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Sonntag, Dezember 01, 2013

glotzt nicht so romantisch (546): christine leakey


avantgarde sollte einem nicht so fix über die lippen gehen, aber wenn sich musik dergestalt abschält, wie sie es bei christine leakey tut, dann kommt man unweigerlich nicht an dieser vokabel vorbei. etwas spuky, dabei narrativ belegt, zugleich sehr atmosphärisch, cinematoskopisch angelegt, gesteuert von einer neosiken stimme, einem gesang, der die tragfähigkeit eines hexengeschwaders besitzt. hier findet unmittelbar soundsuche und -kopplung statt. das nach außen geschälte innere sucht instant schutz und so gieren die welten nach der jeweils anderen. ein erstes album gibt es bereits, ein zweites ist in der mache und wird wohl in der zweiten hälfte des kommenden jahres erscheinen. von einer jungen dame, die sich sehr früh mit den künsten konfrontiert sah, bald die hausorgel der großmutter über- und auf ihr musikalische abenteuer unternahm. mit "my heart has been broken by one unfit to name" kommen wir in den hörgenuss eines teils einer singleproduktion, die songs, geschrieben für einen horrorfilm, abbildet.



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