwerk kämpft an, ira intoniert gewohnt routiniert. ****1/2
11. watch out for me ronnie
rock ‚n’ roll? yes! auf ihrem diesjährigen coveralbum haben yo la tengo bewiesen, dass sie auch dem entferntesten verwandten eine grußkarte schicken können. ****
12. the weakest part
der song, der vielleicht am meisten an “fakebook” erinnert. es ist das betont liebliche, der wechsel des gesangsparts zwischen ira und georgia, die frohe melodie, die nie kitschig zu werden droht. ein song wie ein besonders schmackhaft belegtes brot, bei dem man zunächst den rand bezwingt, um sich langsam der leckeren mitte zu näher. delikat. *****
13. song for mahila
ira kaplan setzt sich auch während eines konzerts gern mal an den synthesizer und lässt ihn wie ein wohlausstaffiertes klavier klingen, schaut dann verträumt und singt bewegende zeilen, wie z.b. in „song for mahila“. ****1/2
14. point and shoot
zuvorderst sollte es ein anheimelnder popsong werden, später, so heißt es, gab man ihm durch die raue gitarre eine neue richtig. an die sechziger gemahnend, mit leckerem „ooh ooh“ und „all you need is love“ genau das richtige, um jeder vorabendserie zu entfliehen. herrlich mäandernd zum schluß, hätte durchaus länger sein dürfen. *****
15. the story of yo la tango
der kreis schließt sich. die tengos noch einmal im rücksichtslosen breitwandstreben. es groovt, walzt, schleppt, scheppert und irrlichtert, was das zeug hält. ****1/2
gesamt: *****
es sei das persönliche “pet sounds” der band habe ich bereits gelesen und mich vor allem darüber gefreut, dass die qualität des albums auch anderenorts erkannt wurde. was mir allerdings am meisten imponiert ist, dass der band nach zwanzig jahren noch so ein geschlossenes, stimmiges und dabei so außerordentlich abwechslungsreiches album gelingt. nichts zu spüren von erschlaffung, behäbigkeit oder mutlosigkeit, wie sie andere nach so langer zeit im geschäft häufig genug befällt.ich prophezeie, dass man sich dieses albums häufiger erinnern wird.
Montag, Januar 01, 2007
ein (p)fund mp3 (11)
leckerbissen aus 2006:
Snowden - Anti-Anti MP3
Eric Bachmann - Carrboro Woman MP3
Danielson - Ship the Magestic Suffix MP3
Phoenix - Consolation Prizes MP3
Page France - Antarctica (My Beloved Home) MP3
CSS - Let’s Make Love and Listen to Death From Above MP3
Shearwater - Seventy-four, Seventy-five MP3
Headlights - Put Us Back Together MP3
Midlake - Roscoe MP3
Anathallo - Hanaskajijii (Four: A Great Wind, More Ash) MP3
Arizona - Some Kind of Chill MP3
Silversun Pickups - Lazy Eye MP3
The Format - Dog Problems MP3
Belle & Sebastian - Dress Up In You MP3
Sufjan Stevens - Pittsfield MP3
Band of Horses - The Funeral MP3
Snowden - Anti-Anti MP3
Eric Bachmann - Carrboro Woman MP3
Danielson - Ship the Magestic Suffix MP3
Phoenix - Consolation Prizes MP3
Page France - Antarctica (My Beloved Home) MP3
CSS - Let’s Make Love and Listen to Death From Above MP3
Shearwater - Seventy-four, Seventy-five MP3
Headlights - Put Us Back Together MP3
Midlake - Roscoe MP3
Anathallo - Hanaskajijii (Four: A Great Wind, More Ash) MP3
Arizona - Some Kind of Chill MP3
Silversun Pickups - Lazy Eye MP3
The Format - Dog Problems MP3
Belle & Sebastian - Dress Up In You MP3
Sufjan Stevens - Pittsfield MP3
Band of Horses - The Funeral MP3
Sonntag, Dezember 31, 2006
Listenterror: Beste Alben 2006 (5)
plätze 1 - 10

*****
1. yo la tengo – i am not afraid of you i will beat your ass
2. the ballet – mattachine!
****1/2
3. heypenny – use these spoons
4. flaming lips – at war with the mystics
5. midlake – the trials of van occupanther
6. thomas dybdahl – science
7. ali farka toure – savane
****
8. herman dune - giant
9. death ships – seeds of devastation
10. boy omega – the black tango
*****
1. yo la tengo – i am not afraid of you i will beat your ass
2. the ballet – mattachine!
****1/2
3. heypenny – use these spoons
4. flaming lips – at war with the mystics
5. midlake – the trials of van occupanther
6. thomas dybdahl – science
7. ali farka toure – savane
****
8. herman dune - giant
9. death ships – seeds of devastation
10. boy omega – the black tango
Samstag, Dezember 30, 2006
zu gehör getragen (22)
buddy guy & otis rush - blue on blues (2002)
> schwitzender blues, erste klasse, 4/5
jann arden - blood red cherry (2000)
> ganz fad, schwaches songwriting mit überanstrengter stimme, 1,5/5
tilly and the wall - bottoms of barrels (2006)
> formidabler nachfolger des sehr guten "wild like children", 3,5/5
> schwitzender blues, erste klasse, 4/5
jann arden - blood red cherry (2000)
> ganz fad, schwaches songwriting mit überanstrengter stimme, 1,5/5
tilly and the wall - bottoms of barrels (2006)
> formidabler nachfolger des sehr guten "wild like children", 3,5/5
Listenterror: Beste Alben 2006 (4)
plätze 11 - 20
****
11. neil young – living with war
12. joanna newsom – ys
13. pretty girls make graves – élan vital
14. donald fagen – morph the cat
15. blumfeld – verbotene früchte
16. epo 555 – mafia
17. motorpsycho – black hole/blank canvas
18. clayhill – mine at last
19. asobi seksu – citrus
20. nina nastasia – on leaving
****
11. neil young – living with war
12. joanna newsom – ys
13. pretty girls make graves – élan vital
14. donald fagen – morph the cat
15. blumfeld – verbotene früchte
16. epo 555 – mafia
17. motorpsycho – black hole/blank canvas
18. clayhill – mine at last
19. asobi seksu – citrus
20. nina nastasia – on leaving
Freitag, Dezember 29, 2006
Listenterror: Beste Alben 2006 (3)
plätze 21 - 50
****21. james yorkston – the year of the leopard
22. hanne hukkelberg – rykestr. 68
23. the lemonheads – s/t
24. tapes ‘n tapes – the loon
25. van morrison – pay the devil
26. pants yell! – recent drama
27. the elected – sun, sun, sun
28. ant – footprints through the snow
29. merz – loveheart
30. pelle carlberg – everything now!
