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Dienstag, Januar 19, 2010

glotzt nicht so romantisch (82): bela emerson

ein kapitel neu in der reihe "glotzen". es bleibt dabei, oft geht es gar nicht um die bilder selber, sondern um das tun derjenigen, die zu sehen sind. nichts gegen gut fotografierte videos, aber die musik bleibt eben immer davor. in diesem fall kreiert sie bela emerson. sie schafft sich am electric cello ebenso wie an der tenor violine und der singenden geige. sie ist beeinflusst durch avant-jazz, gypsy, balkan folk, aber auch durch riot grrl punk und pop. viele stile, die doch allesamt in ihr ganz eigenes spiel eintauchen, um daraus extrahiert eine performance zu basteln, die sich aus spontanität, explosivität, intensität und einer spielerischen flexibilität zusammensetzt. der einsatz der elektronik, effektpedale zum beispiel, ermöglicht es emerson, die töne des cellos auf vielfache art zu verfremden und so in neue sphären zu stossen. man kennt das von anderen künstlern, karl blau zum beispiel, klänge werden geloopt, vervielfacht, übereinander gestapelt, enthoben, verwoben. bela hat schon auf dem glastonbury, dem supersonic, auf dem bestival und so weiter gespielt. letztes album, "hespera", ist aus 2008. beispiele:





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