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Dienstag, August 20, 2013

eingestreut (548): mellen


sie müssen doch nachwachsen, wie blumen im frühjahr. selbst im eigenen garten gibt es immer wieder ein paar neulinge darunter zu entdecken, neue farben, formen. mellen heißt eigentlich mary ellen funke und stammt aus dem mittleren westen bzw. kalifornien. ihre debüt ep hört auf "last the year" und ist ein kleinod unter den sommerfundstücken. anfang august hat sie die drei darauf versammelten stücke veröffentlicht, die mit colin doyle am bass, danny sullivan an gitarre und gesang, phil rogers am banjo und brady fowler ebenfalls an der gitarre eingespielt wurden. die besonderen momente ergeben sich aus der gepflegten akustischen atmosphäre, den harmonie-, aber vor allem den herbstlich gefärbten sologesängen mellens sowie weisen, kleinen songs. die arrangements sind ausreichend karg, dass man sich an ihnen reiben mag, angemessen reichhaltig, damit man später nicht den wundschorf behandeln muss.
die angedeutete tiefe, das strebsame nachsinnen, verbunden mit stimmlicher kraft und ausstrahlung, das hat was. echtheit. vielleicht. hier gibt es die gesamte ep zu hören.

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