31. the decemberists – the crane wife
32. the divine comedy – victory for the comic muse
33. the hidden cameras – awoo
34. bert jansch – the black swan
35. the black heart procession – the spell
36. jon auer – songs from the year of our demise
37. johnny cash – personal file
38. b.fleischmann – the humbucking coil
39. howe gelb - ´sno angel like you
40. hellwood – chainsaw of life
41. magnolia electric co. – fading trails
42. suburban kids with biblical names - #3
43. neil diamond – 12 songs
***1/2 - ****
44. gomez – how we operate
45. vinny peculiar – the fall and rise of vinny peculiar
46. destroyer – destroyer´s rubies
47. josh ritter – the animal years
48. peter bjorn & john – writer´s block
49. emily haines & the soft skeleton - knives don't have your back
50. bonnie ‘prince’ billy – the letting go
****21. james yorkston – the year of the leopard
22. hanne hukkelberg – rykestr. 68
23. the lemonheads – s/t
24. tapes ‘n tapes – the loon
25. van morrison – pay the devil
26. pants yell! – recent drama
27. the elected – sun, sun, sun
28. ant – footprints through the snow
29. merz – loveheart
30. pelle carlberg – everything now!
31. the decemberists – the crane wife
32. the divine comedy – victory for the comic muse
33. the hidden cameras – awoo
34. bert jansch – the black swan
35. the black heart procession – the spell
36. jon auer – songs from the year of our demise
37. johnny cash – personal file
38. b.fleischmann – the humbucking coil
39. howe gelb - ´sno angel like you
40. hellwood – chainsaw of life
41. magnolia electric co. – fading trails
42. suburban kids with biblical names - #3
43. neil diamond – 12 songs
***1/2 - ****
44. gomez – how we operate
45. vinny peculiar – the fall and rise of vinny peculiar
46. destroyer – destroyer´s rubies
47. josh ritter – the animal years
48. peter bjorn & john – writer´s block
49. emily haines & the soft skeleton - knives don't have your back
50. bonnie ‘prince’ billy – the letting go
Donnerstag, Dezember 28, 2006
Listenterror: Beste Alben 2006 (2)
plätze 51 - 99
***1/2 - ****
51. woven hand – mosaic
52. the lil´ hospital – heavy metal
53. eric burden – soul of a man
54. kelley stoltz – below the branches
55. stars in coma – my sunshine years
56. built to spill – you in reverse
57. regina spektor – begin to hope
58. justine electra – soft rock
59. morrissey – ringleader of the tormentors
60. friedman & liebezeit – secret rhythms 2
61. chuck e. weiss – 23rd & stout
62. clap your hands say yeah – clap your hands say yeah
63. the rifles – no love lost
64. pajo - 1968
65. the long winters – putting the days to bed
***1/2
66. bob dylan – modern times
67. cat power – the greatest
68. ms. john soda – notes and the like
69. camera obscura – lets get out this country
70. scritti politti – white bread black beer
71. tap tap - lanzafame
72. mojave 3 – puzzles like you
73. sol seppy – the bells of 1 2
74. adem – love and other planets
75. guillemots – through the window pane
76. albert hammond jr. – yours to keep
77. bernard fanning – tea & sympathy
78. babybird - between my ears there's nothing but music
79. the thermals - the body the blood the machine
80. boo hewerdine – harmonograph
81. tara jane o´neil – in circles
82. bruce springsteen – we shall overcome
83. like a stuntman – fresh air is not the worst thing in town
84. my architects – grand designs
85. my latest novel – wolves
86. frank black – fast man, raider man
87. leafcutter john – the forest and the sea
88. scott miller & the commonwealth – citation
89. decoration – don´t disappoint me now
90. golden smog – another fine day
91. m.ward – post-war
92. red hot chilli peppers – stadium arcadium
93. mogwai – mr beast
94. the legends – facts and figures
95. lambchop – damaged
96. town & country - up above
97. jackie-o-motherfucker – flags of the sacred harp
98. my morning jacket – z
99. tortoise & bonnie “prince” billy – the brave and the bold
***1/2 - ****
51. woven hand – mosaic
52. the lil´ hospital – heavy metal
53. eric burden – soul of a man
54. kelley stoltz – below the branches
55. stars in coma – my sunshine years
56. built to spill – you in reverse
57. regina spektor – begin to hope
58. justine electra – soft rock
59. morrissey – ringleader of the tormentors
60. friedman & liebezeit – secret rhythms 2
61. chuck e. weiss – 23rd & stout
62. clap your hands say yeah – clap your hands say yeah
63. the rifles – no love lost
64. pajo - 1968
65. the long winters – putting the days to bed
***1/2
66. bob dylan – modern times
67. cat power – the greatest
68. ms. john soda – notes and the like
69. camera obscura – lets get out this country
70. scritti politti – white bread black beer
71. tap tap - lanzafame
72. mojave 3 – puzzles like you
73. sol seppy – the bells of 1 2
74. adem – love and other planets
75. guillemots – through the window pane
76. albert hammond jr. – yours to keep
77. bernard fanning – tea & sympathy
78. babybird - between my ears there's nothing but music
79. the thermals - the body the blood the machine
80. boo hewerdine – harmonograph
81. tara jane o´neil – in circles
82. bruce springsteen – we shall overcome
83. like a stuntman – fresh air is not the worst thing in town
84. my architects – grand designs
85. my latest novel – wolves
86. frank black – fast man, raider man
87. leafcutter john – the forest and the sea
88. scott miller & the commonwealth – citation
89. decoration – don´t disappoint me now
90. golden smog – another fine day
91. m.ward – post-war
92. red hot chilli peppers – stadium arcadium
93. mogwai – mr beast
94. the legends – facts and figures
95. lambchop – damaged
96. town & country - up above
97. jackie-o-motherfucker – flags of the sacred harp
98. my morning jacket – z
99. tortoise & bonnie “prince” billy – the brave and the bold
Mittwoch, Dezember 27, 2006
Listenterror: Beste Alben 2006 (1)
plätze 100 - 200
***1/2
100. darren hayman – table for one
101. adam green – jacket full of danger
102. calexico – garden ruin
103. cursive – happy hollow
104. grizzly bear - yellow house
105. the year of – slow days
106. psapp – the only thing i ever wanted^
107. the spinto band – nice and nicely done
108. belle & sebastian – the life pursuit
109. kind of like spitting – the thrill of the hunt
110. howling bells – s/t
111. vapnet – jag vet hur man väntar
112. candi staton – his hands
113. dan sartain – join dan sartain
114. salif keita – m´bemba
115. the young knives – voices of animals and men
116. iliketrains – progress reform
117. rory block – the lady and mr. johnson
118. the morning after girls – evolve
119. film school – s/t
120. dave alvin – west of the west
121. walter trout and friends - full circle
122. randy crawford & joe sample - feeling good
123. tony joe white – uncovered
*** - ***1/2
124. casiotone for the painfully alone – etiquette
125. the most serene republic – underwater cinematographer
126. the black keys – magic potion
127. hot chip – the warning
128. keith caputo – heart´s blood on your dawn
129. irving – death in the garden, blood on the flowers
130. beirut – gulag orkestar
131. rebekka bakken – i keep my cool
132. die sterne – räuber und gedärm
