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Donnerstag, November 20, 2014

neue töne (1461): jane weaver


photo by rebecca lupton

jane weaver stammt aus liverpool, verdingt sich als sängerin, songwriterin, aber auch als gitarristin. sie startete ihre musikalische karriere in der britpopband kill laura, war bei misty dixon aktiv, einer mädelsband und ging alsbald eigener, solistische wege.
mit kill laura brachte es weaver immerhin auf fünf singles, die auf polydor bzw. manchester records veröffentlicht wurden. mit singles machte weaver auch solo weiter, noch vor dem debütalbum brachte sie einige kurze heraus. das debütalbum unter eigenem namen hörte auf "like an aspen leaf" und erschien 2001. drei weitere alben erschienen in relativer regelmäßigkeit: "seven day smile" (2006), "cherlokalate" (2007) und "the fallen by watchbird" (2010).
mit misty dixon brachte jane weaver das bis dato einzige album "iced to mode" 2003 heraus.
nebenbei führt die künstlerin ein eignes label, bird records ist teil von twisted nerve records.

mit "the silver globe" stellte jane weaver nun ihr neues album vor. es erschien über das in manchester  beheimatete label finders keepers records. unterstützung erhielt weaver in sachen produktion von david holmes und andy votel. aufgenommen wurde in einem alten pfarrhaus in der nähe des pear district bzw. in den berühmten vox recordings studios in los angeles. dabei wurde wert auf die verwendung des analogen equipments gesetzt.

"the silver globe hears weaver deploy a wide range of instruments: vintage goblinised roland string synths, detuned pianos, guitar synths, harpsichords and ex-radiophonic workshop custom equipment as accompaniment to vocals recorded with space echo, sonic room reverbs and bespoke experimental tape delays.", heißt es.
während jane in früheren jahren deutlich experimenteller war, steuert sie heute noch lange keine verkehrsberuhigten gewässer an. im gegenteil begegnet uns das sperrige und improvisierte. zugleich sucht die musikerin sounds zu kreieren, klanglandschaften zu erstellen, die so vor ihr noch niemand zuwege gebracht hat. abenteuerlich bleibt es also auf jeden fall. zwei der neuen tracks sind anhänglich, dazu am ende eine der älteren nummern zum vergleich.

tracklist: 1. the silver globe 2. argent 3. the electric mountain 4. if only we could be in love 5. don’t take my soul 6. cells 7. mission desire 8. stealing gold 9. arrows 10. your time in this life is just temporary

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