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Sonntag, März 10, 2019

new rhythm (4): the fire harvest


da sind sie wieder, diese ganz besonderen melodischen wendungen, emotionsgerändert, angestaucht durch eine fremde wesenheit. unergründlich, warum der zirkel stoppt. das karge organ, das markant über die saiten schleift, in sinniger koalition mit dem langsamen, sehr langsamen alt-country-gefährt. mit "open water" warten die holländer von the fire harvest mit neuem material nach dem 2016er debütalbum "singing, dancing, drinking" auf, wir berichteten: "der grind der klage ist hart und alt und fest. und wenn er abgetragen, findet sich darunter frisches, wundes gewebe. den finger drauf. wenn bouwer singt, fahren wir in unsere eigenen schnitte. wie er die harmonien trifft und sich einzelnen tönen widmet. wie er malträtiert und wie er schönheit abringt. wie er im instrumentellen gleichklang stolpert und sich wieder fängt."
satt die gezähmten ausstösse der elektrischen, gesittet das passagere innehalten, dominant die wenigen solofahrten, immer jedoch nah am thema, dieser konstruierten und doch so belebten weisheit.

der vierer besteht aus gerben houwer, gibson houwer, nicolai adolfs und jacco van elst. während die utrechter den erstling noch gemeinsam mit daniel romano aufnahmen, stand ihnen nun michael feuerstack zur seite. mit dem kanadier werden sie nun auch auf tour sein, die daten, wir verweisen u.a. auf die anstehende micro pop week in düsseldorf, aber auch weitere deutschlandtermine findet Ihr auf der webseite der band. erschienen ist "open water" anfang märz auf snowstar records / subroutine record.

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