133. primal scream – riot city blues
134. the dears – gang of losers
***
135. metric – live it out
136. audrey – visible forms
137. archie bronson outfit – derdang derdang
138. the album leaf – in to the blue again
139. absentee – schmotime
140. mew - …and the glass handed spiders
141. the organ – grab that gun
142. jason collett – idols of exile
143. boy kill boy – civilian
144. james dean bradfield – the great western
145. the robot ate me – good world
146. the radio dept. – pet grief
147. neko case – fox confessor brings the flood
148. badly drawn boy – born in the uk
149. oppenheimer – oppenheimer
150. charlotte gainsbourg – 5:55
151. madeleine peyroux – half the perfect world
152. the r.g. morrison – learning about loathing
153. skytone – echoes in all directions
154. el perro del mar – s/t
155. britta – das schöne leben
156. pillow – flowing seasons
157. ray davies – other people´s lives
158. george thorogood – the hard stuff
159. damien rice – 9
160. jack’s mannequin – everything in transit
161. solomon burke - nashville
162. drowsy – snow on moss on stone
163. clickclickdecker – nichts für ungut
164. james hunter – people gonna talk
165. klee – zwischen himmel und erde
166. we are scientists – with love and squalor
167. marit bergman – i think it´s a rainbow
168. milburn -well well well
169. placebo – meds
170. puerto muerto – songs of muerto county
171. isobel campbell & mark lanegan - ballad of the broken season
**1/2 - ***172. the fine arts showcase – radiola
173. tim finn – imaginary kingdom
174. mia – zirkus
175. voltaire – heute ist jeder tag
**1/2176. two gallants – what the toll tells
177. ezio – ten thousand bars
178. drive by truckers – a blessing and a curse
179. gov´t mule – high & mighty
180. maximilian hecker – i’ll be a virgin, i’ll be a mountain
181. spearmint – paris in a bottle
182. kasabian - empire
183. deichkind – aufstand im schlaraffenland
184. stereolab – fab four suture
185. arctic monkeys - whatever people say i am, that´s what i´m not
186. action action – an army of shapes between wars
187. yellowfish – so bright
188. mariannenplatz – besser als
189. the sleepy jackson - personality
**
190. snow patrol – eyes open
191. woog riots – strangelove tv
192. muse – black hole & revelations
193. aerogramme – my heart has a wish that you would not go
194. al di meola & friends – vocal rendezvous
195. stellastar* - harmonies for the haunted
196. kajak – s/t
197. love is all – nine timest hat same song
198. the feeling – twelve stops and home
199. bob seger – face the promice
*
200. prince – 3121
***1/2
100. darren hayman – table for one
101. adam green – jacket full of danger
102. calexico – garden ruin
103. cursive – happy hollow
104. grizzly bear - yellow house
105. the year of – slow days
106. psapp – the only thing i ever wanted^
107. the spinto band – nice and nicely done
108. belle & sebastian – the life pursuit
109. kind of like spitting – the thrill of the hunt
110. howling bells – s/t
111. vapnet – jag vet hur man väntar
112. candi staton – his hands
113. dan sartain – join dan sartain
114. salif keita – m´bemba
115. the young knives – voices of animals and men
116. iliketrains – progress reform
117. rory block – the lady and mr. johnson
118. the morning after girls – evolve
119. film school – s/t
120. dave alvin – west of the west
121. walter trout and friends - full circle
122. randy crawford & joe sample - feeling good
123. tony joe white – uncovered
*** - ***1/2
124. casiotone for the painfully alone – etiquette
125. the most serene republic – underwater cinematographer
126. the black keys – magic potion
127. hot chip – the warning
128. keith caputo – heart´s blood on your dawn
129. irving – death in the garden, blood on the flowers
130. beirut – gulag orkestar
131. rebekka bakken – i keep my cool
132. die sterne – räuber und gedärm
133. primal scream – riot city blues
134. the dears – gang of losers
***
135. metric – live it out
136. audrey – visible forms
137. archie bronson outfit – derdang derdang
138. the album leaf – in to the blue again
139. absentee – schmotime
140. mew - …and the glass handed spiders
141. the organ – grab that gun
142. jason collett – idols of exile
143. boy kill boy – civilian
144. james dean bradfield – the great western
145. the robot ate me – good world
146. the radio dept. – pet grief
147. neko case – fox confessor brings the flood
148. badly drawn boy – born in the uk
149. oppenheimer – oppenheimer
150. charlotte gainsbourg – 5:55
151. madeleine peyroux – half the perfect world
152. the r.g. morrison – learning about loathing
153. skytone – echoes in all directions
154. el perro del mar – s/t
155. britta – das schöne leben
156. pillow – flowing seasons
157. ray davies – other people´s lives
158. george thorogood – the hard stuff
159. damien rice – 9
160. jack’s mannequin – everything in transit
161. solomon burke - nashville
162. drowsy – snow on moss on stone
163. clickclickdecker – nichts für ungut
164. james hunter – people gonna talk
165. klee – zwischen himmel und erde
166. we are scientists – with love and squalor
167. marit bergman – i think it´s a rainbow
168. milburn -well well well
169. placebo – meds
170. puerto muerto – songs of muerto county
171. isobel campbell & mark lanegan - ballad of the broken season
**1/2 - ***172. the fine arts showcase – radiola
173. tim finn – imaginary kingdom
174. mia – zirkus
175. voltaire – heute ist jeder tag
**1/2176. two gallants – what the toll tells
177. ezio – ten thousand bars
178. drive by truckers – a blessing and a curse
179. gov´t mule – high & mighty
180. maximilian hecker – i’ll be a virgin, i’ll be a mountain
181. spearmint – paris in a bottle
182. kasabian - empire
183. deichkind – aufstand im schlaraffenland
184. stereolab – fab four suture
185. arctic monkeys - whatever people say i am, that´s what i´m not
186. action action – an army of shapes between wars
187. yellowfish – so bright
188. mariannenplatz – besser als
189. the sleepy jackson - personality
**
190. snow patrol – eyes open
191. woog riots – strangelove tv
192. muse – black hole & revelations
193. aerogramme – my heart has a wish that you would not go
194. al di meola & friends – vocal rendezvous
195. stellastar* - harmonies for the haunted
196. kajak – s/t
197. love is all – nine timest hat same song
198. the feeling – twelve stops and home
199. bob seger – face the promice
*
200. prince – 3121
Dienstag, Dezember 26, 2006
blog - e - log (3)
songs:illinois
Soft Hearted Scientists - I'll Be Happy I'll Be Sleeping
Mike Nicolai - Lifesucker Waltz
Danny Schmidt - This Too Shall Pass
Morning Bride - Blue-Eyed Boy
Richard Walters - Iceskaters
Kris Drever - Farewell To Fuineray
_____________________________
hervorragend, dies möchte ich betonen, ist auch die vorbildliche verlinkung, sei es zu plattenfirmen, den pages der künstler oder anderen informativen webseiten. ist nicht selbstverständlich, hier ist es teil des ganzen. / eine kleine vorstellung noch am rande, die mir auf songs:illinois besonder auffiel. Julie Sokolow bietet eine kombination aus gitarre, gesang und powerbook, bitte überraschen lassen.
