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Dienstag, November 11, 2014

in eigener sache (78): happy happy dingdong!


acht jahre bloggerei sind rum. das neunte jahr beginnt. es fühlt sich aber an, als wenn jahrzehnte hinter mir liegen würden. vielleicht eine frage von fülle. fast 4000 posts sind geschrieben, wobei nie die quantität vorrang hatte. nie. und nie haben wird. sowohl zu beginn, als auch nachfolgend stand immer der persönliche gewinn, die freude an der entdeckung im mittelpunkt. dass diese mit gewähltem wort zum ausdruck gebracht werden sollte, verstand, versteht sich von selbst. eine präsentation in angemessenem maße kann eine kurznotiz oder eine breit angelegte besprechung sein. es gibt keine reglementierung.

(quelle: https://www.blogger.com/blogger.g?blogID=37497782#overviewstats)

dies ist schließlich auch der grund fürs überleben. das fundament für ein fortsetzen. denn wenn man es am feedback, an statistiken messen wollte, wäre verzweiflung die folge. der trend geht zu contentmaschinen, die ihre leser in bis zum rand gefüllte magazine zitieren, um ihnen bröckchenweise das nahe zu bringen, was sie für das musikbusiness und der weisheit letzten schluss halten. blogs im klassische sinne gibt es kaum mehr. die, die für sich in anspruch nehmen, den tagebuchcharakter aufrecht zu erhalten, verlieren sich fast ausschließlich in bedeutungslosigkeit. leser zu erreichen ist hier oft keine frage der qualität, sondern der durchsetzungsfähigkeit.

(quelle: http://de.labs.teads.tv/top-blogs/source/dasklienicum.blogspot.com-kxXA)

ich bspw. habe keine zeit, um mich mit optimierungsformeln für das internet auseinander zu setzen. auch in sachen layout bin ich eher fatalist, denn kreativer geist. meine hoffnung setze ich also in die attraktivität des angebots.

(quelle: http://hypem.com/blog/das+klienicum/4319)

in den vergangenen jahren habe ich dank des bloggens eine menge erlebt, viele menschen kennengelernt, deren kontakt ich nicht mehr missen möchte. also gilt es sich auch zu bedanken, vor allem bei musikern natürlich, bei bloggerkollegen, aber auch bei promotern, bookern, labels, agenturen usw., die eben nicht nur spam verbreiten, sondern informieren, auf dem laufenden halten.
ich durfte festivals besuchen, unzählige konzerte, wurde bemustert, bestückt und zumeist blieb die ansprache maßvoll und zwangfrei. dass es auch anders sein kann, geschenkt.

die liebe zur musik und ihrer zigfachen ausdrucksformen wird mich vorwärts treiben und lässt mich nicht beirren in einem ansinnen, dass sich nicht in zahlen wiedergeben lässt, nur in einem gewinn aus gefühl. und das trügt schließlich nicht.

am ende, und nein, ich habe nichts gewonnen, ein lieber gruß und ein herzlicher dank an die meinen..., sie wissen schon.

4 Kommentare:

  1. Blogs wie dieses haben meinen Musikgeschmack nachhaltig verändert. Zum guten natürlich, wenn ich daran denke, wie viele Bands ich nicht kennen würde, wie viele Konzerte ich nicht gesehen hätte, wie viele Lebenslieder an mir vorbeigegangen wären.

    Danke dafür! :)

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  2. Da gratuliere ich aufs Herzlichste zum Geburtstag und freue mich auf viele weitere Beiträge und Entdeckungen aus der weiten, spannenden Welt der Popularmusik ;-))
    Danke + weiterhin viel Spaß, Gerhard

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  3. Lieber Eike es ist wirklich schön, hier fast täglich etwas Neues und so oft wahrhafte Kleinodien zu finden.

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