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Freitag, November 13, 2015

glotzt nicht so romantisch (655): dave heumann


wir hatten auf das debüt des arbouretum frontmanns dave heumann bereits verwiesen, die qualität von "here in the deep" (thrill jockey) nebst zugehöriger tour soll durch nachfolgendes video bekräftigung finden. der track "holly king on a hill" wurde von ma turner auch optisch in bewegung gebacht.

Dienstag, Oktober 27, 2015

zu gehör getragen (195)

dave heumann – here in the deep (2015)
> kaum zu glauben, den arbouretum frontmann in solch entspannter atmosphäre und strahlender klarheit erleben zu dürfen, die songs dieses ersten solowerks sind voller harmonie und leuchtender belebtheit, 3,5/5

alela diane & ryan francesconi – cold moon (2015)
> es gelingt eine erstaunliche korrelation zwischen verspieltheit und avantgardistischer brillanz mit transparenz und gründender stärke, hier der multiinstrumentalist, dort die songwriterin und sängerin, in portland trifft sich hochkultur, 3,5-4/5

frozy – lesser pop (2015)
> aufs einfachste, die simple lofi-sweetpop-note, heruntergebrochen, dafür mit süchtig machenden melodien versetzt, kurz und prägnant angeboten, das sind frozy 2015, 3,5-4/5

twin bandit – for you (2015)
> dem kandischen duo gelingen auf seinem debütalbum einige sehr erstaunliche lieder, mitten aus der tradition heraus treten sie mit ihrer sinnlichen folkpopvariante ans licht einer zerworfenen umgebung, um etwas heimstatt anzubieten, das ist mehr, als die meisten vermögen, 3/5

Donnerstag, Oktober 15, 2015

eingestreut (877): dave heumann (album, präsentation, tour)


wir hatten neulich, in unserer eher als abstinent zu bezeichnenden phase auf das solodebüt von dave heumann hingewiesen. der arbouretum frontmann ließ im oktober auf thrill jockey "here in the deep" vom stapel. mit lower dens- und wye oaks- mitgliedern, mit mike kuhl und hans chew hatte er feine mitstreiter gewinnen können, die mit ihm ein album bastelten, das erstaunlich entspannt klingt. 

handfest, aber mit einer leuchtenden seele, ständig von klärenden gitarrenspuren durchzogen, mittels einer sicheren, wie oft nur subfebril auftretenden rhythmusfraktion nähert man sich denn mehr dem pop, denn dem vertrauten bluesrock. die manchmal verschlafen wirkenden nummern sind von einer transparenz, welche man bei heumanns arbouretum verzweifelnd suchen wird (wenn man sie dort finden wollte). eine hammond zeichnet, der pulsierende beat bebt sacht nach, die gestrichenen gitarrensaiten verbinden momente. heumanns gesang zwingt zu konzentration und begleitet zugleich in einen hort der entspannung. 

wenn das konzept war, ist es genial. hier eine bleiche akustische, die wie in "leaves underfoot" eine wenig umtriebige, dafür stilsichere instrumentale weise darbietet, dort ein psychbestochener jauler, der sich englischen folktraditionen nähert. röhren in "ends of the earth" erstmals die gitarren? der vorletzte track gefällt sich in heilvollem mäandern, während sich "by jove", die letzte nummer, in aller kürze visionär gibt, schlieren ziehend, sich düster gerierend.



mitte november wird heumann denn seine neuen lieder mit auf deutsche bühnen bringen. eine ausgedehnte tour führt in u.a. nach berlin und köln, alle daten seht Ihr unten, mit an bord werden dann auch matt pierce von arbouretum, alex neilson und alasdair mitchell von trembling bells sein.

15.11. Leipzig, UT Connewitz
16.11. Berlin, Magnet Club
17.11. Cologne, King Georg
18.11. Schorndorf, Club Manufaktur


Donnerstag, September 17, 2015

eingestreut (863): dave heumann (arbouretum)

liebe leser, es tut mir leid, aber ich bin immer noch eher off-, denn online. mein anbieter vertröstet mich bzw. kommt in sachen lieferung nicht seinen versprechungen hinterher. alles, zudem ich gerade in der lage bin, ist vor allem eins: rudimentär. bleibt mir dennoch treu, denn in bälde wird es hier sicher wieder ganz normal weitergehen.


der heutige hinweis gilt dave heumann, dem kopf der baltimorer band arbouretum, die gerade ein jahr pausiert. in dieser zeit schrieb heumann aber fleißig weiter, so dass er uns am 16. oktober (thrill jockey) sein erstes soloalbum "here in the deep" vorstellen kann. mit am start waren walker teret von lower dens, jenn wasner von wye oak und hans chew von d. charles speer & the helix. den mix übernahm john parish. einen ersten track zum antesten fügen wir bei. have fun.