Seasons
Violins
die herkunft dieses blogs dürfte sich locker aus dem namen ergeben, vielleicht auch etwas die zielrichtung. denn diese durch den doppelpunkt getrennten zwei worte, dezent ausgetauscht, tauchen in der jüngeren musikhistorie hier und da schon mal auf. craig bonnell, der macher, schreibt eingangs: " Mostly music musings on new and old releases, current favs and live shows. MP3 downloads updated several times a week for eval purposes; please listen and buy."
der bursche ist auf jeden fall ein hurtiger finder und vor allem einer jener, die das ans tageslicht holen, von dem andere nur meines es zu wissen & ich schon gar nicht. denn das ist mehr als aktualität, mehr als vision und zukunftsspinnerei, das hat was von archäologie und viel mehr mit enthusiasmus zu tun. da schleicht sich die eine oder andere serie mit unter die posts, wenn z.b. der chicagoer untergrund hell beleuchtet wird, da werden bands samt ihrer historie vorgestellt, gern aber auch videos untergebracht und natürlich jede menge songs, die sich in der regel problemfrei downloaden lassen.
was sich immer lohnt, ist ein blick ins archiv des seit august 2004 aktiven blogs. da finden sich immer wieder perlen alternativer, indie- oder was auch immer abseits des breiten stroms an musik produziert wird.
einige beispiele - anhand von mp3s - für die fundqualitäten dieses blogs:
___________________________________________
Soft Hearted Scientists - Pushing Up DaisiesSoft Hearted Scientists - I'll Be Happy I'll Be Sleeping
Mike Nicolai - Lifesucker Waltz
Danny Schmidt - This Too Shall Pass
Morning Bride - Blue-Eyed Boy
Richard Walters - Iceskaters
Kris Drever - Farewell To Fuineray
_____________________________
hervorragend, dies möchte ich betonen, ist auch die vorbildliche verlinkung, sei es zu plattenfirmen, den pages der künstler oder anderen informativen webseiten. ist nicht selbstverständlich, hier ist es teil des ganzen. / eine kleine vorstellung noch am rande, die mir auf songs:illinois besonder auffiel. Julie Sokolow bietet eine kombination aus gitarre, gesang und powerbook, bitte überraschen lassen.Violins
Sonntag, Dezember 24, 2006
weihnacht 2006
in der kommenden woche werden die besten des jahres 2006 gekürt. die kategorien sind: bestes album, beste/r künstler/in, bester song, bestes konzert und vielleicht die eine oder andere note dazu. ohne listen kommt das ganze natürlich auch nicht aus. es wird ein echter leckerbissen des ausklingenden jahres. auf bald!
Samstag, Dezember 23, 2006
(einige) songs 2006
cats on fire – higher ground
the divine comedy – mother dear
the decemberists – shankill butchers
thomas dybdahl – how it feel
regina spektor – fidelity
nina nastasia- treehouse song
the ballet – personal
heypenny – everything is brighter
boo hewerdine – ontario
yo la tengo – the weakest part
bernard fanning – wish you well
emily haines & the skeletones – the lottery
the magic numbers – boy
boy omega – burn this flag
familiar trees – discreet robots
hanne hukkelberg – break my body
herman dune – bristol
sufjan stevens – no man’s land
the legends - darling
the divine comedy – mother dear
the decemberists – shankill butchers
thomas dybdahl – how it feel
regina spektor – fidelity
nina nastasia- treehouse song
the ballet – personal
heypenny – everything is brighter
boo hewerdine – ontario
yo la tengo – the weakest part
bernard fanning – wish you well
emily haines & the skeletones – the lottery
the magic numbers – boy
boy omega – burn this flag
familiar trees – discreet robots
hanne hukkelberg – break my body
herman dune – bristol
sufjan stevens – no man’s land
the legends - darling
Freitag, Dezember 22, 2006
ein (p)fund mp3 (10)
Metallic Falcons :: Nighttime And Morning
Camera Obscura :: Lloyd, I'm Ready To Be Heartbroken
Voxtrot :: Rise Up In The Dirt
The Airfields :: Nowhere Left To Go
Sunset Rubdown :: Shut Up I Am Dreaming...
Joanna Newsom :: Emily
Belle And Sebastian :: Sukie In The Graveyard
The Knife :: We Share Our Mother's Health
Pants Yell! :: Our Turf
Camera Obscura :: Lloyd, I'm Ready To Be Heartbroken
Voxtrot :: Rise Up In The Dirt
The Airfields :: Nowhere Left To Go
Sunset Rubdown :: Shut Up I Am Dreaming...
Joanna Newsom :: Emily
Belle And Sebastian :: Sukie In The Graveyard
The Knife :: We Share Our Mother's Health
Pants Yell! :: Our Turf
Donnerstag, Dezember 21, 2006
zu gehör getragen (21)
the young knives - voices of animals and men (2006)
> kruder mix aus punk, rock, pop und avantgardistischen einschüssen, 3,5/5
snow patrol - eyes open (2006)
> synthetischer, auf radiotauglichkeit getrimmter sorgenfreipop, 2/5
jason collett - idols of exile (2006)
> ein bisserl zu braves folkalbum des broken social scene gitarristen, 3/5
> kruder mix aus punk, rock, pop und avantgardistischen einschüssen, 3,5/5
snow patrol - eyes open (2006)
> synthetischer, auf radiotauglichkeit getrimmter sorgenfreipop, 2/5
jason collett - idols of exile (2006)
> ein bisserl zu braves folkalbum des broken social scene gitarristen, 3/5
Mittwoch, Dezember 20, 2006
Bert Jansch - The Black Swan (2006)
Dienstag, Dezember 19, 2006
zu gehör getragen (20)
bert jansch - the black swan (2006)
> reiht sich positiv ein in die reihe seinen jüngsten veröffentlichungen, illustre gäste, 4/5
love is all - nine times that same song (2006)
> keine ahnung, warum einem immer wieder so etwas unterkommen muss, 2/5
douglas, barenberg & meyer - skip, hop & wobble (1993)
> sollte mittlerweile ein bluegrass klassiker sein, ausgezeichnete melodien, 4/5
> reiht sich positiv ein in die reihe seinen jüngsten veröffentlichungen, illustre gäste, 4/5
love is all - nine times that same song (2006)
> keine ahnung, warum einem immer wieder so etwas unterkommen muss, 2/5
douglas, barenberg & meyer - skip, hop & wobble (1993)
> sollte mittlerweile ein bluegrass klassiker sein, ausgezeichnete melodien, 4/5
Caetano Veloso - Cê (2006)
Montag, Dezember 18, 2006
zu gehör getragen (19)
archie bronson outfit - derang derang (2006)
> etwas schmalspurig, zuweilen arg bratzert, nicht gänzlich ohne anziehungskraft, 3/5
yo la tengo - i am not afraid of you and i will beat you ass (2006)
> album des jahres 2006, eine schau!, genie & wahnsinn!!, 5/5
joanna newsom - ys (2006)
> kritikeralbum des jahres, mir stellenweise zu fad, 4/5
> etwas schmalspurig, zuweilen arg bratzert, nicht gänzlich ohne anziehungskraft, 3/5
yo la tengo - i am not afraid of you and i will beat you ass (2006)
> album des jahres 2006, eine schau!, genie & wahnsinn!!, 5/5
joanna newsom - ys (2006)
> kritikeralbum des jahres, mir stellenweise zu fad, 4/5
ein (p)fund mp3 (9)
Samstag, Dezember 16, 2006
zu gehör getragen (18)
magnolia electric co. - fading trails (2006)
> eindringliches & sympathisches werk zwischen unnahbarkeit und intensivstation, 4/5
terry callier - occasional rain (1972)
> warm & wohlig, eine stimme zum zudecken, 4/5
terry callier - time peace (1997)
> das comeback mit einer überdosis soul, 3/5
the long winters - putting the days to bed (2006)
> eingängiger, aber nicht redundanter collegerock, 3,5/5
> eindringliches & sympathisches werk zwischen unnahbarkeit und intensivstation, 4/5
terry callier - occasional rain (1972)
> warm & wohlig, eine stimme zum zudecken, 4/5
terry callier - time peace (1997)
> das comeback mit einer überdosis soul, 3/5
the long winters - putting the days to bed (2006)
> eingängiger, aber nicht redundanter collegerock, 3,5/5
ein (p)fund mp3 (8)
We Are Soldiers We Have Guns - Songs That No One Will Hear
Boy Omega - Burn This Flag
The Carrots - Secret Since '99
The School - Valentine
The School - All I Wanna Do Is
Mutt Ramon - ANOther Xmas
Eux Autres - Ecoutez Bein
Eux Autres - Another Christmas At Home
>einfach so hingeworfen, wie dem hund den knochen:
garantiert, dass der ihn ißt!>
Boy Omega - Burn This Flag
The Carrots - Secret Since '99
The School - Valentine
The School - All I Wanna Do Is
Mutt Ramon - ANOther Xmas
Eux Autres - Ecoutez Bein
Eux Autres - Another Christmas At Home
>einfach so hingeworfen, wie dem hund den knochen:
garantiert, dass der ihn ißt!>
Freitag, Dezember 15, 2006
blog beta
testpost, denn die verkappte blog beta version, auf die ich
mich eingelassen habe, funktioniert nicht wirklich.
mich eingelassen habe, funktioniert nicht wirklich.
Midlake - The Trials of Van Occupanther (2006)
Donnerstag, Dezember 14, 2006
Hermann Düne - Giant (2006)
so entzieht sie sich letztlich einer verortung, die genau mit dem finger auf andere (künstler) oder anderes (genre) zeigt. so darf sie sich frei bewegen, ohne dass jemand mahnte, nicht vom rechten weg abzukommen. im gegenteil wird es allerorten für gutgeheißen, dass der wandel derart offen und unverbrämt betrieben wird. dass er als wirklich einziger bestandteil fest installiert ist. nachdem "not on top" 2005 schon aufsehen erregte, natürlich nur unter den wissenden, denn massenkompatibilität muss man dieser musik absprechen, wird "giant" ebenso gefeiert werden dürfen. denn spiel- und experimentierfreude sind wieder hoch, die melodien seidenweich, der gesang federn gleich nur schwerlich zu bewegen, der erdanziehung zu gehorchen. eine schönheit ist dieses album allerdings ähnlich jener frauen, denen man eine gewisse herbheit nicht absprechen kann. sie haben einen makel. ihnen haftet etwas unreines, vielleicht auch unerklärliches an, das sie vom ideal trennt. der blick, der stand der wangenknochen oder andere ungereimtheiten in der physiognomie, etwas, das auf den ersten blick nicht erkannt wird, aber irrtiert. und magisch anzieht.
1) i wish that i could see you soon: wunderbarer auftakt, mit schellen, trompeten, chor und mitsingfunktion, ****1/2
2) nickel chrome: hat einen liturgischen charakter mit eindringlicher rhythmik: drums und bongos, textzeilen in schlaufe, bewegend, ****1/2
3) 1-2-3/apple-tree: munterer, erfrischender als alle anderen lieder, dennoch nicht frei von wehmut, die in dieser stimme fest verankert ist, ****1/2
4) bristol: herrlich, hier paßt alles, instrumentierung, dramatik, gesang, *****
5) pure hearts: trefflicher übergang, weniger akzentuiert, schönes duett, ****
6) no master: genreuntreu, südsee rauscht, ***1/2
7) take him back to new york city: herrlich eingängiger zauber, der von der titelzeile zehrt, im chorgesang redundant zirkelt; ****1/2
8) baby bigger: zwischenstück, ***1/2
9) this summer: wieder eine kleine, vom trompeter begleitete hymne, mit etwas karibikflair schunkelt sich das stück nachdrücklich in die gehörgänge, ****1/2
10) your name/my game: westernfeeling, eindringlicher wird nur selten bei den herman dünes gesungen; ****
11) by the light of the moon: ****
12) when the water gets cold & freezes on the lake: hippiesk, das unterste zu oberst, dem kleinen geltung verschaffend, maultrommel, rassel, gitarre, ****1/2
13) giant: "...i’m a giant on a dwarf’s shoulder...", reich verziert, magisch- ruhig, ****
14) i’d rather walk than run: nimmt wieder die anfangsstimmung des albums auf, da der gesang dominiert, mit gutturaler note natürlich, und lisa li-lund fleißig aus dem background dient, ****
15) glory of old: störrisch, inhärent, allerdings mit finessen, lauschen!, ***1/2
16) mrs bigger: alle sind gekommen, um sich zu verabschieden, ein versöhnlicher kanon, ***1/2
mit sechzehn titeln ein stattliches album, aber dank vorweihnachtlicher ausstattung prächtig gefüllt, bar jeglicher langweiler. es ist wohl das einzige, was man "giant" absprechen muss: ihm fehlt das euphorische moment, der wilde dreher, das große entzücken. der einstieg in das album ist brilliant, auf die gesamte länge hin kann das hohe niveau nicht ganz gehalten werden. ****
________________
diskographie:
> turn off the light (2000)
> they go to the woods (2001)
> switzerland heritage (2002)
> mas cambios (2003)
> not on top (2005)
> giant (2006)homepage
Mittwoch, Dezember 13, 2006
zu gehör getragen (17)
spearmint - paris in a bottle (2006)
> blenderpop mit einigen schönen melodien, dann austauschbar, 2,5/5
flora purim - flora é mpm (1964)
> ihr debüt, noch sehr am bossa, jedoch mit deutlichen jazz- anleihen, 4/5
the thermals - the body the blood the machine (2006)
> jajaja, wild genug, ausreichend esprit & charm, live ´ne ecke besser, 3,5/5
pajo - 1968 (2006)
> fein gesungen, sparsam umhüllt, geht jederzeit gut ins ohr, 3,5-4/5
> blenderpop mit einigen schönen melodien, dann austauschbar, 2,5/5
flora purim - flora é mpm (1964)
> ihr debüt, noch sehr am bossa, jedoch mit deutlichen jazz- anleihen, 4/5
the thermals - the body the blood the machine (2006)
> jajaja, wild genug, ausreichend esprit & charm, live ´ne ecke besser, 3,5/5
pajo - 1968 (2006)
> fein gesungen, sparsam umhüllt, geht jederzeit gut ins ohr, 3,5-4/5
Dienstag, Dezember 12, 2006
ein (p)fund mp3 (7)
christmas special
irene - christmas on the beach
tiger baby - this christmas
bobby baby - santa claus is coming to town
celestial – saving up her wishes (for another christmas)

irene - christmas on the beach
tiger baby - this christmas
bobby baby - santa claus is coming to town
celestial – saving up her wishes (for another christmas)
wahn, die erste
meine liste der 06er alben weist derzeit 231 scheiben aus. beurteilt, dass heißt wenigstens zwei bis drei volle durchläufe gegönnt, habe ich davon rund 180. ich werde also bis ins jahr 2007 brauchen, um den restlichen gehör zu schenken. allerdings werden dann schon die 07er alben von hinten herandrängen. vermutlich bleiben dann doppelt so viele liegen, wenn das jahr 2008 naht. ende 2008 werden sich rund 100 nicht gehörter cds rechts von mir stapeln, 2016 verspreche ich mir einen anbau.
keiner, den ich näher kenne, missgönnt mir mein vergnügen. keiner. alle sind mit sorgenfalten behaftet. und sie tuscheln untereinander. manchmal fühle ich mich wie das unheilbar kranke kind in der familie. alle haben es lieb, aber sie bedauern es unendlich.
ich muss effizienter werden. von den 231 platten sind lediglich 108 mit wenigstens 31/2 sternen versehen, also mit "gut" bewertet. wie gelingt es, nur die rosinen aus dem kuchen zu picken?
zu gehör getragen (16)
ezio - ten thousand bars (2006)
> alles, was nach dem debüt kam, war nur noch mittelmäßig, schade; 2.5/5
dan sartain - join dan sartain (2006)
> rotzfrecher punkrock, gut, dass es den noch immer in so guter qualität gibt, 3,5/5
tom heyman - deliver me (2005)
> wie aus einer vergangenen zeit zurückgekehrt, siehe auch chuck prophet, 3-5/5
> alles, was nach dem debüt kam, war nur noch mittelmäßig, schade; 2.5/5
dan sartain - join dan sartain (2006)
> rotzfrecher punkrock, gut, dass es den noch immer in so guter qualität gibt, 3,5/5
tom heyman - deliver me (2005)
> wie aus einer vergangenen zeit zurückgekehrt, siehe auch chuck prophet, 3-5/5
Montag, Dezember 11, 2006
zu gehör getragen (15)
babybird - between my ears there's nothing but music (2006)
> schnufflich-wüst, grotesk, smart, von allem ein bißchen, 3,5/5
blumfeld - verbotene früchte (2006)
> bestes deutschsprachiges album des jahres, mutig, 4/5
jarvis cocker - jarvis (2006)
> läuft irgendwie unrund, wenngleich gut bestückt, 3,5/4
miles davis - live-evil (1971)
> mit u.a. pascoal, shorter, corea, jarrett, moreira: nicht greifbar, 4,5/5
tim finn - imaginary kingdom (2006)
> gutes songwriting auf wirren eighties- sound, -arrangement- pfaden, 2,5-3/5
> schnufflich-wüst, grotesk, smart, von allem ein bißchen, 3,5/5
blumfeld - verbotene früchte (2006)
> bestes deutschsprachiges album des jahres, mutig, 4/5
jarvis cocker - jarvis (2006)
> läuft irgendwie unrund, wenngleich gut bestückt, 3,5/4
miles davis - live-evil (1971)
> mit u.a. pascoal, shorter, corea, jarrett, moreira: nicht greifbar, 4,5/5
tim finn - imaginary kingdom (2006)
> gutes songwriting auf wirren eighties- sound, -arrangement- pfaden, 2,5-3/5
Sonntag, Dezember 10, 2006
konzert: bavarian open, 09.12.06
musik gab es auch und das nicht zu knapp. auf die drei studios verteilt agierten jeweils fünf - sechs bands hintereinander weg. da
resümee: mageres angebot an kulinarien, begrenzte auswahl an getränken, dem gegenüber eine durchdachte organisation und freundliches personal. sehr gute bandauswahl mit etwas zu knappen spielzeiten. erlebnisfaktor: 6/10. qualitätsfaktor: 6/10.
Freitag, Dezember 08, 2006
ein (p)fund mp3 (6)
the snow fairies
das neue album "voila!" ist draußen und kann komplett herunter geladen werden: hier!
die freundliche kapelle löst sich - so die letzten gerüchte - leider auf und somit handelt es sich um ihr letztes album. den backkatalog sollte man daneben nicht außer acht lassen, hier aufgeführt:
s/t (cd ep) - blackbean and placenta - 2001
feel you up (cd lp) - red square records - 2003
pop the question (cassingle) - cocoa house noise lab - 2004
live in sin (cd ep) - aurora seven records - 2005
get married (cd lp) - chocolate hearts/total gaylord - 2005
noch einige mp3- schmankerl:
april showers
the life of a total square
the place where i like to read
baja california
Donnerstag, Dezember 07, 2006
Clayhill - Mine At Last (2006)
seit einigen tagen findet sich dieses album immer wieder in meinem player wieder. und setzt sich leider häufig dieser mechanische vorgang des cd- einlegens darin fort, dass man eine ebenso unwichtige handlung folgen lässt, sich mit banalitäten wie abwasch, zeitung lesen, katze begrüßen aufhält, gelingt es mir mit „mine at last“ nicht. denn es sendet unvermittelt signale, die mich zur konzentration zwingen. einen nicht unwesentlichen anteil daran hat die stimme von gavin clark, die, gänzlich auf (zumindest nichtalkoholische) gleitmittel verzichtend, meine synapsen hell erleuchten lässt, die allen schwarztönen das greinen beibringen kann. zeigt sie sich in den zögerlichen, verharrenden momenten fast harmlos, naiv und wohnt ihr dennoch ahnungsvoll tiefe und unfrieden inne, so greift sie nach der ihr zustehenden größe, wenn sie sich erhebt und sich stolz den weissagungen zuwendet, die ihrem organ entspringen. dass sie nicht entgleitet, entschwindet, sich verliert, verdankt sie ihren begleitern. die begrenzen und zugleich behüten, wie gute freunde eben, die wissen, was sie dem empfindsamsten und dennoch stärksten unter ihnen zumuten können und dürfen. sie unterscheiden, wo er führen muss und sich das instrumentarium um ihn scharen muss, an ihn lehnt, bestrebt ist, ohne aufzufallen, den roten faden zu spinnen und sie registrieren, sie erkennen, wo die direktion wechselt, das arrangement bettelt, fleht, ohne der stimme die prägnanz zu nehmen. allerorten stimmig dieses konzept. hier haben sich offensichtlich drei gefunden, die mehr als nur zueinander passen. neben gavin clark, der auch für einen teil der gitarrenarbeit verantwortlich zeichnet, gehören zu clayhill ali friend (bass, keyboard) und ted barnes (gitarre, keyboard).„mine at last“ klingt noch nach etlichen durchläufen unverbraucht. es ist spröde, aber nicht unnahbar, es ist sensibel, aber nicht gefühlsduselig, es ist in sich geschlossen, aber kein selbstläufer. die einzelnen titel des werkes stehen für sich und ergänzen sich jedoch einer um den anderen zu einem schlüssigen ganzen. dies ist schnell formuliert und steht gern im rausch der empfindung als zementierter kanon. aber es gilt.
1.) beard: beginnt verspielt, hat kinderliedcharakter, noch gänzlich unaufgeräumt und dennoch einführend, empfangend. ehrlich. steigert sich ländlich mittels dominanter gitarrenarbeit und betont schon richtung und aussicht. ****
2.) suffer not: psychedelisch wabernder sound, mäandernde sequenzen, bedacht eingesetzt, gewinnt der song doch format durch einen geschniegelten, blendenden refrain und eine treffsichere distinguierte rhythmik. ****
3.) one nerve: ein elementarer beginn mit flirrender snaredrum, kreisendem saitenanstrich, dem einsetzen des rauen gesangs, der sich unter den schweren worten malträtiert sieht:
i see what you’re doing here
i’m sick of the shit
from you and you’re kind
yeah i
i see what you’re doing here
you’re breaking me down
one nerve at a time
****
4.) hectors laugh: schwerfällig, fast müde bis pianospuren einen leisen weckruf wagen, clarks gesang versöhnlich stimmt. die wenigen anschläge in der bridge überwinden das mutlose. ein schöner song mit vorzeitigem ende. ***1/2
5.) hang on: braucht nicht viel, einen gefügigen, bedachten bass, einige tastenfolgen und eine stimme, die noch im lauten, flehenden moment das flüstern des unausweichlichen, des unaussprechlichen in sich trägt. sparsam und alles andere als arm. ****1/2
6.) halfway cross: bevor schmerz transfundiert, ein zwischengalopp, der vom hörer dankbar aufgenommen wird. entspannter bandsound, rasseln begleiten fast fröhlich, das keyboard erfindet ein tönern, dem alles folgt. ***1/2
7.) buy me a suit: wer auch immer das schlagwerk erzeugt, hat hier einen derart flachen beat gewählt, das er sich gezielt unter das breite gewand von stolzem gesang, einer sorglosen melodie und dem punktuellen einsatz von bläsern legen kann, ohne wegweisend, eindringlich sein zu müssen. ***
8.) mari sol: eine hammond, die guttural begleitert, sich wie eine zweitstimme zu clarks fügt. es kreiselt, vielleicht mehr ein schlingern, wie bezeichnet man es, wenn es sich in ovalen zügen vollführt? die geschichte zählt, die band betont, setzt mutig akzente, beweist das gesungene, unterstreicht. ****
9.) lying breed: die straffe saite eines basses, die so deutlich nach notwist klingt, dass man den gedanken an ein sample lange nicht verliert. clark singt so hell und klar, wie man es ihm dem verlauf nach nicht zutrauen durfte. bass, harmonium, gestrichenes fell, orientierte gitarre. toll. ****1/2
10.) fortress: auffällig, aggressiv. etwas unbestimmt zunächst, nachdem die bwegung gebrochen, aber wie enthoben auf eine stufe des versöhnlichen. niemand ziert sich. es darf andeutungen von streichern geben, ein scheppern, einen dichten sound, einen aufgeräumten sänger. ***1/2
11.) white of the eyes: jazziger versatz, der für atmosphäre sorgt, bebildert mit einem manischen bass, einem kirren beat, konterkarierendem gesang, hymnischem refrain. ****
12.) after the slaughter: manches glaubt man, würde nur von einem selbst erkannt, niemand anderes, der es wahrnehmen könnte. eine stille weise, die ein so feinsinniges zusammenspiel aufweist, wie man es sich tausendfach in wiederholung wünscht. ****
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After the slaughter
I head true north
To a land of beat out sun
Where trees grow tall
And blue vaults run
After the slaughter
I will break out
I will cross the flooded sane
I’ll forget the man
I am now
I will breathe clean air again
And when I get to where
I am going
I’ll follow tracks, tracks out through the grass
The corner fields will give me your name
And you’ll be mine
Mine at last.
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fast gänzlich unbekleidete arrangements, elemente auf sich zurückgeworfen, als würden sie nur hier ihrer bestimmung gerecht eingesetzt. aber. aber anderenorts gilt es existenzen zu sichern. deshalb wärmt man sich hier unter schmaler decke, dicht aneinander gerückt.
Mittwoch, Dezember 06, 2006
blog - e - log (2)
Asolute Noise
"absolut noise" steht für news aus der pop- vielmehr indiewelt, der großen, der freien und mittlerweile so souveränen. denn "absolut noise" pustet alles in die selbe, was nicht bei drei auf den bäumen ist und was nur irgendwie nach qualität klingt. dabei sind sie schon wählerisch und hauen uns nicht alles vor den latz, was sich im netz finden lässt. nein, ihre auswahl ist beschränkt. sehr sogar...
"Le Frenglish mp3blog about Swedish rock music" heißt es im untertitel dieses aufgeräumten und freundlichen blogs. der kenner schnalzt mit der zunge - schwedische musik ist derweil ein knaller. so einige bands, die sich mittlerweile einen namen machen durfte, hat dieses land im norden entlassen. auf "swedesplease" oder "hello! suprise!" kann man dazu auch einiges lesen und hören. aber "absolute noise" geht eine ecke weiter, eine spur tiefer vielleicht, in dem sie die suchen und finden, die die anderen eben nicht gefunden haben. oder nicht finden wollten.
hier tauchen die auf, die garantiert noch keinen plattenvertrag haben, aber einen haben sollten, hier finden sich die, die musik für die wichtigste sache der welt halten, aber keinen kennen, der ihnen das glaubt. und hier kann man musik von all jenen hören, die man längst schon entdeckt haben wollte.
das archiv des blogs reicht bis in den februar 2006 zurück. eine rückschau lohnt. da tauchen neben den who made who, the sunshine, ef, simon ryman auch penny century auf. das bear quartet oder el perro del mar läßt man deswegen nicht links liegen. machen die anderen ja auch nicht. aber unterscheiden möchte man sich dennoch. so darf der geneigte leser, wo immer er sich auch befindet, zwischen den sprachen englisch und französisch wählen. ist doch nett, oder? und macht vermutlich eine menge mühe.
eine dame hat man auf diesem blog von anfang nicht aus den augen gelassen: karin ström. ich habe nicht gezählt, aber vier artikel lassen sich leicht zu der schwedin (was sonst?) finden.
witzig finde ich die jeweils angegebenen musikalischen referenzen, die sich von mal zu mal unterscheiden:
Références musicales : Ginger Ale, Ladytron, Sébastien Schuller, Röyksopp
Références musicales : Weezer, Cindy Lauper, New Radicals, bref de la joyeuse pop
Références musicales : REM, Lisa Miskovsky, Cat Power, Liz Phair
madame deckt also eine ordentliche bandbreite ab...
Sleep (mp3)
Syrup Dreams (mp3)
Indifferency (mp3)
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also, schaut Euch mal auf "absolut noise" um und zählt mir später die zahl derer auf, von denen Ihr nie hörtet, die Euch aber bombig gefallen haben. ach, die seite ist übrigens hübsch anzusehen und die downloads flott. wobei der zugriff über den eigenen server abgewickelt wird. bin mir nicht sicher, ob das gut ist. seht selbst.
Dienstag, Dezember 05, 2006
Tapes 'n Tapes - The Loon (2006)
es gibt zweifelsohne mindestens zwei arten von alben. die einen, die direkt begeistern, die sich behände erschließen lassen, wenngleich damit keineswegs über ihren zukünftigen umgang entschieden wurde; die anderen, die sich zunächst zieren, derer man nicht habhaft zu werden scheint, deren ablehnung oft überdauert und nur selten von befruchtung beschienen ist. daneben aber gibt es eine weitere gattung. sie zeichnet sich aus durch transparenz, durchsichtigkeit fast und durch die art, wie man ihr gegenüber steht: gefühlskalt in indolenz, gleichgültigkeit, fast desinteresse oder gar apathie. aber durchlässig eben, so dass fühlungnahme, ein anreiz nicht ausgeschlossen werden kann. nur die mühe besteht darin zu beschreiben, kenntlich zu machen, worin dieser anreiz besteht.es handelt sich also um werke, die sich ihre hörer auf subversive weise angeln. sie behandeln voraussichtlich themen, die zunächst nicht als störend empfunden werden, die aber auch nicht mit liebreiz wärmen. sie zünden nicht mit außergewöhnlichen musikalischen ideen, überprüfen aber auch nicht die wehrhaftigkeit des gegenüber mit verstörendem, verzwicktem, abartigem. sie sind vorhanden, irritieren mit unerklärlichem selbstbewußtsein, weil sie zum wiederholten hören einladen, verführen. sie bescheinen den probanden mit einem ausdauernden, mäßig warmen sonnenstrahl, so dass sich der betroffende wohl und gut aufgehoben fühlt. vielleicht ist es genau dieses gefühl, welches wir zu selten hinterfragen. es geht einem gut. ohne viel aufhebens. ohne besondere mühen. wir nehmen es an. wann aber suchen und analysieren wir schon die komponenten, die für den zustand verantwortlich zeichnen? wir erinnern uns erst, wenn es uns wieder schlechter geht.
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tapes `n tapes bestehen aus vier mannen, stammen aus minneapolis und legen mit „the loon“ ihren erstling vor. auch diese band muss man wohl zu jenen zählen, die dank der weltweiten blog- vernetzung bekannt geworden sind. ihren plattenvertrag mit xl- recordings kann man als i- tüpfelchen auf diese art der modernen kommunikation verstanden wissen. angesichts der musikalischen ausbeute, die „the loon“ hinterlässt, kann man die umstände nur begrüßen. wer weiß, wo und wie die tapes 'n tapes ansonsten heute noch dümpeln müssten. ob es wirklich zu einer großen karriere langt, wird jedoch erst die mittelbare zukunft zeigen. in jedem fall wurde ordentlich vorgelegt.„the loon“ ist ein konglomerat aus melodischen und energiegeladenen elementen, die sich als bunter reigen, in abwechslung ergehen. dabei ist die musik nicht druckvoll im sinne des bombastischen, pompösen, sonder kraftvoll wie die stützende hand, die einen vor dem sturz bewahrt, dabei sind die harmonien nicht süßlich oder reizend, sondern lustvoll, begehrend wie die liebe, die sich verspricht. also besteht die kenntnis um-, voneinander, ein aufeinander abgestimmt sein. dies verantwortet das gefühl des sich gut aufgehoben wissen. und wollte man einen schritt weiter gehen, dürfte man von einer gelungenen symbiose sprechen: denn tempo-, stimmungs-, lautstärkewechel harmonieren nur unter den charakterisierten voraussetzungen. so zeigen die jungen akteure eine beschlagenheit und fertigkeiten, die man allenfalls langjährig in diesem metier beschäftigten zutraute.im vergleich zeigen sich etwas unbeholfen zwar, aber halbwegs messbare oder besser „hörbare“ parameter, hilfsgrößen. dem gesang nach hätte ich ohne weiteres auf den jungen frank black getippt, so auch die songstrukturen, die spannungsaufbauten zuweilen auf die frühen pixies verweisen. die unbekümmertheit und zugleich dialogisch angelegte verminung des scheinbar ungehindert begehbaren geländes wollen mit bspw. pavement oder built to spill korresponieren. ein sympathisches, geradliniges album ist „the loon“, das einen von zuhause abholt und dort wieder zurückbringt.
1. just drums: einweiser, blinker an, discoleuchte, he, wo ist der highway, warum blendet das licht so grell? ***1/2
2. the illiad: da hat jemand die schnauze voll, dem harlekin weiter zuzuhören, der über ihm auf einem ast sitzend schwatzt. er sägt den baum um. ****
3. insistor: kräftiger aufgalopp, maßvolle sperrigkeit, erster richtiger riemenreißer. ****1/2
4. crazy eights: rumpeln & schrammeln, wortlos. ***1/2
5. in houston: winden und biegen, strudeln und wälzen. unvermittelt lieblich tun. ***1/2
6. manitoba: surfattacke? nö, malerwinkel. ein echter indieschunkler. blümerant. ***1/2
7. cowbell: urteil bilden durch selber hören: hier; bei mir sind es: ****
8. 10 gallon ascots: müder stampfer? untertourig? uuuuaaaah! mehr! ****
9. omaha: urteil bilden durch selber hören: hier; bei mir sind es: *****
10. buckle: ereignisse und ihre schatten. ***1/2
11. jakov’s suite: müdes abwinken. verdient. *******
alben dritter art zieren sich eine weile, aber dem erschließen folgt freundschaft. wie dauerhaft sie sich zeigt, bleibt auch hier abzuwarten.
Sonntag, Dezember 03, 2006
zu gehör getragen (14)
josh ritter - the animal years (2006)
> schöne stimme, schöne songs, der junge bleibt sich treu, 3,5-4/5
vinny peculiar - the fall and rise of... (2006)
> ein mann, dem man den federnden gang abnimmt, versteckte groß- melodiösität, 3,5-4/5
hellwood - chainsaw of life (2006)
> schaurig-schöne rootsmusike, von und mit johnny dowd, 4/5
> schöne stimme, schöne songs, der junge bleibt sich treu, 3,5-4/5
vinny peculiar - the fall and rise of... (2006)
> ein mann, dem man den federnden gang abnimmt, versteckte groß- melodiösität, 3,5-4/5
hellwood - chainsaw of life (2006)
> schaurig-schöne rootsmusike, von und mit johnny dowd, 4/5
Samstag, Dezember 02, 2006
zu gehör getragen (13)
steve wynn & the miracle 3 - bürgerhaus heilbronn live (2003)
> ein zeugnis seiner spiellaune und -freude, empfehlenswert, 4/5
frank black - fast man, raider man (2006)
> er bleibt seinem stil treu, gott sei dank, 3,5-4/5
rory block - the lady and mr. johnson (2006)
> slideguitar betonte vertonung einiger klassiker der blueslegende, 3,5/5
yellowish - so bright (2006)
> plastikmüll, von dem jährlich mehr als genug auf den markt schwemmt, 2/5
the dears - gang of losers (2006)
> überambitioniertes und daraufhin unausgegorenes album, 2,5/5
> ein zeugnis seiner spiellaune und -freude, empfehlenswert, 4/5
frank black - fast man, raider man (2006)
> er bleibt seinem stil treu, gott sei dank, 3,5-4/5
rory block - the lady and mr. johnson (2006)
> slideguitar betonte vertonung einiger klassiker der blueslegende, 3,5/5
yellowish - so bright (2006)
> plastikmüll, von dem jährlich mehr als genug auf den markt schwemmt, 2/5
the dears - gang of losers (2006)
> überambitioniertes und daraufhin unausgegorenes album, 2,5/5
beste alben 2006, stand: anfang dezember
{3} flaming lips – at war with the mystics
{4} midlake – the trials of van occupanther{5} thomas dybdahl – science{6} boy omega – the black tango
{7} ali farka toure – savane
{8} neil young – living with war
{9} death ships – seeds of devastation
{10} pretty girls make graves – élan vital
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